BERLIN (kobinet)
Die Aktion Mensch hat eine Umfrage gemacht.
Bei einer Umfrage stellt man Menschen Fragen.
Dann sammelt man ihre Antworten.
Die Umfrage war im Internet.
478 Menschen mit Behinderung haben mitgemacht.
Die Menschen haben Fragen beantwortet.
Die Fragen waren über das Jahr 2026.
Die Umfrage war im Dezember 2025.
61 von 100 Menschen sind mit ihrem Leben zufrieden.
Das bedeutet: Mehr als die Hälfte ist zufrieden.
Aber nur 37 von 100 Menschen sind optimistisch.
Optimistisch bedeutet: Man denkt positiv.
Man glaubt, dass alles gut wird.
Viele Menschen haben Sorgen.
Die Sorgen sind über das Jahr 2026.
Die Menschen haben gesagt: Diese Themen sind wichtig.
40 von 100 Menschen sagen: Gesundheit ist wichtig.
Und Pflege ist wichtig.
34 von 100 Menschen sagen: Die Preise steigen.
Das bedeutet: Alles wird teurer.
33 von 100 Menschen sagen: Armut ist ein Problem.
Und soziale Un-gleichheit ist ein Problem.
Soziale Un-gleichheit bedeutet: Manche Menschen haben viel Geld.
Andere Menschen haben wenig Geld.
Im Jahr 2025 waren andere Themen wichtig.
Damals waren diese Themen auf Platz 1 bis 3:
Inflation.
Inflation bedeutet: Alle Sachen kosten plötzlich mehr Geld.
Armut.
Migration.
Migration bedeutet: Menschen ziehen von einem Ort weg.
Sie suchen einen neuen Ort zum Leben.
Jetzt sind andere Themen wichtiger geworden.
Die neuen Themen betreffen das eigene Leben.
77 von 100 Menschen mit Behinderung sagen:
Die Politik vertritt uns nicht gut genug.
Die Menschen fordern von der Bundes-Regierung:
Die Bundes-Regierung ist die Regierung von ganz Deutschland.
Soziale Sicherungs-Systeme sollen bleiben.
Soziale Sicherungs-Systeme helfen Menschen in Not.
Zum Beispiel durch Kranken-Versicherung oder Arbeitslosen-Geld.
46 von 100 Menschen fordern das.
Oder: Die Systeme sollen besser werden.
Es soll mehr passende Wohnungen geben.
43 von 100 Menschen fordern das.
Menschen mit Behinderung sollen leichter Arbeit finden.
32 von 100 Menschen fordern das.
Die Wünsche haben sich kaum verändert.
Das war schon im Jahr 2025 so.
Das bedeutet: Die Probleme sind noch da.
Die Politik hat die Probleme noch nicht gelöst.
Das Sozial-Forschungs-Institut Ipsos hat geholfen.
Ein Sozial-Forschungs-Institut untersucht das Leben von Menschen.
Es schaut, wie die Menschen zusammen leben.
Die Umfrage war vom 12. Dezember 2025.
Bis zum 17. Dezember 2025.
Alle Menschen waren mindestens 16 Jahre alt.
Foto: Ralph Milewski
BERLIN (kobinet) Eine aktuelle bundesweite Online-Befragung der Aktion Mensch zu den Wünschen und Erwartungen von Menschen mit Behinderung für 2026 zeigt, dass viele der Befragten mit Unsicherheit auf das neue Jahr blicken. Zwar geben 61 Prozent an, mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu sein, gleichzeitig blicken jedoch nur 37 Prozent der Befragten optimistisch auf das aktuelle Jahr. Die Mehrheit äußert Sorgen oder Unsicherheiten – vor allem in Bezug auf die Themen Gesundheit, Pflege und soziale Sicherheit. Die Umfrage-Ergebnisse unterstreichen den politischen Handlungsbedarf, um Teilhabe und soziale Sicherheit zu gewährleisten.
Bei der Frage nach den wichtigsten gesellschaftlichen Themen für 2026 nannten die Teilnehmenden am häufigsten das Thema „Gesundheit und Pflege“ (40 Prozent), die Entwicklung der Inflation und steigende Lebenshaltungskosten (34 Prozent) sowie der Armut und soziale Ungleichheit (33 Prozent)
Im Vergleich zum Vorjahr offenbaren die Ergebnisse einen erheblichen Bedeutungszuwachs der Bereiche Gesundheit, Pflege und Soziales. Während Anfang 2025 die Themen Inflation, Armut und Migration die ersten drei Plätze einnahmen, rücken nun verstärkt Themen in den Vordergrund, die die persönliche Lebenssituation unmittelbar betreffen.
77 Prozent der Menschen mit Behinderung fühlen sich politisch nicht ausreichend vertreten. Für das Jahr 2026 fordern sie vor allem von der Bundesregierung:
- Den Erhalt oder Ausbau der sozialen Sicherungssysteme (46 Prozent)
- Mehr bedarfsgerechte Wohnungen (43 Prozent)
- Bessere Arbeitsmarktchancen (32 Prozent)
Die Rangfolge der konkreten Maßnahmen für Menschen mit Behinderung hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 kaum verändert. Dies unterstreicht, dass zentrale Bedarfe zur Teilhabe weiterhin bestehen und bislang nur unzureichend adressiert wurden.
Für die Umfrage zum Thema Wünsche und Erwartungen für 2026 hat die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Sozialforschungsinstitut Ipsos in der Zeit vom 12. Dezember bis 17. Dezember 2025 bundesweit 478 Menschen mit Beeinträchtigung ab 16 Jahren online befragt.
Foto: Ralph Milewski
BERLIN (kobinet) Eine aktuelle bundesweite Online-Befragung der Aktion Mensch zu den Wünschen und Erwartungen von Menschen mit Behinderung für 2026 zeigt, dass viele der Befragten mit Unsicherheit auf das neue Jahr blicken. Zwar geben 61 Prozent an, mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu sein, gleichzeitig blicken jedoch nur 37 Prozent der Befragten optimistisch auf das aktuelle Jahr. Die Mehrheit äußert Sorgen oder Unsicherheiten – vor allem in Bezug auf die Themen Gesundheit, Pflege und soziale Sicherheit. Die Umfrage-Ergebnisse unterstreichen den politischen Handlungsbedarf, um Teilhabe und soziale Sicherheit zu gewährleisten.
Bei der Frage nach den wichtigsten gesellschaftlichen Themen für 2026 nannten die Teilnehmenden am häufigsten das Thema „Gesundheit und Pflege“ (40 Prozent), die Entwicklung der Inflation und steigende Lebenshaltungskosten (34 Prozent) sowie der Armut und soziale Ungleichheit (33 Prozent)
Im Vergleich zum Vorjahr offenbaren die Ergebnisse einen erheblichen Bedeutungszuwachs der Bereiche Gesundheit, Pflege und Soziales. Während Anfang 2025 die Themen Inflation, Armut und Migration die ersten drei Plätze einnahmen, rücken nun verstärkt Themen in den Vordergrund, die die persönliche Lebenssituation unmittelbar betreffen.
77 Prozent der Menschen mit Behinderung fühlen sich politisch nicht ausreichend vertreten. Für das Jahr 2026 fordern sie vor allem von der Bundesregierung:
- Den Erhalt oder Ausbau der sozialen Sicherungssysteme (46 Prozent)
- Mehr bedarfsgerechte Wohnungen (43 Prozent)
- Bessere Arbeitsmarktchancen (32 Prozent)
Die Rangfolge der konkreten Maßnahmen für Menschen mit Behinderung hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 kaum verändert. Dies unterstreicht, dass zentrale Bedarfe zur Teilhabe weiterhin bestehen und bislang nur unzureichend adressiert wurden.
Für die Umfrage zum Thema Wünsche und Erwartungen für 2026 hat die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Sozialforschungsinstitut Ipsos in der Zeit vom 12. Dezember bis 17. Dezember 2025 bundesweit 478 Menschen mit Beeinträchtigung ab 16 Jahren online befragt.




