Hamburg (kobinet)
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz schützt Menschen mit Behinderung.
Kurz heißt es: BGG.
Das BGG soll Barrieren abbauen.
Barrieren sind Hindernisse für Menschen mit Behinderung.
Das BGG soll auch Benachteiligung verhindern.
Benachteiligung bedeutet: Jemand wird schlechter behandelt als andere.
Die Bundes-Regierung will das BGG jetzt ändern.
Seit dem 11. Februar 2026 wird ein Entwurf beraten.
Ein Entwurf ist ein erster Plan für ein Gesetz.
Viele Menschen sind enttäuscht von dem Plan.
Sie sagen: Der Plan schützt Firmen mehr als Menschen mit Behinderung.
René Schaar ist ein Aktivist.
Aktivist bedeutet: Er setzt sich für Rechte anderer ein.
René Schaar hat eine Internet-Seite.
Er ruft Menschen dazu auf, aktiv zu werden.
Er sagt: Jetzt ist der richtige Moment.
Du kannst auf 3 Arten mitmachen:
Erstens: Du kannst eine Petition unterschreiben.
Eine Petition ist eine Bitte oder Beschwerde an wichtige Leute.
Zweitens: Du kannst Mails an Bundes-Tags-Abgeordnete schreiben.
Bundes-Tags-Abgeordnete sind gewählte Menschen im Bundes-Tag.
Drittens: Du kannst in sozialen Netz-Werken über das Thema schreiben.
Auf der Internet-Seite von René Schaar findest du Hilfe.
Dort stehen die 8 wichtigsten Kritik-Punkte.
Kritik-Punkte sind Dinge, die nicht gut sind.
Dort stehen auch Forderungen und Quellen.
So kannst du selbst aktiv werden.
In der Petition schreibt René Schaar über seine Familie.
Seine Mama wurde 2020 von einem Auto überfahren.
Seitdem braucht sie einen Rollator.
Ein Rollator ist ein Hilfs-Mittel zum Gehen.
Es ist ein Gestell mit 4 Rädern.
Seine Oma saß in den letzten Jahren im Roll-Stuhl.
Seine Oma brauchte Arzt-Termine beim Frauen-Arzt.
Keine Arzt-Praxis in der Nähe war barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können den Ort nutzen.
Das war ein großes Problem für seine Oma.
Auch seine Freunde Luis, Lisa und David nutzen einen Roll-Stuhl.
Seine Freundin Hannah trägt Prothesen.
Prothesen sind künstliche Körper-Teile.
Sie ersetzen ein fehlendes Bein oder einen fehlenden Arm.
Barriere-Freiheit entscheidet über viele Dinge im Alltag.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können einen Ort nutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Zum Beispiel: Kann man gemeinsam ins Kino gehen?
Oder: Ist ein Arzt-Besuch möglich?
Oder: Kann man abends in eine Kneipe gehen?
Treppen und fehlende Toiletten verhindern das oft.
René Schaar schreibt: Ich will nichts Besonderes.
Ich will mit meiner Mama ins Kino gehen.
Ich will mit meiner Oma zu einer barriere-freien Arzt-Praxis.
Ich will mit Luis in die Kneipe gehen.
Ich will mit David und Lisa aufs Konzert gehen.
Ich will mit Hannah in den Urlaub fahren.
Einfach so. Ohne Stress und ohne Angst.
Ohne Treppen. Ohne Toiletten im Keller.
Ohne die Aussage: Du kommst hier nicht rein.
Barriere-Freiheit ist kein Luxus.
Sie ist nötig für die Teil-Habe am Leben.
Teil-Habe bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Das fordert René Schaar:
Schluss mit Ausnahmen bei der Barriere-Freiheit!
Ausnahmen bedeutet: Manche Firmen müssen die Regeln nicht einhalten.
Das BGG muss geändert werden.
Barriere-Freiheit muss für alle Firmen Pflicht werden.
Das gilt für Gebäude, Web-Seiten und Kommunikation.
Kommunikation bedeutet: Menschen tauschen Informationen aus.
Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft.
Gesellschaft bedeutet: Alle Menschen, die zusammen leben.
Sie gehören an jeden Ort und auf jede Veranstaltung.
Eine Veranstaltung ist ein Treffen von Menschen.
Zum Beispiel ein Konzert oder eine Feier.
Das muss das Gesetz sicherstellen.

Foto: René Schaar
Hamburg (kobinet) "Das Behindertengleichstellungsgesetz, kurz BGG, soll eigentlich dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderungen weniger diskriminiert und Barrieren abgebaut werden. Nach jahrelangem Hin und Her und verschobenen Terminen ist der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des BGG seit dem 11. Februar 2026 auf dem Weg in den Bundestag und Bundesrat. Die Enttäuschung ist groß. Der Gesetzentwurf ist ein "Kniefall vor der Wirtschaft" und "schützt in erster Linie die Diskriminierer, nicht die Diskriminierten". Die parlamentarische Beratung ist in vollem Gang. Genau jetzt ist der Moment, in dem zivilgesellschaftlicher Druck wirklich Wirkung entfalten kann. Wir brauchen Dich!" Darauf macht René Schaar auf seiner Internetseite aufmerksam und ermuntert zur Unterzeichnung einer von ihm entwickelten Petition bzw. Unterschriftensammlung, zum Schreiben von Mails an die verantwortlichen Bundestagsabgeordneten und zum Posten des Protests über Social Media.
„Auf dieser Seite findest Du kurz zusammengefasst die 8 wichtigsten Kritikpunkte, Forderungen und Quellen, damit Du selbst laut sein kannst“, heißt es weiter auf der Internetseite von René Schaar.
Link zur Internetseite von René Schaar mit den Tipps
Link zur Petition bzw. Unterschriftensammlung zur BGG-Reform
In der Petition von René Schaar heißt es u.a.:
„Meine Mama wurde 2020 von einem Auto überfahren. Seitdem nutzt sie einen Rollator. Meine Oma saß die letzten Jahre ihres Lebens im Rollstuhl. Sie hatte Brustkrebs und brauchte gynäkologische Kontrolluntersuchungen. Doch keine Praxis in ihrer Nähe war barrierefrei. Meine Freunde Luis, Lisa und David nutzen einen Rollstuhl, Hannah wurde mit kurzen Beinen geboren und trägt Prothesen. Barrierefreiheit entscheidet für viele Menschen darüber, ob wir gemeinsam ins Kino oder zum Sport gehen können, ob ein Arztbesuch möglich ist, ob man abends spontan in eine Kneipe kommt oder ob Treppen, fehlende Toiletten und andere Barrieren das alles verhindern.
Ich will nichts Besonderes:
Ich will mit meiner Mama ins Kino.
Mit meiner Oma zu einer rollstuhlgerechten Arztpraxis.
Mit Luis und seinem E-Rollstuhl in die Kneipe.
Mit David und Lisa aufs Konzert, ohne dass Brandschutz als Vorwand dient, sie abzuweisen und mit Hannah in den Urlaub. Einfach so.
Ohne Planungsstress. Ohne Angst vor Abweisung. Ohne Treppen. Ohne Toiletten im Keller. Ohne ‚Du kommst hier nicht rein“. Barrierefreiheit ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung für Teilhabe.
Deshalb fordere ich:
Schluss mit Schlupflöchern bei Barrierefreiheit! Das Behindertengleichstellungsgesetz muss so angepasst werden, dass Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft Pflicht wird! Baulich, digital, kommunikativ.
Wir Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft. Wir gehören in jeden Betrieb, an jeden Ort und auf jede Veranstaltung. Und wo wir heute noch nicht sind – werden wir morgen sein!“

Foto: René Schaar
Hamburg (kobinet) "Das Behindertengleichstellungsgesetz, kurz BGG, soll eigentlich dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderungen weniger diskriminiert und Barrieren abgebaut werden. Nach jahrelangem Hin und Her und verschobenen Terminen ist der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des BGG seit dem 11. Februar 2026 auf dem Weg in den Bundestag und Bundesrat. Die Enttäuschung ist groß. Der Gesetzentwurf ist ein "Kniefall vor der Wirtschaft" und "schützt in erster Linie die Diskriminierer, nicht die Diskriminierten". Die parlamentarische Beratung ist in vollem Gang. Genau jetzt ist der Moment, in dem zivilgesellschaftlicher Druck wirklich Wirkung entfalten kann. Wir brauchen Dich!" Darauf macht René Schaar auf seiner Internetseite aufmerksam und ermuntert zur Unterzeichnung einer von ihm entwickelten Petition bzw. Unterschriftensammlung, zum Schreiben von Mails an die verantwortlichen Bundestagsabgeordneten und zum Posten des Protests über Social Media.
„Auf dieser Seite findest Du kurz zusammengefasst die 8 wichtigsten Kritikpunkte, Forderungen und Quellen, damit Du selbst laut sein kannst“, heißt es weiter auf der Internetseite von René Schaar.
Link zur Internetseite von René Schaar mit den Tipps
Link zur Petition bzw. Unterschriftensammlung zur BGG-Reform
In der Petition von René Schaar heißt es u.a.:
„Meine Mama wurde 2020 von einem Auto überfahren. Seitdem nutzt sie einen Rollator. Meine Oma saß die letzten Jahre ihres Lebens im Rollstuhl. Sie hatte Brustkrebs und brauchte gynäkologische Kontrolluntersuchungen. Doch keine Praxis in ihrer Nähe war barrierefrei. Meine Freunde Luis, Lisa und David nutzen einen Rollstuhl, Hannah wurde mit kurzen Beinen geboren und trägt Prothesen. Barrierefreiheit entscheidet für viele Menschen darüber, ob wir gemeinsam ins Kino oder zum Sport gehen können, ob ein Arztbesuch möglich ist, ob man abends spontan in eine Kneipe kommt oder ob Treppen, fehlende Toiletten und andere Barrieren das alles verhindern.
Ich will nichts Besonderes:
Ich will mit meiner Mama ins Kino.
Mit meiner Oma zu einer rollstuhlgerechten Arztpraxis.
Mit Luis und seinem E-Rollstuhl in die Kneipe.
Mit David und Lisa aufs Konzert, ohne dass Brandschutz als Vorwand dient, sie abzuweisen und mit Hannah in den Urlaub. Einfach so.
Ohne Planungsstress. Ohne Angst vor Abweisung. Ohne Treppen. Ohne Toiletten im Keller. Ohne ‚Du kommst hier nicht rein“. Barrierefreiheit ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung für Teilhabe.
Deshalb fordere ich:
Schluss mit Schlupflöchern bei Barrierefreiheit! Das Behindertengleichstellungsgesetz muss so angepasst werden, dass Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft Pflicht wird! Baulich, digital, kommunikativ.
Wir Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft. Wir gehören in jeden Betrieb, an jeden Ort und auf jede Veranstaltung. Und wo wir heute noch nicht sind – werden wir morgen sein!“




