Berlin (kobinet)
Manchmal ist es gut.
Man denkt nicht über seine Sorgen nach.
Man tut so: Die Sorgen sind nicht da.
Dann werden die Sorgen weniger wichtig.
Das hat Rainer Maria Rilke gesagt.
Wer war Rainer Maria Rilke?
Rainer Maria Rilke hat gelebt.
Von 1875 bis 1926.
Er war ein Dichter.
Ein Dichter schreibt Gedichte.
Gedichte sind besondere Texte.
Sie haben einen Rhythmus.
Sie klingen schön.
Rilke war oft traurig.
Er hatte viele Wünsche.
Er hatte viele Träume.
Diese Gefühle hat er auf-geschrieben.
Rilke ist viel gereist.
Durch ganz Europa.
Er hat an vielen Orten gelebt.
Zum Beispiel: auf Schlössern.
Oder in kleinen Zimmern.
Er hat viel nach-gedacht.
Seine Texte sind sehr besonders.
Er hat schöne Bilder gemacht.
Mit Worten.
Er hat über wichtige Themen geschrieben.
Zum Beispiel: über das Leben.
Und über den Tod.
Und über die Kunst.
Seine bekanntesten Bücher heißen:
Das spricht man so: Du-ine-ser E-le-gi-en.
Elegien sind traurige Gedichte.
Das Buch hat 10 Gedichte.
Sie sind über Leben und Tod.
Das spricht man so: So-net-te an Or-fe-us.
Sonette sind besondere Gedichte.
Sie haben 14 Zeilen.
Sie haben feste Regeln.
Orpheus ist eine Figur aus alten Geschichten.
Aus Griechenland.
Orpheus hat schön Musik gemacht.
Auf-zeichnungen sind Notizen.
Über wichtige Dinge.
Die passiert sind.
Rilke glaubte etwas.
Man muss das Leben aus-halten lernen.
Aus-halten bedeutet: etwas Schweres ertragen.
Und nicht auf-geben.
Das hat er in seinen Texten geschrieben.
Seine Texte sind heute noch wichtig.
Viele Menschen lesen sie gern.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Es ist manchmal gut, die Sorgen so behandeln, als ob sie nicht da wären; das einzige Mittel, ihnen die Wichtigkeit zu nehmen. Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke (1875–1926) war ein Dichter mit Weltschmerz im Gepäck und einem Notizbuch voller Sehnsucht. Er reiste rastlos durch Europa, lebte auf Schlössern, in Dachkammern und in seiner eigenen Gedankenwelt. Berühmt wurde er für seine intensive, bildstarke Sprache und die großen Fragen nach Leben, Tod und Kunst. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die „Duineser Elegien“, die „Sonette an Orpheus“ und „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Rilke glaubte, man müsse das Leben „aushalten lernen“ – und machte daraus Literatur von zeitloser Schönheit.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Es ist manchmal gut, die Sorgen so behandeln, als ob sie nicht da wären; das einzige Mittel, ihnen die Wichtigkeit zu nehmen. Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke (1875–1926) war ein Dichter mit Weltschmerz im Gepäck und einem Notizbuch voller Sehnsucht. Er reiste rastlos durch Europa, lebte auf Schlössern, in Dachkammern und in seiner eigenen Gedankenwelt. Berühmt wurde er für seine intensive, bildstarke Sprache und die großen Fragen nach Leben, Tod und Kunst. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die „Duineser Elegien“, die „Sonette an Orpheus“ und „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Rilke glaubte, man müsse das Leben „aushalten lernen“ – und machte daraus Literatur von zeitloser Schönheit.




