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Sigrid Arnade: Große Gefahr, die von Rechtspopulisten ausgeht, erkennen

Sharepic mit dem Wunsch von Prof. Dr. Sigrid Arnade an die Bundesregierung
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Foto: ISL

Berlin (kobinet) "Für 2026 hoffe ich, dass endlich alle demokratischen Kräfte in diesem Land die große Gefahr erkennen, die von Rechtspopulisten ausgeht. Davon sind behinderte Menschen in erster Linie bedroht, aber nicht nur sie. Deshalb erwarte ich von der Bundesregierung eine deutliche Abgrenzung gegen rechts, verbunden mit einem klaren Bekenntnis zu den Menschenrechten aller Bürger*innen. Das bedeutet auch die generelle Verpflichtung zur Barrierefreiheit, Inklusion in Bildung, Arbeit, Gesundheit, Kultur und überall." So hat Prof. Dr. Sigrid Arnade ihren Wunsch an die Bundesregierung auf den Punkt gebracht. Dieser wurde von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihrer Aktion Neujahrsvorsätze 2026 auf Instagram veröffentlicht. In Kassel findet heute, am 9. Februar 2026 ab 19:00 Uhr in den Räumen des Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in 34119 Kassel übrigens eine Veranstaltung mit dem Titel "Rechter Gegenwind behindert Teilhabe" statt.

Link zum Instagram-Post der ISL mit dem Wunsch von Prof. Dr. Sigrid Arnade an die Bundesregierung

Link zum Hinweis auf die Veranstaltung „Rechter Gegenwind behindert Teilhabe“ am 9. Februar 2026

Lesermeinungen

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1 Lesermeinung
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Silvia Hauser
10.02.2026 12:17

Zum wiederholten Mal ist hier von „Wünschen an die Bundesregierung“ seitens Behindertenselbstvertretung die Rede. Was hat das Wort „Wünsche“ hier zu suchen?
Weihnachten ist vorüber und Wunschzettel haben nichts mit politischen Forderungen zu tun.
Liege ich richtig mit meinem Eindruck, dass die Selbstverniedlichung des Aktivismus zunimmt?
„Frech und frei“, wo ist er geblieben, der rebellische Geist und Elan des Behindertenaktivismus,
von dem Udo Sierck in seinem jüngsten Buch gesprochen hat. Hier und heute, wo jenes „frei“
sich auf das „jetzt sind wir mal so frei, uns von der Regierung was zu wünschen“ beschränkt und das
„frech“ sich darin erschöpft, „gegen rechts zu sein“ und an die Regierung zu appellieren, die doch
doch auch gegen rechts und den Populismus ist, dem endlich Taten folgen zu lassen …

i.A. von Hans-Willi Weis