MÜNCHEN (kobinet)
Spiel-Sachen sind wichtig für Kinder.
Sie helfen, dass Kinder keine Behinderung bekommen.
Das sagt Uta Prehl.
Sie ist Physio-Therapeutin.
Eine Physio-Therapeutin hilft kranken Menschen.
Sie macht mit den Menschen Übungen für den Körper.
Uta Prehl arbeitet für Handicap International.
Handicap International ist eine Hilfs-Organisation.
Sie hilft Menschen mit Behinderungen auf der ganzen Welt.
Uta Prehl arbeitet seit vielen Jahren in West-Afrika.
Sie hilft dort Kindern.
Die Kinder sind schwach und traurig.
Mit einer besonderen Therapie werden die Kinder stark und fröhlich.
Therapie bedeutet: Ein Arzt hilft einem kranken Menschen.
Das nennt man Behandlung.
Manche Kinder haben nicht genug zu essen.
Das nennt man: hungern.
Wenn Kinder hungern, werden sie schwach.
Sie sind nicht neugierig.
Sie können sich nicht gut entwickeln.
Andere Kinder können sich drehen.
Sie können krabbeln.
Sie können sitzen.
Sie können laufen.
Hungernde Kinder können das oft nicht.
Ihnen fehlt die Kraft dafür.
Viele hungernde Kinder liegen still da.
Sie bewegen sich nicht.
Sie entdecken die Welt nicht.
Das ist nicht gut für ihre Entwicklung.
Handicap International hilft diesen Kindern.
Die Organisation macht eine besondere Therapie.
Das ist eine Spiel-Therapie.
Die Kinder bekommen einfache Spiel-Sachen.
Sie machen Bewegungs-Übungen.
Die Helfer haben viel Geduld.
Die Therapie hilft den Kindern.
Die Kinder werden kräftiger.
Sie können sich besser bewegen.
Sie können besser koordinieren.
Koordinieren bedeutet: Mehrere Dinge gut planen.
Alle Aufgaben passen dann zusammen.
Die Therapie hat ein wichtiges Ziel.
Die Kinder sollen keine dauerhaften Einschränkungen bekommen.
Dauerhafte Einschränkungen bedeutet: Ein Mensch kann etwas nicht mehr gut machen.
Das bleibt für immer so.
Hungern kann bei Kindern zu Behinderungen führen.
Die Therapie soll das verhindern.

Foto: HI
MÜNCHEN (kobinet) Spielsachen haben sehr viel mit der Prävention von Behinderungen zu tun, hebt Uta Prehl, Physiotherapeutin bei der humanitären Hilfsorganisation Handicap International hervor. Seit vielen Jahren begleitet sie Rehabilitationsprojekte in Westafrika und erlebt immer wieder, wie aus apathischen, schwachen Kindern dank einer ganz speziellen Therapie kräftige und fröhliche Kinder werden.
Wenn Kinder hungern, raubt das ihren kleinen Körpern nicht nur die Kraft, sondern auch Neugier und die Chance auf eine gesunde Entwicklung. Bewegungen, die für andere Kinder selbstverständlich sind – sich drehen, krabbeln, sitzen oder laufen – werden für unterernährte Kinder zu kaum überwindbaren Hürden. Die Energie, die sie dafür bräuchten, fehlt ihnen. Statt die Welt zu entdecken, liegen viele von ihnen still und apathisch da.
In zahlreichen Ländern setzt Handicap International deshalb auf eine spezielle Spieltherapie für geschwächte Kinder. Mit einfachen Spielsachen, gezielten Bewegungsübungen und viel Geduld werden Kraft, Beweglichkeit und Koordination gefördert – mit dem Ziel, dauerhafte körperliche und kognitive Einschränkungen zu verhindern. Denn Unterernährung führt bei Kindern häufig nicht nur zu akuten gesundheitlichen Problemen, sondern kann langfristige Behinderungen nach sich ziehen.

Foto: HI
MÜNCHEN (kobinet) Spielsachen haben sehr viel mit der Prävention von Behinderungen zu tun, hebt Uta Prehl, Physiotherapeutin bei der humanitären Hilfsorganisation Handicap International hervor. Seit vielen Jahren begleitet sie Rehabilitationsprojekte in Westafrika und erlebt immer wieder, wie aus apathischen, schwachen Kindern dank einer ganz speziellen Therapie kräftige und fröhliche Kinder werden.
Wenn Kinder hungern, raubt das ihren kleinen Körpern nicht nur die Kraft, sondern auch Neugier und die Chance auf eine gesunde Entwicklung. Bewegungen, die für andere Kinder selbstverständlich sind – sich drehen, krabbeln, sitzen oder laufen – werden für unterernährte Kinder zu kaum überwindbaren Hürden. Die Energie, die sie dafür bräuchten, fehlt ihnen. Statt die Welt zu entdecken, liegen viele von ihnen still und apathisch da.
In zahlreichen Ländern setzt Handicap International deshalb auf eine spezielle Spieltherapie für geschwächte Kinder. Mit einfachen Spielsachen, gezielten Bewegungsübungen und viel Geduld werden Kraft, Beweglichkeit und Koordination gefördert – mit dem Ziel, dauerhafte körperliche und kognitive Einschränkungen zu verhindern. Denn Unterernährung führt bei Kindern häufig nicht nur zu akuten gesundheitlichen Problemen, sondern kann langfristige Behinderungen nach sich ziehen.




