Bad Segeberg / Kassel (kobinet)
Sascha Lang hat einen Rück-Blick gemacht.
Rück-Blick bedeutet: Man schaut zurück.
Man erinnert sich an frühere Ereignisse.
Der Rück-Blick ist über Behinderten-Politik.
Behinderten-Politik bedeutet: Der Staat macht Regeln.
Die Regeln sind für Menschen mit Behinderung.
Die Regeln sollen helfen.
Die Behinderten-Politik war im November 2025.
Sascha Lang nennt den Rück-Blick so:
Triage-Schock und Gesetzes-Chaos.
Triage bedeutet: Aussuchen wer zuerst Hilfe bekommt.
Das macht man im Kranken-haus.
Das war der härteste Inklusions-Monat 2025.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
Niemand wird ausgeschlossen.
Sascha Lang macht einen Podcast.
Ein Podcast ist wie eine Radio-sendung.
Die Radio-sendung ist im Internet.
Du kannst den Podcast anhören wann du willst.
Der Podcast heißt: IGEL.
IGEL ist kurz für:
Inklusion Ganz Einfach Leben.
Ottmar Miles-Paul ist dabei.
Ottmar Miles-Paul arbeitet bei kobinet.
Die beiden sprechen über November 2025.
Es gab wichtige Themen im November.
Ein Thema war das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz ist ein Gesetz.
Das Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es gibt einen neuen Entwurf.
Das Bundes-Verfassungs-Gericht hat über Triage entschieden.
Das Bundes-Verfassungs-Gericht ist ein wichtiges Gericht.
Das Gericht prüft Gesetze in Deutschland.
Es gab auch Änderungen bei Begriffen.
Der November 2025 war sehr wichtig.
Es gab viele politische Themen.
Es gab viele gesellschaftliche Themen.
Und es gab viele emotionale Themen.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz soll geändert werden.
Aber der neue Entwurf ist nicht gut.
Der Entwurf macht vieles schlechter.
Es soll viele Ausnahmen geben.
Dann müssen manche Firmen nicht barriere-frei sein.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können alles nutzen.
Die Firmen können sagen: Das ist zu teuer.
Das ist schlecht für Menschen mit Behinderung.
Es gibt dann mehr Hindernisse im Alltag.
Das widerspricht der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Die UN-Behinderten-Konvention ist ein Vertrag.
In dem Vertrag stehen Rechte.
Die Rechte sind für Menschen mit Behinderung.
Das Bundes-Verfassungs-Gericht hat über Triage entschieden.
Das alte Gesetz wurde gekippt.
Gekippt bedeutet: Das Gesetz gilt nicht mehr.
Jetzt sind die Bundes-Länder zuständig.
Das ist ein Problem.
Jedes Bundes-Land kann eigene Regeln machen.
Das kann zu vielen Regeln führen.
Das nennt man: Flicken-Teppich.
Das schafft Unsicherheit.
Besonders für Menschen in Krisen-Situationen.
Diese Menschen brauchen besonderen Schutz.
Es braucht klare Regeln für alle.
In Berlin gibt es Probleme.
Die Probleme gibt es bei Persönlicher Assistenz.
Persönliche Assistenz bedeutet: Eine Person hilft im Alltag.
Etwa 150 Menschen brauchen diese Hilfe.
Sie wollen ihre Assistenten gut bezahlen.
Aber das ist schwierig.
Es gibt viel Verwaltung.
Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge.
Zum Beispiel in einer Stadt.
Oder in einer Schule.
Die Situation ist angespannt.
Die Selbst-Bestimmung ist in Gefahr.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Ich entscheide selbst.
Aber es gibt auch Proteste.
Die Proteste zeigen: Die Bewegung ist stark.
Die Menschen halten zusammen.
Schwer-behinderte Menschen haben oft keine Arbeit.
Das passiert öfter als bei anderen Menschen.
Dabei suchen viele Firmen Mitarbeiter.
Die Firmen klagen über Fachkräfte-Mangel.
Fachkräfte-Mangel bedeutet: Es fehlen gute Mitarbeiter.
Es gibt Förderungen für Firmen.
Trotzdem stellen Firmen zu wenig ein.
Sie stellen zu wenig Menschen mit Behinderung ein.
Es gibt aber auch gute Nachrichten.
Die Lebens-Hilfe ändert ihre Sprache.
Sie sagt nicht mehr: geistig behindert.
Die Heil-Erziehungs-Pflege ändert sich auch.
Sie heißt jetzt: Teilhabe-Pädagogik.
Teilhabe bedeutet: Du machst bei etwas mit.
Du kannst mit-bestimmen und mit-machen.
Das ist ein besserer Begriff.
Es gibt eine neue Genossen-schaft.
Menschen arbeiten zusammen.
Sie helfen sich gegenseitig.
Die Genossen-schaft ist von behinderten Arbeit-Gebern.
Sie wollen das Arbeit-Geber-Modell stärken.
Arbeit-Geber-Modell bedeutet: Menschen mit Behinderung sind selbst Chef.
Sie stellen ihre Helfer ein.
Sie bezahlen die Helfer.
In Luxemburg gibt es gute Ideen.
Die Ideen sind für Wohnungen.
Neue Wohnungen sollen barriere-frei sein.
Mindestens 10 von 100 Wohnungen müssen es sein.
Das ist wichtig für Menschen mit Behinderung.
So gibt es mehr bezahlbare Wohnungen.
Verbände und Politik arbeiten zusammen.
Verbände sind Gruppen von Menschen.
Diese Menschen haben gleiche Interessen.
Sie arbeiten zusammen.
Sie wollen mehr Inklusion im Sport.
Sie wollen auch mehr Inklusion im Alltag.
Am 3. Dezember ist ein wichtiger Tag.
Das ist der Internationale Tag.
Der Tag ist für Menschen mit Behinderung.
An diesem Tag gab es viele Aktionen.
Es gab Forderungen und Diskussionen.
Der November hatte viele Rück-Schläge.
Aber der Tag zeigt: Zusammen-Halt ist wichtig.

Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Kassel (kobinet) "Triage-Schock & Gesetzeschaos: Der härteste Inklusions-Monat 2025", so hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im November 2025 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im November 2025 bestimmt haben. Unter anderem geht es um den Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz, um die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Triage und um Begriffsänderungen.

Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Kassel (kobinet) "Triage-Schock & Gesetzeschaos: Der härteste Inklusions-Monat 2025", so hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im November 2025 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im November 2025 bestimmt haben. Unter anderem geht es um den Referentenentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz, um die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Triage und um Begriffsänderungen.




