FRECHEN (kobinet)
Das Team Deutschland Paralympics will zu den Winter-Spielen nach Italien fahren.
Paralympics bedeutet: Olympische Spiele für Menschen mit Behinderung.
Das Team hat große Ziele.
Das sagt Idriss Gonschinska.
Er ist der Chef vom Deutschen Behinderten-Sport-Verband.
Der Behinderten-Sport-Verband ist eine Gruppe.
Die Gruppe hilft Menschen mit Behinderung beim Sport.
Die Abkürzung ist: DBS.
Gonschinska hat mit Politikern gesprochen.
Er sagt: Deutschland muss mehr tun.
Deutschland muss mehr für den Sport tun.
Dann kann Deutschland bei den besten Ländern bleiben.
Der Para-Sport braucht die gleichen Chancen.
Para-Sport bedeutet: Sport für Menschen mit Behinderung.
Das Wort kommt von Paralympics.
Die Sportler brauchen bessere Hilfe.
Es gibt zu wenig Förder-Plätze.
Förder-Plätze sind besondere Plätze.
Dort bekommen Sportler Hilfe.
Und sie bekommen Geld für ihr Training.
Mehr junge Sportler brauchen diese Hilfe.
Es gibt auch zu wenig Trainer.
Die Trainer brauchen feste Arbeits-Verträge.
Ein Arbeits-Vertrag ist ein Vertrag für eine Arbeits-Stelle.
Darin steht: Was sind die Aufgaben?
Wie viel Geld gibt es?
Die Trainer brauchen gutes Geld.
Der Staat soll das Geld dafür geben.
Der Staat muss das planen.
Das Planen muss für viele Jahre sein.
Dann wissen die Trainer: Sie haben Geld und Arbeit.
Die Kosten für den Sport sind gestiegen.
Trainings-Lager kosten mehr Geld.
Ein Trainings-Lager ist ein besonderer Ort.
Dort trainieren Sportler zusammen.
Das dauert mehrere Tage.
Die Sportler brauchen mehr Hilfe.
Zum Beispiel: Ärzte, Physio-Therapeuten und Betreuer.
Sie müssen öfter zu Wett-Kämpfen fahren.
Wett-Kämpfe sind Sport-Veranstaltungen.
Dort zeigen Sportler: Wer ist am besten?
Das kostet alles Geld.
Der Staat soll mehr Geld geben.
Gonschinska sagt auch etwas Gutes:
Der Para-Sport ist bekannter geworden.
Mehr Menschen interessieren sich dafür.
Das ist gut so.

Foto: wal_172619 In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
FRECHEN (kobinet) Mit ambitionierten Zielen will sich das Team Deutschland Paralympics auf den Weg zu den Winterspielen nach Italien machen. Das unterstrich Idriss Gonschinska, seit Jahresbeginn Vorstandsvorsitzender des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), bei der Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages. Gonschinska machte allerdings auch deutlich, dass sich die Voraussetzungen verbessern müssen, wenn Deutschland seine Position unter den Top-Nationen im Para Sport halten wolle. "Der paralympische Sport hierzulande braucht gleiche Chancen", betont der DBS-Vorstandsvorsitzende. Eine nachhaltige Leistungsentwicklung mit Blick auf die kommenden Paralympics lasse sich nur unter gleichwertigen strukturellen Rahmenbedingungen zum olympischen Sport realisieren. "Andernfalls wird es immer schwieriger, die an das Team D Paralympics geknüpften Erwartungen zu erfüllen und die gemeinschaftlich gesetzten Ziele zu erreichen", sagt Gonschinska.
Darüber hinaus sei es eine Notwendigkeit, die Athletenförderung substanziell weiterzuentwickeln. Insbesondere müsse die Zahl der Förderplätze ausgeweitet werden, damit auch perspektivreiche Athletinnen und Athleten eine bedarfsgerechte Unterstützung erhalten.
Dringend erforderlich sei auch ein Zuwachs der hauptamtlichen Stellen für Trainerinnen und Trainern, einhergehend mit einer adäquaten Bezahlung sowie einer langfristig ausgerichteten Personalplanung und einer Verankerung der vollständigen Leistungssportpersonalmittel im Bundeshaushalt.
Ebenso sei eine Aufstockung der Mittel der Jahresplanung notwendig, um die gestiegenen Kosten für Lehrgangsmaßnahmen, erweiterte Betreuungsbedarfe sowie die erforderliche Steigerung der Teilnahme an internationalen Wettkämpfen mit Blick auf die relevanten Qualifikationsprozesse abzudecken.
Dass der paralympische Sport nicht nur in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich an Leistungsfähigkeit, Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Relevanz gewonnen hat, sei laut Gonschinska unbestritten und eine Entwicklung in die richtige Richtung.

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FRECHEN (kobinet) Mit ambitionierten Zielen will sich das Team Deutschland Paralympics auf den Weg zu den Winterspielen nach Italien machen. Das unterstrich Idriss Gonschinska, seit Jahresbeginn Vorstandsvorsitzender des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), bei der Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages. Gonschinska machte allerdings auch deutlich, dass sich die Voraussetzungen verbessern müssen, wenn Deutschland seine Position unter den Top-Nationen im Para Sport halten wolle. "Der paralympische Sport hierzulande braucht gleiche Chancen", betont der DBS-Vorstandsvorsitzende. Eine nachhaltige Leistungsentwicklung mit Blick auf die kommenden Paralympics lasse sich nur unter gleichwertigen strukturellen Rahmenbedingungen zum olympischen Sport realisieren. "Andernfalls wird es immer schwieriger, die an das Team D Paralympics geknüpften Erwartungen zu erfüllen und die gemeinschaftlich gesetzten Ziele zu erreichen", sagt Gonschinska.
Darüber hinaus sei es eine Notwendigkeit, die Athletenförderung substanziell weiterzuentwickeln. Insbesondere müsse die Zahl der Förderplätze ausgeweitet werden, damit auch perspektivreiche Athletinnen und Athleten eine bedarfsgerechte Unterstützung erhalten.
Dringend erforderlich sei auch ein Zuwachs der hauptamtlichen Stellen für Trainerinnen und Trainern, einhergehend mit einer adäquaten Bezahlung sowie einer langfristig ausgerichteten Personalplanung und einer Verankerung der vollständigen Leistungssportpersonalmittel im Bundeshaushalt.
Ebenso sei eine Aufstockung der Mittel der Jahresplanung notwendig, um die gestiegenen Kosten für Lehrgangsmaßnahmen, erweiterte Betreuungsbedarfe sowie die erforderliche Steigerung der Teilnahme an internationalen Wettkämpfen mit Blick auf die relevanten Qualifikationsprozesse abzudecken.
Dass der paralympische Sport nicht nur in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich an Leistungsfähigkeit, Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Relevanz gewonnen hat, sei laut Gonschinska unbestritten und eine Entwicklung in die richtige Richtung.




