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Arbeitskreis Inklusiver Arbeitsmarkt bereitet dritte Inklusive Jobmesse in Regensburg vor

Drei Männer und drei Frauen sitzen oder stehen an einem Tisch mit einem Stadtmodell und halten Plakate der JobMesse in die Kamera
Der Arbeitskreis Inklusiver Arbeitsmarkt
Foto: Martina Groh-Schad

REGENSBURG (kobinet) Die inklusiven Jobmesse ist ein Erfolgsmodell aus Regensburg und stößt nun auch im Bund auf Interesse. So bei der am 21. Mai 2026 im Regensburger Jahnstation stattfindenden dritten Auflage auch die Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, am Messetag in Regensburg erwartet. Bayernweit findet das Modell inzwischen Nachahmer und wird finanziell durch das Sozialministerium gefördert. Die Inklusive JobMesse wurde 2022 in Regensburg bayernweit erstmals durchgeführt und zog damals bereits mehr als 1.000 Besuchende in das Jahnstadion. Nach 2024 hat die Stadt Regensburg nun zum zweiten Mal und gemeinsam mit den Landkreisen Regensburg und Kelheim die Trägerschaft für das Projekt übernommen. "Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist mir ein großes Anliegen. Die Integration in den ersten Arbeitsmarkt ist ein entscheidender Schritt dazu", sagt Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. "Die Inklusive JobMesse verbessert ihre Beschäftigungsmöglichkeiten deutlich und hat schon etliche Arbeitsverhältnisse gebracht." Die Inklusive JobMesse findet in Regensburg alle zwei Jahre statt.

Das Erfolgsprojekt wurde von mehreren bayerischen Städten übernommen und nun mit einer Finanzierung durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales ausgestattet. „Unsere Regensburger Idee hat überzeugt“, erklärt der Inklusionsbeauftragte der Stadt Frank Reinel als einer der Sprecher des Arbeitskreises. Eine verstärkte Förderung von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt sei dringend angezeigt. Im Jahr 2024 habe sich die Situation von Menschen mit Schwerbehinderung deutlich verschlechtert. In Bayern lag die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt bei fast zehn Prozent. Für 2025 werden noch schlechtere Werte erwartet.

Um dem entgegenzuwirken, werden sich am 21. Mai von 10 bis 16 Uhr wieder mehr als 50 Unternehmen im Jahnstadion an Ständen präsentieren und über ihre Beschäftigungsoptionen für Menschen mit Behinderung informieren. Aktuell können sich noch Firmen anmelden. Die Veranstalter rechnen wieder mit mehr als 1.000 Besuchenden, vorwiegend Menschen mit Handicap. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhalten auf der Messe zudem Informationen über Förderoptionen aus erster Hand von Mitarbeitenden beteiligter Behörden und Fachdienste.

Ein Höhepunkt der dritten Inklusiven JobMesse wird das Job-Speed-Dating sein. Das Konzept sieht vor, dass sich Menschen mit Behinderung und Arbeitgeber in kurzen Bewerbungsgesprächen kennenlernen können.