Berlin (kobinet)
Eine Umfrage zeigt: Viele Menschen haben Angst vor der Pflege im Alter.
Der Sozial-Verband VdK hat diese Umfrage gemacht.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft anderen Menschen bei Problemen.
Nur 30 Prozent glauben: Ich werde gut gepflegt, wenn ich Pflege brauche.
55 Prozent glauben: Meine Pflege wird wohl nicht gut gesichert sein.
Die Menschen sagen: Der Staat muss für Pflege sorgen.
82 Prozent sagen: Der Staat hat eine große Aufgabe bei der Pflege.
72 Prozent sagen: Jeder Mensch ist auch selbst verantwortlich.
Verantwortlich bedeutet: Man muss für etwas sorgen.
Man muss auf etwas aufpassen.
59 Prozent sagen: Die Familie muss auch helfen.
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
Sie sagt: Die Menschen wollen eine starke Unterstützung vom Staat.
Unterstützung vom Staat bedeutet: Der Staat gibt Geld oder Hilfe.
Sie sagt: Die Menschen vertrauen nicht nur auf die Familie.
Sie sagt: Der Staat darf sich nicht zurück-ziehen.
Sie sagt: Die geplanten Kürzungen passen nicht zur Lebens-Wirklichkeit der Menschen.
Kürzungen bedeutet: Es wird weniger Geld und Hilfe gegeben.
Jetzt gibt es Pläne für eine Pflege-Reform.
Eine Reform bedeutet: Etwas wird verändert und neu geregelt.
Die Pläne zeigen: Es soll viele Kürzungen geben.
Vor allem bei der Pflege zu Hause soll es Kürzungen geben.
Der VdK sagt: Das ist falsch.
Der VdK sagt: Die Menschen brauchen mehr Pflege vor Ort.
Der VdK hat einen Vorschlag.
Pflege soll eine Pflicht-Aufgabe der Kommunen werden.
Eine Pflicht-Aufgabe muss gemacht werden.
Das steht im Gesetz.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Verena Bentele sagt: Kommunen kennen die Menschen vor Ort gut.
Sie sagt: Kommunen wissen, was die Menschen brauchen.
So kann schnell und passend geholfen werden.
Die Umfrage wurde im Internet durchgeführt.
Vom 6. Februar 2026 bis zum 9. Februar 2026 wurden 2.204 Menschen befragt.
Repräsentativ bedeutet: Die Ergebnisse gelten für alle Menschen in Deutschland.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Sozialverbands VdK zeigt alarmierende Unsicherheiten: Nur 30 Prozent der Menschen in Deutschland halten es für wahrscheinlich, dass sie im Alter ausreichend gepflegt werden, falls sie Pflege benötigen. Über die Hälfte (55 Prozent) glaubt hingegen, dass ihre Pflege in Zukunft eher nicht gewährleistet wäre.
Die Befragten sehen den Staat klar in der Verantwortung: 82 Prozent schreiben ihm eine große oder sehr große Rolle bei der Sicherstellung ihrer Pflege zu. Für 72 Prozent liegt die Verantwortung allerdings auch bei jeder Person selbst, 59 Prozent sehen die Familie oder Angehörige in der Pflicht. „Die Menschen erwarten eine starke staatliche Absicherung und vertrauen nicht darauf, dass in erster Linie Familie oder Angehörige die Pflege gewährleisten“, betont VdK-Präsidentin Verena Bentele. „Der Staat muss mehr Verantwortung übernehmen, statt sich zurückzuziehen. Die aktuellen Kürzungsideen widersprechen der Lebensrealität der Menschen völlig.“
Die aktuellen Vorschläge zur Pflegereform zeichnen das Bild von umfangreichen Leistungskürzungen, vor allem in der häuslichen Pflege. Statt Kürzungen braucht es aber gesicherte Pflege vor Ort. Der Sozialverband VdK plädiert dafür, Pflege zur Pflichtaufgabe der Kommunen zu machen. „Diese sind nah am Menschen, kennen lokale Bedürfnisse und können passgenau handeln. So entsteht Handlungsdruck vor Ort, anstatt Abhängigkeit von Leistungserbringern“, so Verena Bentele.
Methodische Hinweise
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov-Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 6.2.2026 bis 9.2.2026 insgesamt 2.204 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region, Wohnumfeld, Wahlverhalten und politisches Interesse quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren, heißt es vonseiten des VdK zur Methode der Befragung.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Sozialverbands VdK zeigt alarmierende Unsicherheiten: Nur 30 Prozent der Menschen in Deutschland halten es für wahrscheinlich, dass sie im Alter ausreichend gepflegt werden, falls sie Pflege benötigen. Über die Hälfte (55 Prozent) glaubt hingegen, dass ihre Pflege in Zukunft eher nicht gewährleistet wäre.
Die Befragten sehen den Staat klar in der Verantwortung: 82 Prozent schreiben ihm eine große oder sehr große Rolle bei der Sicherstellung ihrer Pflege zu. Für 72 Prozent liegt die Verantwortung allerdings auch bei jeder Person selbst, 59 Prozent sehen die Familie oder Angehörige in der Pflicht. „Die Menschen erwarten eine starke staatliche Absicherung und vertrauen nicht darauf, dass in erster Linie Familie oder Angehörige die Pflege gewährleisten“, betont VdK-Präsidentin Verena Bentele. „Der Staat muss mehr Verantwortung übernehmen, statt sich zurückzuziehen. Die aktuellen Kürzungsideen widersprechen der Lebensrealität der Menschen völlig.“
Die aktuellen Vorschläge zur Pflegereform zeichnen das Bild von umfangreichen Leistungskürzungen, vor allem in der häuslichen Pflege. Statt Kürzungen braucht es aber gesicherte Pflege vor Ort. Der Sozialverband VdK plädiert dafür, Pflege zur Pflichtaufgabe der Kommunen zu machen. „Diese sind nah am Menschen, kennen lokale Bedürfnisse und können passgenau handeln. So entsteht Handlungsdruck vor Ort, anstatt Abhängigkeit von Leistungserbringern“, so Verena Bentele.
Methodische Hinweise
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov-Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung wurden im Zeitraum 6.2.2026 bis 9.2.2026 insgesamt 2.204 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region, Wohnumfeld, Wahlverhalten und politisches Interesse quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren, heißt es vonseiten des VdK zur Methode der Befragung.




