Berlin (kobinet)
Blue Origin ist eine Firma.
Die Firma baut Raketen.
Eine Rakete ist ein Flug-Gerät.
Die Rakete fliegt ins Welt-All.
Die Firma plant einen besonderen Flug.
Der Flug geht ins Welt-All.
Das Welt-All ist über der Erde.
Dort sind Sterne und Planeten.
Der Flug ist am 18. Dezember 2025.
Das Besondere ist: Eine Frau fliegt mit.
Die Frau sitzt im Roll-Stuhl.
Ein Roll-Stuhl hat Räder.
Menschen können sich damit fort-bewegen.
Das hat noch nie jemand gemacht.
Die Frau heißt Michaela Benthaus.
Sie kommt aus Deutschland.
Sie arbeitet für die ESA.
ESA bedeutet: Europäische Raum-Fahrt-Agentur.
Michaela Benthaus ist Ingenieurin.
Eine Ingenieurin plant technische Sachen.
Sie baut Maschinen oder Geräte.
Der Flug startet um 15 Uhr 30.
Das ist die Zeit in Deutschland.
Der Start ist in West Texas.
West Texas ist in Amerika.
5 andere Menschen fliegen mit.
Insgesamt sind es 6 Personen.
Die Rakete heißt New Shepard.
Die Mission heißt NS-37.
Eine Mission ist eine Aufgabe.
Menschen arbeiten zusammen an der Aufgabe.
Der Flug dauert 10 bis 12 Minuten.
Das ist sehr kurz.
Die Rakete fliegt nicht um die Erde.
Die Rakete fliegt nur kurz hoch.
Das nennt man: sub-orbital.
Sub-orbital bedeutet: Die Rakete fliegt sehr hoch.
Aber nicht um die Erde herum.
BIZEPS hat über den Flug berichtet.
BIZEPS ist eine Internet-Zeitung.
Die Zeitung kommt aus Österreich.

Foto: geralt In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Berlin (kobinet) Blue Origin plant am 18. Dezember 2025 einen historischen Suborbitalflug: Mit ESA-Ingenieurin Michaela Benthaus wird erstmals eine Rollstuhlnutzerin den Weltraum erreichen. Darauf hat der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam gemacht. Der Start der New-Shepard-Mission NS-37 am 18. Dezember 2025 ist für 15:30 Uhr (MEZ) vom Raumfahrtgelände in West Texas vorgesehen. Die Mission soll sechs Personen auf einen suborbitalen Raumflug bringen. Der Flug wird laut space.com etwa 10 bis 12 Minuten dauern. Zu den Passagieren zählt Michaela Benthaus aus Deutschland, die als erste Rollstuhlnutzerin an einem Raumflug teilnehmen wird, heißt es weiter im BIZEPS-Bericht.

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Berlin (kobinet) Blue Origin plant am 18. Dezember 2025 einen historischen Suborbitalflug: Mit ESA-Ingenieurin Michaela Benthaus wird erstmals eine Rollstuhlnutzerin den Weltraum erreichen. Darauf hat der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam gemacht. Der Start der New-Shepard-Mission NS-37 am 18. Dezember 2025 ist für 15:30 Uhr (MEZ) vom Raumfahrtgelände in West Texas vorgesehen. Die Mission soll sechs Personen auf einen suborbitalen Raumflug bringen. Der Flug wird laut space.com etwa 10 bis 12 Minuten dauern. Zu den Passagieren zählt Michaela Benthaus aus Deutschland, die als erste Rollstuhlnutzerin an einem Raumflug teilnehmen wird, heißt es weiter im BIZEPS-Bericht.





Ich bin bei dieser Meldung irgendwie hin und hergerissen.
Sie ist aus mehreren Perspektiven (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) interessant:
Einerseits verstehe ich die menschliche Komponente des Traum vom Flug ins Weltall, wenn man einen Suborbitalflug so nennen möchte.
Weiterhin ist es mir (wenn auch nur als pflegendem Angehörigen) ein wichtiges Anliegen, dass insbesondere die deutsche Bewegung beeinträchtigter Menschen ins kollektive Gedächtnis der Allgemeinbevölkerung gerufen wird, wann immer dies möglich ist. Leider ist das meiner Erfahrung nach meist nur mit (international) medienwirksamen Highlights möglich. Außer in Archiven und vielleicht noch gewissen Enzyklopädien, wird diese Meldung bald wieder verschwunden sein, vor allem aus den Köpfen der Menschen.
Ein weiterer Aspekt ist die Schädigung der Umwelt. Wie in National Geographic bereits 2021 veröffentlichte, sind diese durch so ein Flug enorm. Es wird somit wieder einmal der Kommerz über die Lebensgrundlage aller Menschen gestellt.
Zuletzt möchte ich noch auf die Kosten einer solchen Expedition eingehen. Pro Person soll der Preis bei einem mittleren fünfstelligen bis sechsstelligen Betrag liegen (ebd.). Auch wenn es abgedroschen klingt: Auf der Welt (ver-)hungert täglich eine größere Anzahl von Menschen …
Alexander Zahn
Es soll ja Menschen geben, die kommen mit ihrem Rollstuhl nicht mal in die nächstgelegene Bäckerei….
Stephan Laux
Auf diesen Meilenstein der Inklusion habe ich schon lange gewartet! Auf Erden zwischen all den Barrieren in und außerhalb der Köpfe wird das nix mehr mit der Inklusion! Es braucht einfach mehr Raum, den uns die barrrierefreie Raumfahrt jetzt zur Verfügung stellt. Also, ehe es im Zuge der kriegsdienstlichen Mobilmachung so richtig ungemütlich wird, lassen wir Behinderte uns lieber barrierefrei auf den Mond schießen und liegen dem kriegsbedingt unfinanzierbaren Sozialstaat nicht länger auf der Tasche. Oder hat jemand eine bessere Idee?
fragt Hans-Willi Weis, Raumfahrer in spe!