DÜSSELDORF (kobinet)
Die Landes-Regierung von Nordrhein-Westfalen hat ein neues Programm.
Die Landes-Regierung regiert ein Bundes-Land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Das Programm heißt: Endlich ein ZUHAUSE!
Es hilft Menschen ohne Wohnung.
Die Regierung hat jetzt ein neues Konzept gemacht.
Ein Konzept ist ein Plan.
Der Plan zeigt: So wollen wir etwas machen.
Das Konzept heißt: Housing First.
Das ist Englisch und bedeutet: Zuerst eine Wohnung.
Menschen ohne Wohnung bekommen zuerst eine Wohnung.
Mit dem Konzept bekommen obdach-lose Menschen eine Wohnung.
Obdach-los bedeutet: ohne Wohnung.
Manche obdach-lose Menschen haben viele Probleme.
Sie brauchen besondere Hilfe.
Für diese Menschen ist das neue Konzept da.
Das Konzept soll in ganz Nordrhein-Westfalen funktionieren.
Die Sozial-Stiftung NRW gibt Geld für das Programm.
Eine Sozial-Stiftung hilft Menschen in Not.
Die Stiftung gibt Geld für gute Zwecke.
Eine Stiftung ist eine Organisation.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Sie hilft mit Geld bei wichtigen Projekten.
Die Stiftung gibt bis zu 5 Millionen Euro.
Mit dem Geld können neue Projekte schnell starten.
So funktioniert Housing First:
Menschen ohne Wohnung bekommen sofort eine Wohnung.
Sie müssen dafür nichts tun.
Es gibt keine Bedingungen.
Die Menschen bekommen auch Hilfe von Sozial-Arbeitern.
Ein Sozial-Arbeiter hilft Menschen mit Problemen.
Er berät und unterstützt die Menschen.
Sozial-Arbeiter helfen bei Problemen im Leben.
Die Hilfe ist freiwillig.
Jeder Mensch bekommt die Hilfe, die er braucht.
Manche Menschen haben eine Sucht-Krankheit.
Zum Beispiel: Alkohol-Sucht oder Drogen-Sucht.
Sie müssen keine Therapie machen.
Eine Therapie ist eine Behandlung.
Ein Arzt hilft einem kranken Menschen.
Sie müssen nicht auf Alkohol oder Drogen verzichten.
Sie bekommen trotzdem eine Wohnung.
Und sie können in der Wohnung bleiben.
Das Ziel von Housing First ist:
Menschen sollen eine sichere Wohnung haben.
Dann können sie besser mit ihren Problemen umgehen.
Zum Beispiel mit einer Sucht-Krankheit.
In Nordrhein-Westfalen gibt es schon viele Housing-First-Projekte.
Die Projekte funktionieren gut.
Sie zeigen: Housing First hilft den Menschen wirklich.
Andere Städte können von diesen Projekten lernen.
Mehr Informationen gibt es in einer Broschüre im Internet.
Eine Broschüre ist ein kleines Heft.
In dem Heft sind Informationen und Bilder.

Foto: Gemeinfrei, public domain
DÜSSELDORF (kobinet) Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ergänzt das Angebot der Landesinitiative "Endlich ein ZUHAUSE!" zur Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit: Mit der Veröffentlichung eines Umsetzungskonzeptes will sie dazu beitragen, den Housing-First-Ansatz landesweit voranzubringen. Der neue Baustein hat vor allem obdachlose Menschen mit besonders komplexen Problemlagen im Blick, die von bestehenden Hilfsangeboten bislang nur schwer erreicht werden. Teil des Konzepts ist auch die von der Sozialstiftung NRW bereitgestellte Anschubfinanzierung, die neuen Projektstandorten einen schnellen und verlässlichen Start ermöglicht. Dafür stellt die Stiftung bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung.
Housing-First-Angebote verfolgen den Ansatz, ohne Vorbedingungen Wohnraum für obdach- und wohnungslose Menschen in komplexen Problemlagen zur Verfügung zu stellen. Die sozialarbeiterische Unterstützung erfolgt freiwillig, bedarfsorientiert und parallel zum Wohnen. Therapieteilnahme oder Abstinenz sind bei diesem Ansatz keine Voraussetzung für die Versorgung mit Wohnraum und den Verbleib im Wohnraum. Ziel ist es, durch Stabilisierung der Wohnsituation Risiken und Schäden etwa im Umgang mit Suchterkrankungen zu minimieren.
In Nordrhein-Westfalen liegen bereits vielfältige Erfahrungen mit Housing First vor, welche die Machbarkeit und Wirkung des Ansatzes belegen und zum Nachmachen einladen.

Foto: Gemeinfrei, public domain
DÜSSELDORF (kobinet) Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ergänzt das Angebot der Landesinitiative "Endlich ein ZUHAUSE!" zur Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit: Mit der Veröffentlichung eines Umsetzungskonzeptes will sie dazu beitragen, den Housing-First-Ansatz landesweit voranzubringen. Der neue Baustein hat vor allem obdachlose Menschen mit besonders komplexen Problemlagen im Blick, die von bestehenden Hilfsangeboten bislang nur schwer erreicht werden. Teil des Konzepts ist auch die von der Sozialstiftung NRW bereitgestellte Anschubfinanzierung, die neuen Projektstandorten einen schnellen und verlässlichen Start ermöglicht. Dafür stellt die Stiftung bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung.
Housing-First-Angebote verfolgen den Ansatz, ohne Vorbedingungen Wohnraum für obdach- und wohnungslose Menschen in komplexen Problemlagen zur Verfügung zu stellen. Die sozialarbeiterische Unterstützung erfolgt freiwillig, bedarfsorientiert und parallel zum Wohnen. Therapieteilnahme oder Abstinenz sind bei diesem Ansatz keine Voraussetzung für die Versorgung mit Wohnraum und den Verbleib im Wohnraum. Ziel ist es, durch Stabilisierung der Wohnsituation Risiken und Schäden etwa im Umgang mit Suchterkrankungen zu minimieren.
In Nordrhein-Westfalen liegen bereits vielfältige Erfahrungen mit Housing First vor, welche die Machbarkeit und Wirkung des Ansatzes belegen und zum Nachmachen einladen.




