Bonn (kobinet)
Die Bonner Rats-Fraktion der Grünen hat eine Nachricht geschrieben.
Eine Rats-Fraktion ist eine Gruppe von Politikern im Stadt-Rat.
Die Politiker in der Gruppe haben die gleichen Ziele.
Die Nachricht ist auf Instagram erschienen.
Instagram ist ein soziales Netz-werk im Internet.
Man kann dort Bilder und Texte veröffentlichen.
Die Nachricht handelt vom Tod von Annette Standop.
Die Grünen schreiben:
Annette Standop hat viele Jahre in der Bonner Kommunal-Politik gearbeitet.
Kommunal-Politik bedeutet: Politik für die Stadt Bonn.
Annette Standop hat sich für soziale Gerechtigkeit eingesetzt.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet: Alle Menschen sollen fair behandelt werden.
Sie hat sich auch für Teil-Habe eingesetzt.
Teil-Habe bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Annette Standop war eine starke Stimme im Rat.
Sie war ein warmherziger und kluger Mensch.
Sie war eine gute Freundin und Kollegin.
Wir sind dankbar für alles, was sie getan hat.
Annette Standop ist am 28. Februar 2026 gestorben.
Sie wurde am 6. Februar 1968 in Salzburg geboren.
Sie war Rollstuhl-Fahrerin.
Sie hatte Persönliche Assistenz.
Persönliche Assistenz bedeutet: Andere Menschen helfen ihr im Alltag.
Annette Standop hat für eine Organisation gearbeitet.
Die Organisation heißt bifos.
bifos bedeutet: Bildungs- und Forschungs-Institut zum selbst-bestimmten Leben behinderter Menschen.
Selbst-bestimmt leben bedeutet: Jeder Mensch entscheidet selbst über sein Leben.
Bei bifos können Menschen mit Behinderung Kurse machen und Wissen sammeln.
Annette Standop hat bei bifos Schulungen gegeben.
Schulungen sind Kurse zum Lernen.
Dort lernen Menschen neue Dinge für ihre Arbeit.
Bei den Schulungen hat sie behinderten Menschen geholfen.
Sie hat behinderten Menschen gezeigt: Ihr könnt in der Politik mitmachen.
Ihr könnt euch für eure Rechte einsetzen.
Ihr könnt selbst bestimmen, wie ihr leben wollt.
Annette Standop hat sich selbst so beschrieben:
Ich bin Theologin mit Doktor-Titel.
Theologin bedeutet: Sie hat Religion studiert.
Ein Doktor-Titel ist eine besondere Auszeichnung von einer Hoch-Schule.
Man bekommt ihn nach einer sehr langen und schwierigen Prüfungs-Arbeit.
Ich arbeite als Gestalt-Therapeutin.
Eine Gestalt-Therapeutin ist eine Fachfrau für seelische Gesundheit.
Sie hilft Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen.
Ich helfe Menschen, wenn sich ihr Leben verändert.
Ich lebe seit 1997 in Bonn.
Ich liebe diese Stadt sehr.
Mehr Informationen zu ihrer Arbeit findet ihr hier:
Annette Standop hat auch in Schulungen mitgemacht.
Das Thema war: Wie mache ich in der Politik mit?
Sie hat gezeigt, wie man sich klare Ziele setzt.
Sie hat gezeigt, wie man gut für sein Engagement sorgt.
Engagement bedeutet: Sich aktiv für etwas einsetzen und mitmachen.
Viele Menschen werden sich an Annette Standop erinnern.
Sie war ein Vorbild für behinderte Menschen.
Ein Vorbild ist ein Mensch, den man bewundert.
Man möchte so sein wie dieser Mensch.
Sie hat gezeigt: Engagement lohnt sich.
Man kann viel erreichen mit Unterstützung.

Foto: Bonner Ratsfraktion der Grünen
Bonn (kobinet) "Mit großer Bestürzung haben wir am Wochenende vom plötzlichen und viel zu frühen Tod unserer ehemaligen Fraktionsvorsitzenden erfahren. Annette hat die Bonner Kommunalpolitik viele Jahre mit Herz, Klarheit und unermüdlichem Engagement geprägt. Sie stand für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und eine Politik, die niemanden zurücklässt. Sie war nicht nur eine starke Stimme im Rat, sondern vor allem ein warmherziger, zugewandter und kluger Mensch. Uns verlässt eine geschätzte Kollegin und gute Freundin – wir sind dankbar für alles, was sie für unsere Stadt und unsere Fraktion bewegt hat." Dies teilte die Bonner Ratsfraktion der Grünen zum Tod von Annette Standop auf Instagram mit. Am 28. Februar 2026 ist die am 6. Februar 1968 in Salzburg geborene Nutzerin eines Rollstuhls und von Persönlicher Assistenz gestorben. Für das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (bifos) hatte Dr. Annette Standop in den letzten Jahren immer wieder Schulungen zum politischen Engagement durchgeführt und gerade behinderten Menschen mit gemacht, sich in die Politik einzumischen und für die Selbstbestimmung behinderter Menschen gezielt aktiv zu sein.
„Ich bin promovierte Theologin und arbeite freiberuflich als Gestalttherapeutin sowie als Trainerin und Coach für Menschen in Veränderungsprozessen. 1997 zog ich nach Bonn und liebe diese Stadt mit ihrer wechselvollen Geschichte und der tollen Lage am Rhein. Ich bin gebürtige Salzburgerin, alt-katholisch, Rollstuhlfahrerin und großer Fan der Bonner Museenlandschaft“, so hat sich Dr. Annette Standop auf der Internetseite der Ratsfraktion der Grünen Bonn selbst beschrieben.
Im Rahmen des Projektes zur Selbstvertretung behinderter Menschen in der Politik und in Gremien waren die Tipps der erfahrenden Kommunalpolitikerin ein fester Bestandteil bei Schulungen. Sie konnte gut vermitteln, wie wichtig es ist, die Rahmenbedingungen für ein effektives Engagement abzustecken und sich konkrete Ziele zu setzen. Sie bleibt nicht nur vielen in der Bonner Kommunalpolitik, sondern auch vielen behinderten Menschen, die ihren Weg kreuzen durften in guter Erinnerung und ein Vorbild, was alles möglich ist, wenn man sich engagiert und entsprechende Unterstützung organisiert.

Foto: Bonner Ratsfraktion der Grünen
Bonn (kobinet) "Mit großer Bestürzung haben wir am Wochenende vom plötzlichen und viel zu frühen Tod unserer ehemaligen Fraktionsvorsitzenden erfahren. Annette hat die Bonner Kommunalpolitik viele Jahre mit Herz, Klarheit und unermüdlichem Engagement geprägt. Sie stand für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und eine Politik, die niemanden zurücklässt. Sie war nicht nur eine starke Stimme im Rat, sondern vor allem ein warmherziger, zugewandter und kluger Mensch. Uns verlässt eine geschätzte Kollegin und gute Freundin – wir sind dankbar für alles, was sie für unsere Stadt und unsere Fraktion bewegt hat." Dies teilte die Bonner Ratsfraktion der Grünen zum Tod von Annette Standop auf Instagram mit. Am 28. Februar 2026 ist die am 6. Februar 1968 in Salzburg geborene Nutzerin eines Rollstuhls und von Persönlicher Assistenz gestorben. Für das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (bifos) hatte Dr. Annette Standop in den letzten Jahren immer wieder Schulungen zum politischen Engagement durchgeführt und gerade behinderten Menschen mit gemacht, sich in die Politik einzumischen und für die Selbstbestimmung behinderter Menschen gezielt aktiv zu sein.
„Ich bin promovierte Theologin und arbeite freiberuflich als Gestalttherapeutin sowie als Trainerin und Coach für Menschen in Veränderungsprozessen. 1997 zog ich nach Bonn und liebe diese Stadt mit ihrer wechselvollen Geschichte und der tollen Lage am Rhein. Ich bin gebürtige Salzburgerin, alt-katholisch, Rollstuhlfahrerin und großer Fan der Bonner Museenlandschaft“, so hat sich Dr. Annette Standop auf der Internetseite der Ratsfraktion der Grünen Bonn selbst beschrieben.
Im Rahmen des Projektes zur Selbstvertretung behinderter Menschen in der Politik und in Gremien waren die Tipps der erfahrenden Kommunalpolitikerin ein fester Bestandteil bei Schulungen. Sie konnte gut vermitteln, wie wichtig es ist, die Rahmenbedingungen für ein effektives Engagement abzustecken und sich konkrete Ziele zu setzen. Sie bleibt nicht nur vielen in der Bonner Kommunalpolitik, sondern auch vielen behinderten Menschen, die ihren Weg kreuzen durften in guter Erinnerung und ein Vorbild, was alles möglich ist, wenn man sich engagiert und entsprechende Unterstützung organisiert.




