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13 Medaillen für Para Tischtennis-Nationalmannschaft

Zwei junge Tischtennisssspieler mit rot-schwarzem Trikot auf Rollstühlen an einer Tischtennisplatte mit Tischtennisschlägern in den Händen
Valentin Baus/Thomas Schmidberger errangen Gold
Foto: Mika Volkmann / DBS

FRECHEN (kobinet) Zum Abschluss der Europameisterschaften im schwedischen Helsingborg hat das deutsche Para Tischtennis-Nationalteam mit fünf weiteren Medaillen noch einmal richtig abgeräumt. Mit insgesamt 13 EM-Medaillen gelang dem deutschen Team ein herausragendes Ergebnis. Darüber hinaus lösten die Einzel-Europameister Mikolaschek, Grebe, Wolf und Schmidberger ihre Tickets für die WM in Thailand im nächsten Jahr.

Die fünf Medaillen in den Doppel- und Mixed-Wettbewerben kommen zu den acht hinzu, die das 19-köpfige deutsche Team von Bundestrainer Volker Ziegler bereits in den Einzeln gesammelt hatte. Das Doppel Baus/Schmidberger war im Finale der Wettkampfklasse MD8 klar überlegen und besiegte die Franzosen Florian Merrien/ Emeric Martin deutlich mit 3:0. Auch im Halbfinale hatten die Paris-Silbermedaillengewinner gegen Alexandre Delarque und Maxime Thomas beim 3:1 nur wenig Mühe. Für Baus endete die Europameisterschaft damit doch noch versöhnlich – und mit einer Medaille. Im Einzel war der Tokio-Paralympicssieger etwas enttäuschend bereits im Viertelfinale ausgeschieden. Der 34-jährige Schmidberger hingegen präsentierte sich in Schweden in Topform. Seinem Einzel-Sieg ließ er Gold im Doppel folgen und wiederholte damit seinen Triumph von vor zwei Jahren.

Erfolgreichste deutsche Medaillensammlerin ist Sandra Mikolaschek, die insgesamt dreimal auf dem Siegerpodest stand. „Die Rekord-EM 2019, die auch in Helsingborg stattfand, ist für mich eine wichtige Wegmarke. Nun haben wir mit sechs Goldmedaillen das Ergebnis von 2019 glatt verdoppelt. Nimmt man die vier Titel von der EM 2023 in Sheffield dazu, ergibt sich mit Blick auf die zurückliegenden Europameisterschaften ein Trend, auf den das ganze Team aus Spielern, Betreuern, Bundes-, Landes- und Heimtrainern sehr stolz sein kann“, resümierte Bundestrainer Volker Ziegler, der seine Mannschaft für die bevorstehende WM, aber auch mittelfristig auf dem Weg zu den Paralympischen Spielen gut gewappnet sieht.