BERLIN (kobinet)
Die Bundes-Regierung hat einen Bericht gemacht.
Die Bundes-Regierung leitet ganz Deutschland.
Der Bericht heißt: Siebter Armuts-Bericht und Reichtums-Bericht.
Der Bericht zeigt: Wer hat viel Geld in Deutschland.
Und wer hat wenig Geld.
In dem Bericht stehen Zahlen über Schulden.
Schulden bedeutet: Man muss Geld zurück-zahlen.
Im Jahr 2024 hatten viele Menschen hohe Schulden.
Das waren etwa 2 Millionen Männer.
Und etwa 1,2 Millionen Frauen.
Zusammen sind das 4,6 Prozent aller Erwachsenen.
Prozent bedeutet: Ein Teil von 100.
4,6 Prozent sind etwa 5 von 100 Menschen.
Erwachsene sind Menschen über 18 Jahre.
Die Zahl der Menschen mit Schulden wird kleiner.
Das ist seit Jahren so.
Aber: Es gibt einen besonderen Grund.
Schulden werden jetzt schneller aus Listen gelöscht.
Früher dauerte das 3 Jahre.
Heute dauert das nur 6 Monate.
Ohne diese Änderung sieht es anders aus.
Im Jahr 2023 gab es wieder mehr Menschen mit Schulden.
Das war das erste Mal seit 2019.
Der Bericht nennt Gründe für Schulden.
Junge Menschen gründen eine Familie.
Sie bauen ein Haus.
Sie suchen einen guten Job.
Das alles kostet viel Geld.
Das kann zu Schulden führen.
Bei jungen Menschen unter 30 Jahren gibt es weniger Schulden.
Das ist in den letzten 10 Jahren so.
Bei Menschen über 60 Jahren gibt es mehr Schulden.
Aber immer noch weniger als bei anderen Alters-Gruppen.
Alters-Gruppen bedeutet: Menschen vom gleichen Alter.
Der Bericht zeigt auch: Reiche Menschen bleiben reich.
Die reichsten 10 Prozent der Menschen besitzen viel.
10 Prozent bedeutet: 10 von 100 Menschen.
Sie besitzen 54 Prozent von allem Vermögen.
Vermögen ist alles was man hat.
Zum Beispiel Geld und ein Haus.
Im Jahr 2010 und 2011 waren es noch 59 Prozent.
Das hat sich nur wenig verändert.
Den ganzen Bericht kann man lesen.
Er steht auf der Internet-Seite vom Deutschen Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Hier ist der Link zum Bericht.

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BERLIN (kobinet) Wie aus dem aktuellen Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervorgeht waren im Jahr 2024 rund zwei Millionen Männer und rund 1,2 Millionen Frauen von einer hohen Überschuldungsintensität betroffen. Das sind zusammen rund 4,6 Prozent aller Erwachsenen. Anzahl und Anteil der überschuldeten Personen sind seit Jahren rückläufig. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, wie die Bundesregierung einräumt, dass der aktuelle Rückgang auch auf eine Verkürzung der Speicherfristen für Restschuldbefreiungen von bisher drei Jahren auf nun sechs Monate zurückzuführen ist. "Ohne diesen statistischen Sondereffekt ist die Anzahl der Überschuldungsfälle im Jahr 2023 erstmals seit 2019 wieder leicht angestiegen", wie die Regierung die Zahlen konkretisiert.
Familiengründung, Hausbau und berufliche Positionierung bergen finanzielle Risiken, so wird in dem Bericht festgestellt. Während sich demnach vor allem junge Menschen (unter 30 Jahre) in den vergangenen zehn Jahren immer weniger überschuldeten, stieg die Überschuldungsquote der über 60-Jährigen im gleichen Zeitraum an, allerdings weiterhin auf unterdurchschnittlichem Niveau.
Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, veränderte sich der Anteil des Nettovermögens, das die vermögendsten zehn Prozent der Verteilung besitzen, in den vergangenen Jahren nur leicht. Nach wie vor besitzen die zehn Prozent der vermögendsten Haushalte 54 Prozent des gesamten Nettovermögens. 2010/11 waren es noch 59 Prozent.
Siebter Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, zur Lebenslagen in Deutschland, ist auf den Seiten des Deutschen Bundestages nachzulesen.

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BERLIN (kobinet) Wie aus dem aktuellen Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervorgeht waren im Jahr 2024 rund zwei Millionen Männer und rund 1,2 Millionen Frauen von einer hohen Überschuldungsintensität betroffen. Das sind zusammen rund 4,6 Prozent aller Erwachsenen. Anzahl und Anteil der überschuldeten Personen sind seit Jahren rückläufig. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, wie die Bundesregierung einräumt, dass der aktuelle Rückgang auch auf eine Verkürzung der Speicherfristen für Restschuldbefreiungen von bisher drei Jahren auf nun sechs Monate zurückzuführen ist. "Ohne diesen statistischen Sondereffekt ist die Anzahl der Überschuldungsfälle im Jahr 2023 erstmals seit 2019 wieder leicht angestiegen", wie die Regierung die Zahlen konkretisiert.
Familiengründung, Hausbau und berufliche Positionierung bergen finanzielle Risiken, so wird in dem Bericht festgestellt. Während sich demnach vor allem junge Menschen (unter 30 Jahre) in den vergangenen zehn Jahren immer weniger überschuldeten, stieg die Überschuldungsquote der über 60-Jährigen im gleichen Zeitraum an, allerdings weiterhin auf unterdurchschnittlichem Niveau.
Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, veränderte sich der Anteil des Nettovermögens, das die vermögendsten zehn Prozent der Verteilung besitzen, in den vergangenen Jahren nur leicht. Nach wie vor besitzen die zehn Prozent der vermögendsten Haushalte 54 Prozent des gesamten Nettovermögens. 2010/11 waren es noch 59 Prozent.
Siebter Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, zur Lebenslagen in Deutschland, ist auf den Seiten des Deutschen Bundestages nachzulesen.




