Berlin (kobinet)
Der Podcast heißt: Übers Ohr.
Das Thema ist: Sehen im Alter.
Raul Krauthausen war zu Gast.
Raul Krauthausen setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.
Er kämpft dafür, dass alle Menschen mitmachen können.
Im Gespräch ging es um Teil-habe.
Teil-habe bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Es ging um ältere Menschen mit Seh-behinderung.
Seh-behinderung bedeutet: Ein Mensch kann schlecht oder gar nicht sehen.
Viele dieser Menschen sind kaum sichtbar in der Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Das liegt am Alter und an der Behinderung zusammen.
Inklusion ist kein nettes Wort.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Dafür braucht es echte Veränderungen.
Die Politik muss Verantwortung übernehmen.
Politik bedeutet: Menschen treffen sich und besprechen Regeln.
Die Regeln sind für das Zusammen-leben.
Verantwortung bedeutet: Du machst deine Aufgabe gut.
Du kümmerst dich selbst um Probleme.
Barriere-freiheit darf kein Wunsch bleiben.
Barriere-freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Barriere-freiheit muss Gesetz sein.
Menschen-Rechte gelten für alle.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Die Rechte gelten auf der ganzen Welt.
Sie dürfen nichts kosten.
Raul Krauthausen hat einen Aufruf gemacht:
Sagt der Politik, was ihr wollt.
Bleibt nicht still.
Den Podcast könnt ihr überall hören.
Ihr findet ihn in allen Podcast-Apps.
Hier ist der direkte Link:

Foto: Raul Krauthausen
Berlin (kobinet) In Übers Ohr – dem Podcast zum Sehen im Alter - war der Inklusionsaktivist, Medienmacher und engagierte Streiter für echte Beteiligung Raul Krauthausen zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, was Teilhabe älterer Menschen mit Sehbehinderung heute – und in Zukunft – tatsächlich bedeutet. Diskutiert wurde die "doppelte Unsichtbarkeit" von Alter und Behinderung sowie die These: "Lieber behindert alt werden, als alt behindert." Deutlich wurde: Inklusion ist kein Wohlfühlbegriff. Sie verlangt Auseinandersetzung, strukturelle Veränderungen und politische Verantwortung. Barrierefreiheit darf nicht von Freiwilligkeit abhängen – sie braucht verbindliche gesetzliche Grundlagen. Und: Menschenrechte dürfen kein Preisschild tragen.
Ein Appell von Raul Krauthausen zum Schluss: „Gehen Sie der Politik auf den Keks!“
Der Podcast ist verfügbar in allen gängigen Podcast-Apps.
Unter anderem hier: https://sehen-im-alter.podigee.io/23-krauthausen

Foto: Raul Krauthausen
Berlin (kobinet) In Übers Ohr – dem Podcast zum Sehen im Alter - war der Inklusionsaktivist, Medienmacher und engagierte Streiter für echte Beteiligung Raul Krauthausen zu Gast. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, was Teilhabe älterer Menschen mit Sehbehinderung heute – und in Zukunft – tatsächlich bedeutet. Diskutiert wurde die "doppelte Unsichtbarkeit" von Alter und Behinderung sowie die These: "Lieber behindert alt werden, als alt behindert." Deutlich wurde: Inklusion ist kein Wohlfühlbegriff. Sie verlangt Auseinandersetzung, strukturelle Veränderungen und politische Verantwortung. Barrierefreiheit darf nicht von Freiwilligkeit abhängen – sie braucht verbindliche gesetzliche Grundlagen. Und: Menschenrechte dürfen kein Preisschild tragen.
Ein Appell von Raul Krauthausen zum Schluss: „Gehen Sie der Politik auf den Keks!“
Der Podcast ist verfügbar in allen gängigen Podcast-Apps.
Unter anderem hier: https://sehen-im-alter.podigee.io/23-krauthausen





Ich möchte die Heiligsprechung von Herrn Krauthausen nicht unterbrechen, aber was qualifiziert ihn, zu Alter oder Sehbehinderung etwas zu sagen. Sollte man nicht jemanden, der betroffen ist, zu wort kommen lassen, auch wenn Krauthausen offenbar für alles und alle sprechen kann?