Nürnberg (kobinet)
Vor gut 1 Jahr war die Bundes-Tags-Wahl.
Bei der Bundes-Tags-Wahl wählen Menschen in Deutschland.
Sie wählen Abgeordnete für den Bundes-Tag.
Abgeordnete vertreten die Menschen in der Politik.
Das war im Februar 2025.
Die neue Bundes-Regierung hat viel versprochen.
Die Bundes-Regierung leitet Deutschland.
Sie besteht aus dem Bundes-Kanzler und den Ministern.
Auch behinderte Menschen hatten Hoffnung.
Sie hofften auf mehr Arbeit.
Jetzt zeigen neue Zahlen ein anderes Bild.
Die Bundes-Agentur für Arbeit hat diese Zahlen.
Die Bundes-Agentur für Arbeit ist ein Amt.
Das Amt hilft Menschen bei der Job-Suche.
Es zahlt auch Geld an Menschen ohne Arbeit.
Insgesamt haben mehr als 3 Millionen Menschen keine Arbeit.
Das ist ein sehr hoher Wert.
Auch viele schwer-behinderte Menschen haben keine Arbeit.
Schwer-behinderte Menschen haben eine starke Behinderung.
Sie brauchen im Alltag besondere Hilfe.
Im Februar 2026 waren es 190.893 schwer-behinderte Menschen ohne Arbeit.
Im Februar 2025 waren es noch 183.930.
Das sind fast 7.000 Menschen mehr ohne Arbeit.
Schon 2 Monate hintereinander ist diese Zahl so hoch.
Viele behinderte Menschen arbeiten in Werk-Stätten.
Werk-Stätten sind besondere Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderung.
Dort arbeiten auch Menschen ohne Behinderung.
Dort bekommen sie im Schnitt nur 226 Euro im Monat.
Der Schnitt ist ein mittlerer Wert.
Zum Beispiel: 3 Menschen verdienen 100, 200 und 300 Euro.
Der Schnitt ist dann 200 Euro.
Das ist sehr wenig Geld.
Daran hat sich nichts geändert.
Manche behinderte Menschen wollen woanders arbeiten.
Sie wollen auf dem normalen Arbeits-Markt arbeiten.
Der Arbeits-Markt zeigt, wie Menschen Arbeit suchen und finden.
Aber das gelingt sehr selten.
Weniger als 1 von 100 Menschen schafft den Wechsel.
Einen Plan für eine Änderung gibt es nicht.

Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Die letzte Bundestagswahl hat vor gut einem Jahr im Februar 2025 stattgefunden. Viel wurde für die neue Legislaturperiode von der Bundesregierung versprochen, so dass sich auch behinderte Menschen Hoffnungen auf eine bessere Situation am Arbeitsmarkt gemacht hatten. Ein Jahr später zeigen die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit nicht nur, dass die Arbeitslosigkeit generell über die Marke von drei Millionen angestiegen ist, sondern dass auch die Marke von 190.000 schwerbehinderten Arbeitslosen den zweiten Monat in Folge überschritten wurde. Im Vergleich zum Februar 2025 ist die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen um fast 7.000 angestiegen. Im Februar 2026 meldete die Bundesagentur für Arbeit 190.893 schwerbehinderte Arbeitslose. Im Februar 2025 waren es noch 183.930.
Und auch im Hinblick auf die prekäre Situation behinderter Menschen in Werkstätten, die durchschnittlich ein Entgelt von ca. 226 Euro erhalten, hat sich ebenfalls nichts getan. Auch die Vermittlungsquote für diejenigen behinderten Menschen, die nicht in einer Werkstatt, sondern auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten wollen bleibt weit unter einem Prozent. Und ein Referentenentwurf zur Reform dieses Systems ist immer noch nicht in Sicht.

Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Die letzte Bundestagswahl hat vor gut einem Jahr im Februar 2025 stattgefunden. Viel wurde für die neue Legislaturperiode von der Bundesregierung versprochen, so dass sich auch behinderte Menschen Hoffnungen auf eine bessere Situation am Arbeitsmarkt gemacht hatten. Ein Jahr später zeigen die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit nicht nur, dass die Arbeitslosigkeit generell über die Marke von drei Millionen angestiegen ist, sondern dass auch die Marke von 190.000 schwerbehinderten Arbeitslosen den zweiten Monat in Folge überschritten wurde. Im Vergleich zum Februar 2025 ist die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen um fast 7.000 angestiegen. Im Februar 2026 meldete die Bundesagentur für Arbeit 190.893 schwerbehinderte Arbeitslose. Im Februar 2025 waren es noch 183.930.
Und auch im Hinblick auf die prekäre Situation behinderter Menschen in Werkstätten, die durchschnittlich ein Entgelt von ca. 226 Euro erhalten, hat sich ebenfalls nichts getan. Auch die Vermittlungsquote für diejenigen behinderten Menschen, die nicht in einer Werkstatt, sondern auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten wollen bleibt weit unter einem Prozent. Und ein Referentenentwurf zur Reform dieses Systems ist immer noch nicht in Sicht.




