Berlin (kobinet)
Professor Sigrid Arnade hat einen Wunsch an die Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung leitet Deutschland.
Sie hofft für das Jahr 2026.
Alle Demokraten sollen die Gefahr sehen.
Demokraten glauben an die Demokratie.
Das bedeutet: Alle Menschen sollen mit-bestimmen können.
Die Gefahr kommt von Rechts-Populisten.
Rechts-Populisten sind Politiker mit bestimmten Meinungen.
Sie machen oft einfache Versprechen und sind gegen Ausländer.
Rechts-Populisten sind gegen Menschen-Rechte.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Menschen mit Behinderung sind besonders bedroht.
Aber auch andere Menschen sind bedroht.
Die Bundes-Regierung soll sich klar gegen rechts abgrenzen.
Die Bundes-Regierung soll für Menschen-Rechte sein.
Für die Menschen-Rechte von allen Bürgern und Bürgerinnen.
Das bedeutet Barriere-Freiheit überall.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das bedeutet Inklusion in der Bildung.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Das bedeutet Inklusion in der Arbeit.
Das bedeutet Inklusion in der Gesundheit.
Und Inklusion in der Kultur.
Die Interessen-Vertretung selbst-bestimmt Leben hat das auf Instagram gepostet.
Interessen-Vertretung bedeutet: Jemand spricht für eine Gruppe von Menschen.
Diese Person sagt, was die Gruppe braucht.
Selbst-bestimmt leben bedeutet: Sie entscheiden selbst über Ihr Leben.
Niemand sagt Ihnen, was Sie tun müssen.
Die Abkürzung ist ISL.
Die ISL macht eine Aktion zu Neujahrs-Vorsätzen 2026.
Hier ist der Link zum Instagram-Post.
In Kassel gibt es eine Veranstaltung.
Die Veranstaltung ist am 9. Februar 2026.
Sie beginnt um 19 Uhr.
Der Titel ist: Rechter Gegen-Wind behindert Teil-Habe.
Teil-Habe bedeutet: Mit-machen können in der Gesellschaft.
Die Veranstaltung ist beim Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter.
Autonomie bedeutet: Selbst-bestimmt leben und entscheiden.
Die Adresse ist Samuel-Beckett-Anlage 6.
Das ist in 34119 Kassel.

Foto: ISL
Berlin (kobinet) "Für 2026 hoffe ich, dass endlich alle demokratischen Kräfte in diesem Land die große Gefahr erkennen, die von Rechtspopulisten ausgeht. Davon sind behinderte Menschen in erster Linie bedroht, aber nicht nur sie. Deshalb erwarte ich von der Bundesregierung eine deutliche Abgrenzung gegen rechts, verbunden mit einem klaren Bekenntnis zu den Menschenrechten aller Bürger*innen. Das bedeutet auch die generelle Verpflichtung zur Barrierefreiheit, Inklusion in Bildung, Arbeit, Gesundheit, Kultur und überall." So hat Prof. Dr. Sigrid Arnade ihren Wunsch an die Bundesregierung auf den Punkt gebracht. Dieser wurde von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion Neujahrsvorsätze 2026 auf Instagram veröffentlicht. In Kassel findet heute, am 9. Februar 2026 ab 19:00 Uhr in den Räumen des Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in 34119 Kassel übrigens eine Veranstaltung mit dem Titel "Rechter Gegenwind behindert Teilhabe" statt.
Link zum Instagram-Post der ISL mit dem Wunsch von Prof. Dr. Sigrid Arnade an die Bundesregierung
Link zum Hinweis auf die Veranstaltung „Rechter Gegenwind behindert Teilhabe“ am 9. Februar 2026

Foto: ISL
Berlin (kobinet) "Für 2026 hoffe ich, dass endlich alle demokratischen Kräfte in diesem Land die große Gefahr erkennen, die von Rechtspopulisten ausgeht. Davon sind behinderte Menschen in erster Linie bedroht, aber nicht nur sie. Deshalb erwarte ich von der Bundesregierung eine deutliche Abgrenzung gegen rechts, verbunden mit einem klaren Bekenntnis zu den Menschenrechten aller Bürger*innen. Das bedeutet auch die generelle Verpflichtung zur Barrierefreiheit, Inklusion in Bildung, Arbeit, Gesundheit, Kultur und überall." So hat Prof. Dr. Sigrid Arnade ihren Wunsch an die Bundesregierung auf den Punkt gebracht. Dieser wurde von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion Neujahrsvorsätze 2026 auf Instagram veröffentlicht. In Kassel findet heute, am 9. Februar 2026 ab 19:00 Uhr in den Räumen des Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in 34119 Kassel übrigens eine Veranstaltung mit dem Titel "Rechter Gegenwind behindert Teilhabe" statt.
Link zum Instagram-Post der ISL mit dem Wunsch von Prof. Dr. Sigrid Arnade an die Bundesregierung
Link zum Hinweis auf die Veranstaltung „Rechter Gegenwind behindert Teilhabe“ am 9. Februar 2026





Zum wiederholten Mal ist hier von „Wünschen an die Bundesregierung“ seitens Behindertenselbstvertretung die Rede. Was hat das Wort „Wünsche“ hier zu suchen?
Weihnachten ist vorüber und Wunschzettel haben nichts mit politischen Forderungen zu tun.
Liege ich richtig mit meinem Eindruck, dass die Selbstverniedlichung des Aktivismus zunimmt?
„Frech und frei“, wo ist er geblieben, der rebellische Geist und Elan des Behindertenaktivismus,
von dem Udo Sierck in seinem jüngsten Buch gesprochen hat. Hier und heute, wo jenes „frei“
sich auf das „jetzt sind wir mal so frei, uns von der Regierung was zu wünschen“ beschränkt und das
„frech“ sich darin erschöpft, „gegen rechts zu sein“ und an die Regierung zu appellieren, die doch
doch auch gegen rechts und den Populismus ist, dem endlich Taten folgen zu lassen …
i.A. von Hans-Willi Weis