Huttrop (kobinet)
Manche Leute sagen: Werk-Stätten sind eine Solidar-Gemeinschaft.
Solidar-Gemeinschaft bedeutet: Menschen helfen sich gegen-seitig.
Alle stehen zusammen.
Alle unterstützen einander.
Manche Leute sagen: In Werk-Stätten wird viel getan.
Das soll Menschen mit Behinderungen helfen.
Viele Mitarbeiter sind sehr wütend.
Sie arbeiten in den Franz-Sales-Werk-Stätten.
Diese Werk-Stätten sind in Essen.
Vor Weihnachten haben viele einen Brief bekommen.
Der Brief war keine gute Nach-richt.
In dem Brief stand: Ihr bekommt bald weniger Geld.
Die Zeitung WAZ hat darüber berichtet.
WAZ ist kurz für: West-deutsche Allgemeine Zeitung.
Ein Beispiel: Ein Mann arbeitet im Garten-Bau.
Er bekommt jetzt 290 Euro im Monat.
Ab Juli 2026 bekommt er nur 163 Euro.
Das ist viel weniger Geld.
Das Geld wird nach und nach weniger.
Kürzung bedeutet: Etwas wird kleiner gemacht.
Zum Beispiel bekommt man weniger Geld als vorher.
Nicht alle bekommen weniger Geld.
Die Leitung bekommt nicht weniger Geld.
Die Unterstützungs-Kräfte auch nicht.
Warum ist das so?
Sie bekommen ihr Geld vom Landschafts-Verband.
Ein Landschafts-Verband ist eine große Verwaltung.
Der Landschafts-Verband kümmert sich um wichtige Aufgaben.
Das macht er in einer Region.
Sie wollen mehr über die Lohn-Kürzungen lesen?
Hier ist der Link zum WAZ-Bericht.
Achtung: Sie müssen für den Artikel bezahlen.
Es gibt ein Buch über Werk-Stätten.
Das Buch heißt: Zündeln an den Strukturen.
Ottmar Miles-Paul hat das Buch geschrieben.
Das Buch ist aus dem Jahr 2023.
Es ist ein Reportage-Roman.
Ein Reportage-Roman ist ein Buch mit wahrer Geschichte.
Die Geschichte wird wie ein spannender Roman erzählt.
Das Buch ist immer noch wichtig.
Warum?
Die Werk-Stätten haben sich nicht verändert.
Menschen mit Behinderungen haben noch zu wenig Chancen.
Sie können schwer auf dem normalen Arbeits-Markt arbeiten.
Der Arbeits-Markt ist kein Ort.
Arbeits-Markt bedeutet: Menschen suchen Arbeit.
Und Firmen suchen Mit-Arbeiter.
Sie können das Buch kaufen.
Sie können es auch kosten-los lesen.
Das geht in der bidok-Bibliothek.
bidok-Bibliothek ist eine Internet-Seite.
Dort findet man Texte über Menschen mit Behinderung.

Foto: privat
Huttrop (kobinet) "Die Werkstätten bilden eine Solidargemeinschaft" und "dort wird viel für behinderte Menschen getan". Solche Sätze klingen für viele Beschäftigte der Essener Franz-Sales-Werkstätten derzeit wie Hohn. Denn vor Weihnachten gab es für viele Beschäftigte Post, die gar nicht so weihnachtlich war. Denn massive Lohnkürzungen stehen an, wie ein Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) zeigt. Für einen Beschäftigten im Gartenbau bedeutet die Kürzung ab Juli 2026, die bereits vorher schrittweise umgesetzt wird, beispielsweise eine Entgeltminderung von derzeit 290 Euro pro Monat auf zukünftig 163 Euro. Für diejenigen, die in der Leitung der Werkstatt oder in der Unterstützung tätig sind, gelten diese Kürzungen nicht, da diese aus Mitteln des Landschaftsverbands finanziert werden.
Wer sich intensiver mit der Situation behinderter Menschen in Werkstätten in Form eines Reportage-Romans beschäftigen möchte, für diejenigen könnte der Roman „Zündeln an den Strukturen“ von Ottmar Miles-Paul interessant sein. Der im August 2023 erschienene Reportage-Roman ist aufgrund der bisher nicht vollzogenen Reform des Werkstättensystems und der fehlenden Stärkung der alternativen Beschäftigung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt leider immer noch so aktuell wie vor zwei Jahren.

Foto: privat
Huttrop (kobinet) "Die Werkstätten bilden eine Solidargemeinschaft" und "dort wird viel für behinderte Menschen getan". Solche Sätze klingen für viele Beschäftigte der Essener Franz-Sales-Werkstätten derzeit wie Hohn. Denn vor Weihnachten gab es für viele Beschäftigte Post, die gar nicht so weihnachtlich war. Denn massive Lohnkürzungen stehen an, wie ein Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) zeigt. Für einen Beschäftigten im Gartenbau bedeutet die Kürzung ab Juli 2026, die bereits vorher schrittweise umgesetzt wird, beispielsweise eine Entgeltminderung von derzeit 290 Euro pro Monat auf zukünftig 163 Euro. Für diejenigen, die in der Leitung der Werkstatt oder in der Unterstützung tätig sind, gelten diese Kürzungen nicht, da diese aus Mitteln des Landschaftsverbands finanziert werden.
Wer sich intensiver mit der Situation behinderter Menschen in Werkstätten in Form eines Reportage-Romans beschäftigen möchte, für diejenigen könnte der Roman „Zündeln an den Strukturen“ von Ottmar Miles-Paul interessant sein. Der im August 2023 erschienene Reportage-Roman ist aufgrund der bisher nicht vollzogenen Reform des Werkstättensystems und der fehlenden Stärkung der alternativen Beschäftigung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt leider immer noch so aktuell wie vor zwei Jahren.




