DÜSSELDORF (kobinet)
Im Jahr 2017 gab es in Nord-rhein-West-falen 461.000 Sozial-wohnungen.
Sozial-wohnungen sind günstige Wohnungen für Menschen mit wenig Geld.
Jetzt gibt es nur noch 409.000 Sozial-wohnungen.
Das sind 52.000 Wohnungen weniger.
Das ist ein Minus von 11 Prozent.
Prozent ist ein Teil von 100.
50 Prozent bedeutet: die Hälfte von allem.
Diese Zahlen stehen in einem Bericht.
Der Bericht heißt: Sozialer Wohn-Monitor 2026.
Ein Monitor ist ein Bild-Schirm.
Man sieht darauf Bilder und Texte vom Computer.
Das Pestel-Institut hat den Bericht gemacht.
Ein Institut ist eine Arbeits-Stelle.
Dort arbeiten Menschen zu einem bestimmten Thema.
Das Bündnis Soziales Wohnen hat auch mit-gearbeitet.
Ein Bündnis ist eine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten zusammen für ein gemeinsames Ziel.
Sie haben den Bericht in Berlin vor-gestellt.
Der Sozial-verband VdK NRW ist nicht zufrieden.
VdK ist die Abkürzung für Sozial-verband VdK.
Der VdK sagt: Es gibt zu wenig Sozial-wohnungen.
Die Politik muss etwas ändern.
Es müssen mehr günstige Wohnungen gebaut werden.
Horst Vöge ist der Präsident vom VdK.
Ein Präsident ist der Chef von einem Land.
Der Präsident leitet ein Land oder eine Organisation.
Er sagt: Immer mehr Menschen brauchen günstige Wohnungen.
Aber es gibt immer weniger günstige Wohnungen.
Das ist ein großes Problem.
Besonders ältere Menschen haben Probleme.
Es gibt immer mehr Menschen über 65 Jahre.
Sie finden keine günstige Wohnung.
Deshalb bleiben sie oft in zu großen Wohnungen.
Auch Menschen mit Behinderungen haben Probleme.
Sie brauchen barriere-freie Wohnungen.
Barriere-frei bedeutet: ohne Hindernisse.
Zum Beispiel: ohne Treppen.
Aber es gibt zu wenig barriere-freie Wohnungen in NRW.
Manche Leute sagen: Barriere-freie Wohnungen sind zu teuer.
Der VdK sagt: Das stimmt nicht.
In Krefeld gibt es ein Wohn-gebiet.
Das Wohn-gebiet heißt: Quartier Glocken-spitz.
Ein Quartier ist ein Stadt-Teil oder ein Wohn-Gebiet.
Dort wohnen viele Menschen zusammen.
Der VdK hat dort barriere-freie Wohnungen gebaut.
Die barriere-freien Wohnungen kosten nur 1,6 Prozent mehr.
Das ist sehr wenig Geld mehr.
Das war vor einigen Jahren.
Horst Vöge sagt: Barriere-freie Wohnungen müssen nicht teuer sein.
Der VdK fordert: Es müssen mehr Wohnungen gebaut werden.
Die Wohnungen müssen für ältere Menschen sein.
Alte Wohnungen müssen umgebaut werden.
Auch wenn älteren Menschen die Wohnung gehört.
Ältere Menschen sollen Geld bekommen für den Umbau.
Dann können sie ihre Wohnung barriere-frei machen.
Das Geld muss es früh-zeitig geben.
Der VdK sagt: Günstige Wohnungen sind sehr wichtig.
Jeder Mensch braucht eine bezahlbare Wohnung.

Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
DÜSSELDORF (kobinet) Seit dem Jahr 2017 ist der Bestand an Sozialwohnungen in Nordrhein-Westfalen von 461.000 auf 409.000 gesunken. Das ist ein Minus von rund elf Prozent. Diese Zahl geht aus dem "Sozialen Wohn-Monitor 2026" hervor, den das Pestel-Institut zusammen mit dem Bündnis "Soziales Wohnen" am heutigen Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Der Sozialverband VdK NRW kritisiert den massiven Rückgang an Sozialwohnungen in diesem Bundesland und fordert eine sofortige Kehrtwende in der Wohnungsbaupolitik.
„Das Angebot bricht weg, während der Bedarf steigt – diese Rechnung geht nicht auf“, sagt VdK-Präsident Horst Vöge. „Besonders ältere Menschen sind betroffen, denn die Altersgruppe 65plus wächst weiter und bleibt mangels bezahlbarer Alternativen häufig in zu großen Wohnungen.
Auch für Menschen mit Behinderungen ist die Lage dramatisch. In NRW gibt es zu wenig barrierefreien Wohnraum. „Behauptungen, der Bau barrierefreier Wohnungen sei einfach viel zu kostspielig, treten wir entschieden entgegen. Dass es deutlich günstiger geht, haben wir als VdK bereits vor Jahren mit dem Quartier Glockenspitz in Krefeld bewiesen. Dort fielen die Mehrkosten mit 1,6 Prozent verschwindend gering aus“, betont Horst Vöge.
Zudem fordert der VdK eine Neubau- und Sanierungsoffensive für seniorengerechtes Wohnen – auch bei Immobilien, die sich im Eigentum von Seniorinnen und Senioren befinden. Um diese Wohnungen altersgerecht umzubauen, müsse es frühzeitig finanzielle Anreize für ältere Eigentümer geben. „Bezahlbares Wohnen bleibt eine soziale Grundforderung!“, stellt der Sozialverband dazu fest.

Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
DÜSSELDORF (kobinet) Seit dem Jahr 2017 ist der Bestand an Sozialwohnungen in Nordrhein-Westfalen von 461.000 auf 409.000 gesunken. Das ist ein Minus von rund elf Prozent. Diese Zahl geht aus dem "Sozialen Wohn-Monitor 2026" hervor, den das Pestel-Institut zusammen mit dem Bündnis "Soziales Wohnen" am heutigen Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Der Sozialverband VdK NRW kritisiert den massiven Rückgang an Sozialwohnungen in diesem Bundesland und fordert eine sofortige Kehrtwende in der Wohnungsbaupolitik.
„Das Angebot bricht weg, während der Bedarf steigt – diese Rechnung geht nicht auf“, sagt VdK-Präsident Horst Vöge. „Besonders ältere Menschen sind betroffen, denn die Altersgruppe 65plus wächst weiter und bleibt mangels bezahlbarer Alternativen häufig in zu großen Wohnungen.
Auch für Menschen mit Behinderungen ist die Lage dramatisch. In NRW gibt es zu wenig barrierefreien Wohnraum. „Behauptungen, der Bau barrierefreier Wohnungen sei einfach viel zu kostspielig, treten wir entschieden entgegen. Dass es deutlich günstiger geht, haben wir als VdK bereits vor Jahren mit dem Quartier Glockenspitz in Krefeld bewiesen. Dort fielen die Mehrkosten mit 1,6 Prozent verschwindend gering aus“, betont Horst Vöge.
Zudem fordert der VdK eine Neubau- und Sanierungsoffensive für seniorengerechtes Wohnen – auch bei Immobilien, die sich im Eigentum von Seniorinnen und Senioren befinden. Um diese Wohnungen altersgerecht umzubauen, müsse es frühzeitig finanzielle Anreize für ältere Eigentümer geben. „Bezahlbares Wohnen bleibt eine soziale Grundforderung!“, stellt der Sozialverband dazu fest.




