BERLIN (kobinet)
In Kasachstan gibt es mehr Menschen mit Autismus.
Und es gibt mehr Menschen mit ADHS.
ADHS bedeutet: Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung.
Das heißt: Man kann sich schwer konzentrieren.
Autismus bedeutet: Menschen denken anders.
Und Menschen fühlen anders.
Aber: Es gibt nicht wirklich mehr Menschen mit Autismus.
Es gibt nicht wirklich mehr Menschen mit ADHS.
Die Ärzte erkennen Autismus jetzt besser.
Die Ärzte erkennen ADHS jetzt besser.
Die Menschen verstehen jetzt: Autismus ist keine Krankheit.
ADHS ist keine Krankheit.
Es ist eine andere Art zu denken.
Satant Murzalinova-Jakovleve hat eine Schule gegründet.
Die Schule heißt: Insight School.
Die Schule ist in Almaty.
Almaty ist die größte Stadt in Kasachstan.
Diese Schule ist besonders.
Die Schule ist inklusiv.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Alle Menschen machen mit.
Kinder mit Behinderung lernen dort.
Kinder ohne Behinderung lernen dort.
Sie lernen zusammen.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe.
Im Jahr 2016 war ein Team in Kasachstan.
Das Team kam aus verschiedenen Ländern.
Das Team forscht zu Autismus.
Satant Murzalinova-Jakovleve hat das Team getroffen.
Im Jahr 2018 hat sie einen Fonds gegründet.
Ein Fonds ist Geld für Menschen in Not.
Das Geld hilft den Menschen.
Sie hat auch Trainings-Kurse gestartet.
Das war der Start für die inklusive Schule.
Viele Menschen haben bei der Schule geholfen.
Die Eltern haben geholfen.
Freiwillige haben geholfen.
Freiwillige sind Menschen, die ohne Bezahlung helfen.
Sie helfen aus Überzeugung.
Sponsoren haben Geld gegeben.
Sponsoren sind Menschen oder Firmen.
Sie geben Geld für ein Projekt.
So konnte die Schule wachsen.
Lehrer aus Kasachstan waren in Berlin.
Sie wollten lernen: Wie funktioniert Inklusion?
Wie funktioniert Inklusion in Deutschland?
Das ABiD-Institut hat den Besuch organisiert.
Die Lehrer haben Co-Teaching kennen-gelernt.
Co-Teaching bedeutet: 2 Lehrer arbeiten zusammen.
Sie unterrichten gemeinsam eine Klasse.
In Kasachstan gibt es noch kein gutes System.
Es gibt kein gutes System für Inklusion.
Das System entsteht jetzt erst.
Die Lehrer sagen: Das Wichtigste ist das Gebäude nicht.
Das Wichtigste ist das Programm nicht.
Das Wichtigste ist: Die Menschen müssen anders denken.
Die Menschen müssen ihre Einstellung ändern.
Einstellung bedeutet: Wie denkt ein Mensch über etwas.
Der Besuch in Berlin war wichtig.
Der Besuch hat geholfen bei dieser Veränderung.

Foto: ABiD-Institut (IB&P)
BERLIN (kobinet) Autismus und AHDS werden auch in Kasachstan häufiger diagnostiziert. Das liegt vor allem daran, dass Medizin und Gesellschaft genauer hinschauen. Zugleich beginnen die Menschen in diesem Land zu verstehen, dass Autismus und AHDS keine Krankheiten sind, sondern eine andere Art, die Welt wahrzunehmen. Wie Satant Murzalinova-Jakovleve, die Gründerin der Insight School in Almaty, der größten Stadt Kasachstans, bei einem Erfahrungsaustausch in Berlin berichtet, entsteht nun die erste unabhängige inklusive Schule in Kasachstan.
Nach Begegnungen im Jahr 2016 mit einem internationalen Team, das zu Autismus forscht, wurden, wie die Initiatorin dieser Schule berichtet, im Jahr 2018 mit der Gründung eines sozialen Fonds und den ersten diversen Trainingsmaßnahmen die ersten Schritte zur Bildung dieser inklusiven Schule eingeleitet.
Mit dem Ziel, Inklusion auch in diesem Land zu normalisieren wurde weiter daran gearbeitet und dank der Eltern, der Unterstützung von Freiwilligen und Sponsoren auch Fortschritte erzielt. Mit Unterstützung des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) waren Pädagogen dieser Schule zu einem Erfahrungsaustausch nach Berlin gekommen, um Schritte zur gesetzlichen Verankerung der inklusiven Bildung sowie die Wege und Modelle des Co-Teaching kennen zu lernen.
Kasachstan beginnt erst , ein System zu schaffen, in dem Kinder mit Autismus und AHDS verstanden und in ihrer Entwicklung begleitet werden. Den wichtigsten Wandel sehen die Pädagoginnen und Pädagogen in Kasachstan nicht in den Gebäuden oder Programmen sondern in den Köpfen der Menschen, Der Erfahrungsaustausch in Berlin war ein wichtiger Baustein dafür, die gestellten Ziele der Inklusion auch in Kasachstan zu erreichen.

Foto: ABiD-Institut (IB&P)
BERLIN (kobinet) Autismus und AHDS werden auch in Kasachstan häufiger diagnostiziert. Das liegt vor allem daran, dass Medizin und Gesellschaft genauer hinschauen. Zugleich beginnen die Menschen in diesem Land zu verstehen, dass Autismus und AHDS keine Krankheiten sind, sondern eine andere Art, die Welt wahrzunehmen. Wie Satant Murzalinova-Jakovleve, die Gründerin der Insight School in Almaty, der größten Stadt Kasachstans, bei einem Erfahrungsaustausch in Berlin berichtet, entsteht nun die erste unabhängige inklusive Schule in Kasachstan.
Nach Begegnungen im Jahr 2016 mit einem internationalen Team, das zu Autismus forscht, wurden, wie die Initiatorin dieser Schule berichtet, im Jahr 2018 mit der Gründung eines sozialen Fonds und den ersten diversen Trainingsmaßnahmen die ersten Schritte zur Bildung dieser inklusiven Schule eingeleitet.
Mit dem Ziel, Inklusion auch in diesem Land zu normalisieren wurde weiter daran gearbeitet und dank der Eltern, der Unterstützung von Freiwilligen und Sponsoren auch Fortschritte erzielt. Mit Unterstützung des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) waren Pädagogen dieser Schule zu einem Erfahrungsaustausch nach Berlin gekommen, um Schritte zur gesetzlichen Verankerung der inklusiven Bildung sowie die Wege und Modelle des Co-Teaching kennen zu lernen.
Kasachstan beginnt erst , ein System zu schaffen, in dem Kinder mit Autismus und AHDS verstanden und in ihrer Entwicklung begleitet werden. Den wichtigsten Wandel sehen die Pädagoginnen und Pädagogen in Kasachstan nicht in den Gebäuden oder Programmen sondern in den Köpfen der Menschen, Der Erfahrungsaustausch in Berlin war ein wichtiger Baustein dafür, die gestellten Ziele der Inklusion auch in Kasachstan zu erreichen.




