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Volles Programm bei der ISL-Klausur in Bremen

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ISL
Foto: ISL

Bremen (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) setzt heute, am 16. Januar 2026, seine hybride Klausurtagung in der Jugendherberge Bremen fort. Nach einer ersten Orientierung über den Stand der Dinge in verschiedenen Bereichen und in einzelnen Projekten werden heute die Beratungen fortgesetzt. DIe ISL trifft sich traditionell Mitte Januar zu einer Klausurtagung, bei der sowohl aktuelle Themen diskutiert, aber vor allem auch Pläne für Aktivitäten für das anstehende Jahr geschmiedet werden. Soviel sei verraten, auch dieses Jahr wird sich die ISL für die Selbstvertretung behinderter Menschen und für Demokratie und eine echte Inklusion und Selbstbestimmung einsetzen.

Sei es das durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wieder aktuell gewordene Thema Triage, die Initiative Krüppel gegen Rechts, die außerklinische Intensivpflege oder die im November 2025 neu gegründete Genossenschaft behinderter Arbeigebender. Diese Themen wird die ISL auch 2026 ganz oben auf der Tagesordnung haben. So natürlich auch die längst überfälligen Reformen des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) sowie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Wie die Nachwuchsgewinnung für die Behindertenbewegung weiterhin gestärkt werden kann, welche weiteren Initiativen in Sachen Arbeitsmarkt und Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ergriffen werden können und wie die rechtliche Beratung und Unterstützung behinderter Menschen verbessert werden kann, all dies sind Themen, die heute in Bremen u.a. bei der ISL-Klausur beraten werden. Dass daraus sicherlich einige Impulse auch für Aktionen entstehen dürften, zeigt sich allein daran, dass auch der diesjährige Europäische Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen auf der Tagesordnung steht. 1992 hatte die ISL den ersten und viele weitere dieser Protesttag gestartet und koordiniert.