Wien (kobinet)
In Österreich gibt es den Behinderten-Rat.
Das ist eine Gruppe von Menschen mit Behinderung.
Sie beraten andere Menschen.
Sie helfen bei wichtigen Entscheidungen.
Die Gruppe vertritt Menschen mit Behinderung.
Der Behinderten-Rat hatte ein Treffen.
Das Treffen heißt: Delegierten-Tag.
Das ist ein besonderes Treffen.
An diesem Tag kommen Vertreter zusammen.
Die Vertreter sprechen für viele Menschen.
Sie treffen wichtige Entscheidungen.
Es war das 15. Treffen.
Beim Treffen gab es eine Entscheidung.
Der Behinderten-Rat hat neue Regeln beschlossen.
Die Regeln heißen: Statuten.
Das sind wichtige Regeln für einen Verein.
In den Statuten steht: So arbeitet der Verein.
Dort steht auch: Das sind die Aufgaben.
Die neue Regel sagt:
Menschen mit Behinderung haben jetzt mehr Macht.
Sie haben eine Zwei-Drittel-Mehrheit.
Das bedeutet: Sehr viele sind dafür.
Von 3 Menschen sagen 2 ja.
Das sind mehr als die Hälfte.
Das bedeutet: Sie entscheiden mehr selbst.
Auch Vereine von Menschen mit Behinderung.
Klaus Widl ist der Präsident.
Das ist der Chef von einer Gruppe.
Der Präsident leitet die Gruppe.
Er wurde wieder-gewählt.
Klaus Widl sagt:
Die neue Regel ist sehr wichtig.
Sie macht ein Motto wahr.
Das Motto heißt: Nichts über uns ohne uns.
Ein Motto ist ein kurzer Satz.
Der Satz zeigt: Das ist uns wichtig.

Foto: public domain
Wien (kobinet) Der österreichische Behindertenrat hat bei seinem 15. ordentlichen Delegiertentag eine richtungsweisende Strukturreform mittels einer Änderung der Statuten beschlossen. "Nun ist in den Statuten fixiert, dass Menschen mit Behinderungen bzw. Organisationen von Menschen mit Behinderungen in allen Gremien eine Zweidrittelmehrheit haben", heißt es dazu in einem Bericht des österreichischen Nachrichtendienst BIZEPS. "Die beschlossene Statutenänderung, die Menschen mit Behinderungen in allen Gremien eine Zweidrittelmehrheit sichert, verhilft dem Motto 'Nichts über uns, ohne uns‘ zum Durchbruch." So wird der erneut zum Präsidenten gewählt Klaus Widl in dem Bericht zitiert.
Link zum BIZEPS-Bericht über die Entscheidungen beim Delegiertentag des Österreichischen Behindertenrat

Foto: public domain
Wien (kobinet) Der österreichische Behindertenrat hat bei seinem 15. ordentlichen Delegiertentag eine richtungsweisende Strukturreform mittels einer Änderung der Statuten beschlossen. "Nun ist in den Statuten fixiert, dass Menschen mit Behinderungen bzw. Organisationen von Menschen mit Behinderungen in allen Gremien eine Zweidrittelmehrheit haben", heißt es dazu in einem Bericht des österreichischen Nachrichtendienst BIZEPS. "Die beschlossene Statutenänderung, die Menschen mit Behinderungen in allen Gremien eine Zweidrittelmehrheit sichert, verhilft dem Motto 'Nichts über uns, ohne uns‘ zum Durchbruch." So wird der erneut zum Präsidenten gewählt Klaus Widl in dem Bericht zitiert.
Link zum BIZEPS-Bericht über die Entscheidungen beim Delegiertentag des Österreichischen Behindertenrat




