HANNOVER (kobinet)
Menschen mit Behinderung sind oft einsam.
Menschen mit chronischen Krankheiten sind oft einsam.
Chronische Krankheiten bedeutet: Die Krankheiten bleiben für immer.
Die Krankheiten gehen nicht weg.
Man muss oft zum Arzt.
Der Arzt untersucht dich.
So findet der Arzt die Krankheit.
Zum Beispiel: Diabetes oder Asthma.
Das zeigen Untersuchungen.
Untersuchung bedeutet: Der Arzt untersucht dich.
So findet der Arzt die Krankheit.
Warum ist das so?
Diese Menschen können sich oft nicht gut bewegen.
Sie haben oft keine Arbeit.
Sie sind oft arm.
Armut bedeutet: Menschen haben zu wenig Geld.
Sie können wichtige Sachen nicht bezahlen.
Deshalb sind sie von anderen Menschen getrennt.
Der Sozial-Verband Deutschland hat etwas gesagt.
Sozial-Verband bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft anderen Menschen.
Die Menschen bekommen Rat.
Die Menschen bekommen Unter-Stützung.
Zum Beispiel: bei Problemen mit Ämtern.
Die Abkürzung ist: SoVD.
Abkürzung bedeutet: Ein langes Wort wird kurz gemacht.
Man nimmt nur wenige Buchstaben.
Hier: Sozial-Verband Deutschland wird zu SoVD.
Der SoVD ist in Nieder-Sachsen.
Er sagt: Die Landes-Regierung muss etwas tun.
Landes-Regierung bedeutet: In der Landes-Regierung arbeiten Minister.
Dort arbeiten auch Ministerinnen.
Sie entscheiden wichtige Sachen.
Die Sachen sind für das Bundes-Land.
Das Problem betrifft alle Menschen.
Die Regierung muss das Problem stoppen.
Das Einsamkeits-Barometer 2024
Das Einsamkeits-Barometer ist eine Untersuchung.
Einsamkeits-Barometer bedeutet: Es misst Einsamkeit.
Es zeigt: Wie viele Menschen sind einsam?
Das ist wie ein Thermometer.
Aber es misst keine Temperatur.
Es misst Gefühle von Menschen.
Die Untersuchung zeigt etwas.
Menschen mit schwerer Behinderung sind einsamer.
Sie sind einsamer als andere Menschen.
Dirk Swinke leitet den SoVD in Nieder-Sachsen.
Er sagt: Immer mehr Menschen fühlen sich ausgeschlossen.
Menschen mit Behinderung besonders.
Das wundert den SoVD nicht.
Viele Barrieren machen einsam
Menschen mit Behinderung haben viele Barrieren.
Barrieren bedeutet: Hindernisse für Menschen.
Etwas ist im Weg.
Menschen mit Behinderung können dann nicht mit-machen.
Zum Beispiel: Treppen für Roll-Stuhl-Fahrer.
Diese Barrieren machen einsam.
Dirk Swinke erklärt das so:
Bus und Bahn sind oft nicht barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können etwas nutzen.
Auch Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel: Ein Bus hat eine Rampe.
Die Rampe ist für Roll-Stühle.
Deshalb können Menschen mit Behinderung nicht überall hin.
Sie können weniger mit-machen.
Sie können nicht am Leben teilhaben.
Teilhaben bedeutet: Mit-machen.
Du kannst mit-reden.
Du kannst mit-entscheiden.
Das Problem bei der Arbeit
Menschen mit Behinderung haben oft keine Arbeit.
Sie sind doppelt so oft arbeits-los.
Arbeits-los bedeutet: Man hat keine Arbeit.
Man hat keinen Job.
Man verdient kein Geld mit Arbeit.
Man sucht vielleicht eine neue Arbeit.
Das liegt nicht an ihren Fähigkeiten.
Fähigkeiten bedeutet: Was man kann.
Was man gelernt hat.
Was man gut macht.
Zum Beispiel: Kochen oder Rechnen.
Firmen stellen sie zu selten ein.
Das muss sich ändern.
Das sagt Dirk Swinke.
Er sagt: Wir brauchen diese Menschen.
Sie haben viel Wissen.
Sie können gut arbeiten.
Besonders jetzt fehlen Fach-Kräfte.
Fach-Kräfte bedeutet: Es gibt zu wenige Arbeiter für bestimmte Berufe.
Viele Arbeits-Plätze bleiben dann leer.
Das Problem mit der Armut
Menschen mit Behinderung sind oft arm.
Das Risiko ist sehr hoch.
Risiko bedeutet: Die Gefahr.
Die Wahrscheinlichkeit.
Dass etwas Schlechtes passiert.
Hier: Dass man arm wird.
Der SoVD macht sich große Sorgen.
Dirk Swinke sagt: Das muss sich ändern.
Und zwar dringend.
Dringend bedeutet: Es muss schnell passieren.
Es ist sehr wichtig.
Es darf nicht warten.

Foto: SoVD
HANNOVER (kobinet) Wie Untersuchungen zeigen so sind Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen sind besonders häufig von Einsamkeit betroffen. Fehlende Mobilität, höhere Arbeitslosigkeit und ein größeres Armutsrisiko führen zu sozialer Isolation. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat kürzlich klar gemacht, dass die Landesregierung diese Entwicklung als gesamtgesellschaftliches Problem erkennen und durch konkrete Schritte stoppen muss.
Laut „Einsamkeitsbarometer 2024“ weisen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung deutlich höhere Belastungen durch Einsamkeit auf als andere Gruppen. „Insgesamt fühlen sich immer mehr Menschen in Niedersachsen sozial ausgeschlossen. Dass die Werte bei denjenigen, die eine Behinderung haben, höher sind, wundert uns als Sozialverband nicht“, erläutert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Denn: Betroffene hätten mit besonders vielen Barrieren zu kämpfen, die Einsamkeit verstärken. „In Niedersachsen sind Bus und Bahn oft nicht barrierefrei. Das führt dazu, dass Menschen mit Behinderung weniger am gesellschaftlichen Leben teilhaben können“, so Swinke weiter. Auch beim Thema Arbeit würden Betroffene benachteiligt. „Menschen, die eine Behinderung haben, sind doppelt so oft arbeitslos wie Menschen ohne Einschränkung. Das liegt jedoch nicht an fehlenden Kompetenzen, sondern hat in erster Linie damit zu tun, dass Unternehmen immer noch viel zu selten Arbeitnehmer*innen mit Behinderung einstellen“, betont der Vorstandsvorsitzende. Hier müsse sich dringend etwas in den Köpfen der Verantwortlichen ändern: „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels können wir auf dieses Wissen und Engagement nicht verzichten.“
Mit großer Sorge betrachtet Niedersachsens größter Sozialverband die Tatsache, dass Menschen mit Behinderung ein besonders hohes Armutsrisiko haben. „Daran muss sich dringend etwas ändern“, fordert der niedersächsische SoVD-Chef.

Foto: SoVD
HANNOVER (kobinet) Wie Untersuchungen zeigen so sind Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen sind besonders häufig von Einsamkeit betroffen. Fehlende Mobilität, höhere Arbeitslosigkeit und ein größeres Armutsrisiko führen zu sozialer Isolation. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat kürzlich klar gemacht, dass die Landesregierung diese Entwicklung als gesamtgesellschaftliches Problem erkennen und durch konkrete Schritte stoppen muss.
Laut „Einsamkeitsbarometer 2024“ weisen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung deutlich höhere Belastungen durch Einsamkeit auf als andere Gruppen. „Insgesamt fühlen sich immer mehr Menschen in Niedersachsen sozial ausgeschlossen. Dass die Werte bei denjenigen, die eine Behinderung haben, höher sind, wundert uns als Sozialverband nicht“, erläutert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Denn: Betroffene hätten mit besonders vielen Barrieren zu kämpfen, die Einsamkeit verstärken. „In Niedersachsen sind Bus und Bahn oft nicht barrierefrei. Das führt dazu, dass Menschen mit Behinderung weniger am gesellschaftlichen Leben teilhaben können“, so Swinke weiter. Auch beim Thema Arbeit würden Betroffene benachteiligt. „Menschen, die eine Behinderung haben, sind doppelt so oft arbeitslos wie Menschen ohne Einschränkung. Das liegt jedoch nicht an fehlenden Kompetenzen, sondern hat in erster Linie damit zu tun, dass Unternehmen immer noch viel zu selten Arbeitnehmer*innen mit Behinderung einstellen“, betont der Vorstandsvorsitzende. Hier müsse sich dringend etwas in den Köpfen der Verantwortlichen ändern: „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels können wir auf dieses Wissen und Engagement nicht verzichten.“
Mit großer Sorge betrachtet Niedersachsens größter Sozialverband die Tatsache, dass Menschen mit Behinderung ein besonders hohes Armutsrisiko haben. „Daran muss sich dringend etwas ändern“, fordert der niedersächsische SoVD-Chef.




