Düsseldorf (kobinet)
Die Stadt Essen hat einen Plan.
Ab nächstem Jahr sollen Bürger Geld zahlen.
Das Geld ist für den Rettungs-Dienst.
Der Rettungs-Dienst hilft Menschen bei Unfällen.
Der Kranken-Wagen kommt schnell.
Die Kranken-Kassen zahlen nicht mehr alles.
Eine Kranken-Kasse ist eine Kranken-versicherung.
Die Kranken-Kasse bezahlt für Arzt-Besuche.
Alle Menschen in Deutschland brauchen eine Kranken-Kasse.
Deshalb will die Stadt Geld von Bürgern.
Franz Schrewe ist dagegen.
Er ist Chef vom SoVD in NRW.
SoVD bedeutet: Sozial-Verband Deutschland.
Ein Sozial-Verband hilft Menschen mit Problemen.
Zum Beispiel bei Anträgen.
Oder bei Streit mit Ämtern.
Franz Schrewe sagt: Das ist falsch.
Andere Städte sollen das nicht nachmachen.
Der SoVD hilft vielen Menschen.
Zum Beispiel alten Menschen.
Oder kranken Menschen.
Oder Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung bedeutet: Etwas ist schwierig zu machen.
Manche Dinge gehen nicht so einfach.
Das ist anders als bei anderen Menschen.
Franz Schrewe sagt: Menschen brauchen schnell Hilfe.
Niemand soll Angst haben vor Kosten.
Manchmal ruft man den Not-Arzt.
Ein Not-Arzt kommt schnell bei Unfällen.
Man ruft die Nummer 112 an.
Der Not-Arzt hilft kranken Menschen sofort.
Aber der Not-Arzt findet nichts.
Das nennt man: Fehl-Fahrt.
Eine Fehl-Fahrt ist eine Fahrt ohne Grund.
Zum Beispiel: Der Kranken-Wagen kommt.
Aber niemand ist krank.
Manche Menschen haben dann Angst.
Sie denken: Muss ich jetzt zahlen?
Franz Schrewe sagt: Das ist gefährlich.
Der SoVD fordert eine Lösung.
Die Städte streiten mit den Kranken-Kassen.
Aber die Menschen sollen nicht leiden.
Die Landes-Regierung von NRW muss helfen.
In der Landes-Regierung sind Minister.
Sie entscheiden für das Bundes-Land.
Das Bundes-Land heißt hier: Nord-Rhein-West-Falen.
Sie muss schnell etwas tun.
Franz Schrewe sagt zum Schluss:
Die Not-Ruf-Nummer ist 112.
Jeder darf die 112 anrufen.
Das darf nie eine Frage von Geld sein.

Foto: ht
Düsseldorf (kobinet) Die Stadt Essen hat angekündigt, ihre Bürger*innen ab dem kommenden Jahr an Rettungswageneinsätzen finanziell zu beteiligen, da die Krankenkassen ihrerseits entschieden hätten, die Kosten dann nicht mehr komplett zu übernehmen. "Das darf so nicht kommen und kann kein Beispiel sein für weitere Städte und Kommunen in NRW", mahnt Franz Schrewe, Landesvorsitzender des SoVD Nordrhein-Westfalen (NRW) und betont: "Wir als Sprachrohr von älteren, pflegebedürftigen, behinderten und chronisch kranken Menschen sagen klipp klar: Niemand sollte Angst haben müssen, den Notarzt zu rufen. Ein Zögern, etwa aus Sorge vor möglichen Folgekosten für den Fall, dass der Einsatz als Fehlfahrt gewertet werden könnte, kann lebensgefährlich sein."
„Wenn Städte in Nordrhein-Westfalen und Krankenkassen sich über die Finanzierung von Krankentransporten streiten, darf das nicht zulasten der Menschen und ihrer Gesundheit gehen“, fordert der SoVD NRW. Letztlich stehe auch das Land Nordrhein-Westfalen in der Pflicht. Die Landesregierung müsse schnell handeln und im Sinne der öffentlichen Daseinsvorsorge eine Klärung der Kostenfrage befördern. „Ob ich die 112 wähle oder nicht, darf niemals ein Frage des Geldbeutels sein“, so Schrewe abschließend.

Foto: ht
Düsseldorf (kobinet) Die Stadt Essen hat angekündigt, ihre Bürger*innen ab dem kommenden Jahr an Rettungswageneinsätzen finanziell zu beteiligen, da die Krankenkassen ihrerseits entschieden hätten, die Kosten dann nicht mehr komplett zu übernehmen. "Das darf so nicht kommen und kann kein Beispiel sein für weitere Städte und Kommunen in NRW", mahnt Franz Schrewe, Landesvorsitzender des SoVD Nordrhein-Westfalen (NRW) und betont: "Wir als Sprachrohr von älteren, pflegebedürftigen, behinderten und chronisch kranken Menschen sagen klipp klar: Niemand sollte Angst haben müssen, den Notarzt zu rufen. Ein Zögern, etwa aus Sorge vor möglichen Folgekosten für den Fall, dass der Einsatz als Fehlfahrt gewertet werden könnte, kann lebensgefährlich sein."
„Wenn Städte in Nordrhein-Westfalen und Krankenkassen sich über die Finanzierung von Krankentransporten streiten, darf das nicht zulasten der Menschen und ihrer Gesundheit gehen“, fordert der SoVD NRW. Letztlich stehe auch das Land Nordrhein-Westfalen in der Pflicht. Die Landesregierung müsse schnell handeln und im Sinne der öffentlichen Daseinsvorsorge eine Klärung der Kostenfrage befördern. „Ob ich die 112 wähle oder nicht, darf niemals ein Frage des Geldbeutels sein“, so Schrewe abschließend.




