HANNOVER (kobinet)
Der Sozial-Verband Deutschland hat eine Umfrage gemacht.
Das ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft anderen Menschen bei Problemen.
Bei einer Umfrage stellt man vielen Menschen Fragen.
Der Sozial-Verband Deutschland heißt kurz: SoVD.
Die Umfrage war in Nieder-Sachsen.
Bei der Umfrage ging es um Ein-Samkeit.
Das bedeutet: Man ist oft allein.
Man hat wenig Kontakt zu anderen Menschen.
Das ist das Ergebnis der Umfrage:
Viele Menschen in Nieder-Sachsen fühlen sich einsam.
Fast 20 von 100 Menschen fühlen sich einsam.
Das bedeutet: Jeder 5. Mensch fühlt sich einsam.
Dirk Swinke ist der Chef vom SoVD.
Dirk Swinke sagt: Das ist ein großes Problem.
Die Politik muss mehr dagegen tun.
Es gibt zu wenig Hilfe für einsame Menschen.
64 von 100 Menschen sagen:
Es gibt nicht genug Hilfs-Angebote.
Das sind Dinge die Menschen helfen.
Zum Beispiel: Beratung oder Unterstützung im Alltag.
Der SoVD fordert deshalb:
Nieder-Sachsen braucht einen Plan gegen Ein-Samkeit.
Die Städte und Gemeinden müssen mehr Angebote machen.
Eine Gemeinde ist ein Ort wo mehrere Menschen zusammen leben.
Die Umfrage zeigt noch mehr:
89 von 100 Menschen finden:
Die Menschen halten nicht mehr zusammen.
90 von 100 Menschen denken:
Ungerechtigkeit ist ein Problem für das Zusammen-Leben.
Ungerechtigkeit bedeutet: Es ist nicht fair.
Manche Menschen werden schlechter behandelt als andere.
Zusammen-Leben bedeutet: Viele Menschen wohnen an einem Ort.
Die Menschen leben miteinander und respektieren sich.
Dirk Swinke sagt dazu:
Viele Menschen fühlen sich allein gelassen.
Die Politik muss mehr für soziale Gerechtigkeit tun.
Das bedeutet: Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben.
Niemand soll benachteiligt werden.
Die Probleme der Menschen sind wichtig.
Der SoVD hat die Umfrage an vielen Orten gemacht.
Zum Beispiel in: Osterode, Hannover, Diepholz und Celle.
Mehr als 1.500 Menschen haben mit-gemacht.
Die Umfrage gehört zur Kampagne Für mehr Mit-Einander.
Das ist eine Aktion für ein Ziel.
Viele Menschen machen dabei mit und informieren andere.

Foto: SoVD
HANNOVER (kobinet) Eine Umfrage des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen bestätigt, dass Einsamkeit auch in Niedersachsen ein Problem ist. Auch in diesem Bundesland fühlen sich, wie die Umfrage zeigt, einsam und sind der Meinung, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt in den vergangenen Jahren abgenommen hat. Der Sozialverband fordert deshalb eine koordinierte Strategie im Kampf gegen Einsamkeit.
Fast 20 Prozent der Befragten gaben bei der Umfrage an, sich in letzter Zeit einsam gefühlt zu haben. „Diese Zahl macht deutlich, dass hier dringend etwas getan werden muss. Wenn jede*r Fünfte sich einsam fühlt, ist das kein Randphänomen, sondern ein Thema, das die Politik viel stärker in den Blick nehmen muss“, fordert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. 64 Prozent der Befragten finden zudem, dass es nicht ausreichend Unterstützungsangebote für Betroffene gibt. „Hier müssen die Landesregierung und vor allem auch die Kommunen ansetzen. Wir brauchen eine koordinierte niedersächsische Strategie gegen Einsamkeit und bessere Angebote vor Ort – und zwar sowohl für Ältere als auch für Jüngere“, so Swinke weiter. Öffentlichkeitskampagnen zum Thema Einsamkeit allein seien nicht ausreichend.
Mit großer Sorge betrachtet Niedersachsens größter Sozialverband, dass 89 Prozent der Befragten das Gefühl haben, der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland habe abgenommen und über 90 Prozent der Auffassung sind, soziale Ungleichheit gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Diese Ergebnisse bestätigen einmal mehr, dass viele Menschen den Eindruck haben, Politik und Gesellschaft seien nicht mehr für sie da. Die Politik muss da jetzt auf allen Ebenen entschieden gegensteuern und ihren Fokus wieder auf soziale Gerechtigkeit legen. Die Probleme der Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, betont der Vorstandsvorsitzende.
Der SoVD hat die nicht-repräsentative Befragung im Rahmen seiner Kampagne „Für mehr Miteinander“ an zahlreichen Standorten in Niedersachsen – darunter Osterode, Hannover, Diepholz, Burgdorf, Hameln und Celle – durchgeführt. Insgesamt haben mehr als 1.500 Menschen daran teilgenommen.

Foto: SoVD
HANNOVER (kobinet) Eine Umfrage des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen bestätigt, dass Einsamkeit auch in Niedersachsen ein Problem ist. Auch in diesem Bundesland fühlen sich, wie die Umfrage zeigt, einsam und sind der Meinung, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt in den vergangenen Jahren abgenommen hat. Der Sozialverband fordert deshalb eine koordinierte Strategie im Kampf gegen Einsamkeit.
Fast 20 Prozent der Befragten gaben bei der Umfrage an, sich in letzter Zeit einsam gefühlt zu haben. „Diese Zahl macht deutlich, dass hier dringend etwas getan werden muss. Wenn jede*r Fünfte sich einsam fühlt, ist das kein Randphänomen, sondern ein Thema, das die Politik viel stärker in den Blick nehmen muss“, fordert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. 64 Prozent der Befragten finden zudem, dass es nicht ausreichend Unterstützungsangebote für Betroffene gibt. „Hier müssen die Landesregierung und vor allem auch die Kommunen ansetzen. Wir brauchen eine koordinierte niedersächsische Strategie gegen Einsamkeit und bessere Angebote vor Ort – und zwar sowohl für Ältere als auch für Jüngere“, so Swinke weiter. Öffentlichkeitskampagnen zum Thema Einsamkeit allein seien nicht ausreichend.
Mit großer Sorge betrachtet Niedersachsens größter Sozialverband, dass 89 Prozent der Befragten das Gefühl haben, der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland habe abgenommen und über 90 Prozent der Auffassung sind, soziale Ungleichheit gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Diese Ergebnisse bestätigen einmal mehr, dass viele Menschen den Eindruck haben, Politik und Gesellschaft seien nicht mehr für sie da. Die Politik muss da jetzt auf allen Ebenen entschieden gegensteuern und ihren Fokus wieder auf soziale Gerechtigkeit legen. Die Probleme der Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, betont der Vorstandsvorsitzende.
Der SoVD hat die nicht-repräsentative Befragung im Rahmen seiner Kampagne „Für mehr Miteinander“ an zahlreichen Standorten in Niedersachsen – darunter Osterode, Hannover, Diepholz, Burgdorf, Hameln und Celle – durchgeführt. Insgesamt haben mehr als 1.500 Menschen daran teilgenommen.




