Mainz (kobinet)
Das Familien-Ministerium von Rheinland-Pfalz gibt Geld für eine wichtige Stelle.
Ein Ministerium ist eine Behörde in Deutschland.
Die Behörde kümmert sich um Familien und Kinder.
Die Stelle heißt: Anti-Diskriminierungs-Büro Rheinland-Pfalz.
Das ist eine Beratungs-Stelle.
Dort bekommst du Hilfe, wenn du ungerecht behandelt wirst.
Anti-Diskriminierung bedeutet: Gegen ungerechte Behandlung.
Diskriminierung bedeutet: Eine Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Das Büro bekommt 282.997 Euro für das Jahr 2026.
Familien-Ministerin Katharina Binz hat das Geld übergeben.
Eine Ministerin arbeitet in der Regierung.
Sie hilft beim Regieren von Deutschland.
Frau Binz sagt: Diskriminierung ist ein großes Problem.
Diskriminierung bedeutet: Jemand wird ungerecht behandelt.
Das passiert oft am Arbeits-Platz.
Das ist der Ort, wo Sie arbeiten.
Das kann ein Büro sein oder eine Werkstatt.
Oder bei der Wohnungs-Suche.
Sie suchen eine Wohnung zum Wohnen.
Sie schauen nach freien Wohnungen.
Oder in der Schule.
Menschen brauchen dann Hilfe.
Das Anti-Diskriminierungs-Büro hilft diesen Menschen.
Immer mehr Menschen fragen dort um Hilfe.
Das zeigt: Die Hilfe ist sehr wichtig.
Frau Binz sagt: Wir helfen den Menschen früh.
So können wir besser gegen Diskriminierung kämpfen.
In Rheinland-Pfalz gibt es noch eine andere Stelle.
Sie heißt: Landes-Anti-Diskriminierungs-Stelle.
Das ist eine Beratungs-Stelle vom Bundes-Land.
Die Stelle hilft Menschen bei ungerechter Behandlung.
Kurz: LADS.
Im Jahr 2025 gab es dort 295 Beschwerden.
Das bedeutet: Menschen haben gesagt, dass etwas nicht gut ist.
Sie möchten, dass sich etwas ändert.
Das sind 63 Prozent mehr als im Jahr davor.
Prozent ist ein Teil von 100.
63 Prozent mehr bedeutet: viel mehr als vorher.
Das bedeutet: Viel mehr Menschen haben sich beschwert.
Das Anti-Diskriminierungs-Büro war ein Test-Projekt.
Man probiert etwas Neues aus.
Man schaut: Funktioniert das gut?
Der Bund hat das Projekt 3 Jahre lang bezahlt.
Jetzt macht das Land Rheinland-Pfalz weiter.
Das Land gibt das Geld für das Büro.
So kann die wichtige Arbeit weiter-gehen.
Früher hat der Bund viel Geld gegeben.
Das waren 5 Millionen Euro pro Jahr.
Damit wurden 35 Projekte bezahlt.
Aber jetzt gibt der Bund kein Geld mehr.
Deshalb muss das Land Rheinland-Pfalz selbst zahlen.

Foto: MFFKI Rheinland-Pfalz
Mainz (kobinet) Das rheinland-pfälzische Familienministerium stärkt den Schutz vor Diskriminierung und fördert das Antidiskriminierungsbüro Rheinland-Pfalz des Trägers Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz mit einer Landeszuwendung für das Jahr 2026 in Höhe von 282.997,12 Euro. Den entsprechenden Förderbescheid hat Familienministerin Katharina Binz persönlich übergeben. "Diskriminierung ist keine Randerscheinung, sondern eine reale Erfahrung für viele Menschen in unserem Land, im Alltag, am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche oder im Bildungsbereich. Wer Diskriminierung erlebt, braucht eine unabhängige, kompetente und vertrauenswürdige Anlaufstelle. Genau hier setzt die zivilgesellschaftliche Antidiskriminierungsberatung in Rheinland-Pfalz an", betonte die Ministerin.
Die stark gestiegene Zahl der Anfragen zeige deutlich, wie groß der Bedarf ist und wie wichtig dieses Angebot geworden ist. „Mit der Förderung des Antidiskriminierungsbüros stärken wir den Diskriminierungsschutz im ganzen Land und stellen eine frühzeitige Unterstützung für Betroffene sicher“, betonte Katharina Binz.
Der Bedarf an Antidiskriminierungsberatung in Rheinland-Pfalz ist gestiegen: 2025 verzeichnete die Landesantidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz (LADS) 295 Diskriminierungsbeschwerden. Das sind 63 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Beratungsangebot geht aus einem dreijährigen Modellprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hervor und soll mit der Förderung fortgeführt und ausgebaut werden.
Nach der unter der Ampelkoalition gestarteten dreijähriger Förderung mit fünf Millionen Euro pro Jahr konnte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes 35 Projekte zur Antidiskriminierungsberatung fördern. Für den Haushalt 2026 hatte die schwarz-rote Bundesregierung und letztenendlich der Deutsche Bundestag für die Antidiskriminierungsberatung keine Mittel mehr zur Verfügung gestellt.

Foto: MFFKI Rheinland-Pfalz
Mainz (kobinet) Das rheinland-pfälzische Familienministerium stärkt den Schutz vor Diskriminierung und fördert das Antidiskriminierungsbüro Rheinland-Pfalz des Trägers Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz mit einer Landeszuwendung für das Jahr 2026 in Höhe von 282.997,12 Euro. Den entsprechenden Förderbescheid hat Familienministerin Katharina Binz persönlich übergeben. "Diskriminierung ist keine Randerscheinung, sondern eine reale Erfahrung für viele Menschen in unserem Land, im Alltag, am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche oder im Bildungsbereich. Wer Diskriminierung erlebt, braucht eine unabhängige, kompetente und vertrauenswürdige Anlaufstelle. Genau hier setzt die zivilgesellschaftliche Antidiskriminierungsberatung in Rheinland-Pfalz an", betonte die Ministerin.
Die stark gestiegene Zahl der Anfragen zeige deutlich, wie groß der Bedarf ist und wie wichtig dieses Angebot geworden ist. „Mit der Förderung des Antidiskriminierungsbüros stärken wir den Diskriminierungsschutz im ganzen Land und stellen eine frühzeitige Unterstützung für Betroffene sicher“, betonte Katharina Binz.
Der Bedarf an Antidiskriminierungsberatung in Rheinland-Pfalz ist gestiegen: 2025 verzeichnete die Landesantidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz (LADS) 295 Diskriminierungsbeschwerden. Das sind 63 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Beratungsangebot geht aus einem dreijährigen Modellprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hervor und soll mit der Förderung fortgeführt und ausgebaut werden.
Nach der unter der Ampelkoalition gestarteten dreijähriger Förderung mit fünf Millionen Euro pro Jahr konnte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes 35 Projekte zur Antidiskriminierungsberatung fördern. Für den Haushalt 2026 hatte die schwarz-rote Bundesregierung und letztenendlich der Deutsche Bundestag für die Antidiskriminierungsberatung keine Mittel mehr zur Verfügung gestellt.




