Berlin (kobinet)
Die Humanistische Union berichtet:
Die Humanistische Union ist ein Verein in Deutschland.
Der Verein setzt sich für Menschen-Rechte ein.
Die Kirchen bekommen viel Geld vom Staat.
Das Geld nennt man Staats-Leistungen.
Staats-Leistungen ist Geld vom Staat an die Kirchen.
Im Jahr 2026 sind es 666 Millionen Euro.
Das Geld kommt aus Steuer-Mitteln.
Steuer-Mittel ist Geld von Steuern.
Menschen zahlen Steuern an den Staat.
Alle Menschen zahlen diese Steuern.
Die evangelische Kirche bekommt 396 Millionen Euro.
Das sind 60 Prozent vom ganzen Geld.
Die katholische Kirche bekommt 270 Millionen Euro.
Das sind 40 Prozent vom ganzen Geld.
Aber: Es gibt mehr katholische als evangelische Christen.
Die Humanistische Union sagt:
Diese Zahlungen sollen seit über 100 Jahren enden.
Das steht in der Verfassung.
Eine Verfassung sind Regeln für einen Staat.
In Deutschland heißt die Verfassung Grund-Gesetz.
Aber die Länder zahlen das Geld weiter.
Nur Bremen und Hamburg zahlen nicht.
Früher gab es viel mehr Christen in Deutschland.
Im Jahr 1990 waren 72 Prozent Christen.
Heute sind nur noch 45 Prozent Christen.
Aber das Geld vom Staat wird immer mehr.
Das Geld steigt mit den Beamten-Gehältern.
Beamten-Gehälter ist das Geld für Beamte.
Beamte arbeiten für den Staat.
Die Humanistische Union hat ausgerechnet:
Hätten die Zahlungen 1990 aufgehört?
Dann hätten die Länder 15,8 Milliarden Euro gespart.
Die Kirchen haben auch andere Einnahmen.
Sie bekommen Kirchen-Steuer von ihren Mitgliedern.
Die Kirchen-Steuer ist Geld für die Kirche.
Menschen in der Kirche zahlen diese Steuer.
Das waren im letzten Jahr 13 Milliarden Euro.
Die Kirchen bekommen auch Geld aus Vermietung.
Vermietung bedeutet: Jemand gibt eine Wohnung für Geld.
Eine andere Person wohnt dann dort.
Und sie haben Geld aus Vermögen.
Vermögen ist alles was du hast.
Zum Beispiel Geld und dein Haus.
Insgesamt haben die Kirchen 22 Milliarden Euro im Jahr.
Die Humanistische Union fordert:
Die Staats-Leistungen sollen endlich enden.
Mehr Informationen gibt es hier:

Foto: Humanistische Union
Berlin (kobinet) "Mehr Steuergeld für weniger Christen: 666 Millionen Euro Staatsleistungen an die Kirchen", dies berichtet die Humanistischen Union in einer Presseinformation und betont: "Jedes Jahr zahlen die Bundesländer erhebliche Summe an die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland. Diese staatlichen Zuwendungen (Staatsleistungen genannt) werden seit Jahrzehnten entrichtet und steigen kontinuierlich an. So stiegen die Staatsleistungen 2026 auf über 666 Millionen Euro." Die Humanistische Union (HU) veröffentlicht seit einiger Zeit die landesbezogenen und die Gesamtbeträge der jährlichen Staatsleistungen an die beiden Kirchen. Damit erinnert sie an den seit über 100 Jahren bestehenden Verfassungsauftrag, diese Zahlungen einzustellen. Die Veröffentlichung der jeweils aktuellen Zahlen soll als verlässliche Basis dienen für den von der Humanistischen Union geforderten politischen Prozess zur Ablösung.
„Die Kirchen werden im Jahr 2026 einen neuen Rekordbetrag von 666 Millionen Euro erhalten. Das geht aus den Ansätzen in den Haushaltsplänen der Länder für das laufende Haushaltsjahr hervor, welche die Humanistische Union ausgewertet hat. Die evangelische Kirche soll davon knapp 60 Prozent erhalten, nämlich 396 Millionen Euro, die katholische Kirche 40 Prozent, das heißt 270,5 Millionen Euro, obwohl es in Deutschland nach dem letzten verfügbaren Stand vom 31. Januar 2024 deutlich mehr katholische Menschen gibt (19,8 Millionen) als protestantische (18 Millionen)“, heißt es vonseiten der Humanistischen Union.
Die Staatsleistungen werden von den Ländern (außer Bremen und Hamburg) aus allgemeinen Steuermitteln weiterhin gezahlt, obwohl seit über 100 Jahren ein Verfassungsauftrag zur Beendigung der Zahlungen im Wege der Ablösung besteht. In der vergangenen Legislaturperiode war die Ampelregierung mit ihrem Vorhaben zur Ablösung der Staatsleistungen gescheitert. Die derzeitige Bundesregierung plant offenbar nicht, in dieser Frage tätig zu werden, nachdem die Länder sich zuletzt strikt geweigert haben, die Beendigung der Zahlungen voranzubringen.
„Die Weiterzahlung der Staatsleistungen führt zu stetig steigenden Lasten der Länder, und zwar nach dem Maßstab der Entwicklung der Beamtenbesoldung. Gleichzeitig sinkt die die Zahl der Christen in beiden Konfessionen dramatisch. Weniger als 45 Prozent der Einwohner gehört noch einer Kirche an; im Jahr 1990 waren es noch 72 Prozent. Wären die Staatsleistungen etwa bereits 1990 abgelöst worden, hätten sich die Länder Zahlungen in Höhe von 15,8 Milliarden Euro erspart. Abgesehen von den Staatsleistungen und anderen Einnahmen – etwa aus Immobilien (Verpachtung und Vermietung), Vermögenserträgen oder Finanzanlagen – finanzieren sich die Kirchen vor allem aus den Kirchensteuereinnahmen. Diese betrugen allein im vergangenen Jahr rund 13 Milliarden Euro. Das gesamte Volumen der laufenden Einnahmen und Ausgaben der evangelischen Landeskirchen und katholischen Diözesen in Deutschland beträgt derzeit schätzungsweise mindestens 22 Milliarden Euro pro Jahr“, betont die Humanistische Union.
Link zur Aufstellung über die Aufgliederung der Staatsleistungen des Jahres 2026 nach Empfängern, Ländern, Einwohnerzahlen und Kirchenmitgliedern:
Link zur Aufstellung der jährlichen Zahlungen an die Kirchen seit 1949:

Foto: Humanistische Union
Berlin (kobinet) "Mehr Steuergeld für weniger Christen: 666 Millionen Euro Staatsleistungen an die Kirchen", dies berichtet die Humanistischen Union in einer Presseinformation und betont: "Jedes Jahr zahlen die Bundesländer erhebliche Summe an die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland. Diese staatlichen Zuwendungen (Staatsleistungen genannt) werden seit Jahrzehnten entrichtet und steigen kontinuierlich an. So stiegen die Staatsleistungen 2026 auf über 666 Millionen Euro." Die Humanistische Union (HU) veröffentlicht seit einiger Zeit die landesbezogenen und die Gesamtbeträge der jährlichen Staatsleistungen an die beiden Kirchen. Damit erinnert sie an den seit über 100 Jahren bestehenden Verfassungsauftrag, diese Zahlungen einzustellen. Die Veröffentlichung der jeweils aktuellen Zahlen soll als verlässliche Basis dienen für den von der Humanistischen Union geforderten politischen Prozess zur Ablösung.
„Die Kirchen werden im Jahr 2026 einen neuen Rekordbetrag von 666 Millionen Euro erhalten. Das geht aus den Ansätzen in den Haushaltsplänen der Länder für das laufende Haushaltsjahr hervor, welche die Humanistische Union ausgewertet hat. Die evangelische Kirche soll davon knapp 60 Prozent erhalten, nämlich 396 Millionen Euro, die katholische Kirche 40 Prozent, das heißt 270,5 Millionen Euro, obwohl es in Deutschland nach dem letzten verfügbaren Stand vom 31. Januar 2024 deutlich mehr katholische Menschen gibt (19,8 Millionen) als protestantische (18 Millionen)“, heißt es vonseiten der Humanistischen Union.
Die Staatsleistungen werden von den Ländern (außer Bremen und Hamburg) aus allgemeinen Steuermitteln weiterhin gezahlt, obwohl seit über 100 Jahren ein Verfassungsauftrag zur Beendigung der Zahlungen im Wege der Ablösung besteht. In der vergangenen Legislaturperiode war die Ampelregierung mit ihrem Vorhaben zur Ablösung der Staatsleistungen gescheitert. Die derzeitige Bundesregierung plant offenbar nicht, in dieser Frage tätig zu werden, nachdem die Länder sich zuletzt strikt geweigert haben, die Beendigung der Zahlungen voranzubringen.
„Die Weiterzahlung der Staatsleistungen führt zu stetig steigenden Lasten der Länder, und zwar nach dem Maßstab der Entwicklung der Beamtenbesoldung. Gleichzeitig sinkt die die Zahl der Christen in beiden Konfessionen dramatisch. Weniger als 45 Prozent der Einwohner gehört noch einer Kirche an; im Jahr 1990 waren es noch 72 Prozent. Wären die Staatsleistungen etwa bereits 1990 abgelöst worden, hätten sich die Länder Zahlungen in Höhe von 15,8 Milliarden Euro erspart. Abgesehen von den Staatsleistungen und anderen Einnahmen – etwa aus Immobilien (Verpachtung und Vermietung), Vermögenserträgen oder Finanzanlagen – finanzieren sich die Kirchen vor allem aus den Kirchensteuereinnahmen. Diese betrugen allein im vergangenen Jahr rund 13 Milliarden Euro. Das gesamte Volumen der laufenden Einnahmen und Ausgaben der evangelischen Landeskirchen und katholischen Diözesen in Deutschland beträgt derzeit schätzungsweise mindestens 22 Milliarden Euro pro Jahr“, betont die Humanistische Union.
Link zur Aufstellung über die Aufgliederung der Staatsleistungen des Jahres 2026 nach Empfängern, Ländern, Einwohnerzahlen und Kirchenmitgliedern:
Link zur Aufstellung der jährlichen Zahlungen an die Kirchen seit 1949:




