BERLIN (kobinet)
Das Berliner Behinderten-Parlament gibt es seit 5 Jahren.
Das ist eine besondere Gruppe.
Das Behinderten-Parlament ist sehr wichtig.
Dort arbeiten Menschen mit Behinderungen mit.
Sie bringen ihre Meinungen in die Politik ein.
So werden ihre Themen wichtig.
Das Behinderten-Parlament arbeitet gut zusammen.
Sie arbeiten mit dem Abgeordneten-Haus zusammen.
Das Parlament ist eine Versammlung.
Dort treffen sich Volks-Vertreter.
Die Volks-Vertreter machen Gesetze.
Das Abgeordneten-Haus ist das Parlament von Berlin.
Dort arbeiten die Abgeordneten von Berlin.
Die Abgeordneten machen die Gesetze für Berlin.
Die Menschen in Berlin wählen die Abgeordneten.
Sie arbeiten auch mit dem Senat zusammen.
Der Senat ist die Regierung von Berlin.
Der Senat besteht aus Senatorinnen und Senatoren.
Sie leiten die verschiedenen Bereiche der Stadt.
Das Vertrauen ist gewachsen.
Cornelia Seibeld ist Präsidentin vom Abgeordneten-Haus.
Sie sagt: Das Behinderten-Parlament ist wichtig.
Es zeigt: So geht Teilhabe.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man darf dabei sein und mit·machen.
Die Menschen arbeiten mit viel Einsatz.
Sie kennen sich gut aus.
Sie haben klare Forderungen an die Politik.
Viele hundert Menschen haben mitgemacht.
Sie haben alle unterschiedliche Behinderungen.
Manche Behinderungen sieht man nicht.
Das Behinderten-Parlament zeigt die Vielfalt.
Die Menschen lernen voneinander.
Sie bauen Barrieren gemeinsam ab.
Eine Barriere ist etwas, das im Weg ist.
Zum Beispiel eine Stufe oder eine Schranke.
Es gibt verschiedene Gruppen.
Diese Gruppen heißen Fokus-Gruppen.
Eine Fokus-Gruppe ist eine kleine Gruppe.
Die Menschen in der Gruppe reden über ein Thema.
Sie sagen ihre Meinung zu dem Thema.
Die Gruppe Kultur und Medien arbeitet für barriere-freie Kultur.
Sie will mehr Menschen mit Behinderungen in den Medien zeigen.
Die Gruppe Mobilität arbeitet für barriere-freie Wege.
Sie arbeitet auch für barriere-freie Verkehrs-Mittel.
Verkehrs-Mittel bringen Menschen von einem Ort zum anderen.
Zum Beispiel: Bus, Bahn, Auto oder Fahr-Rad.
Die Gruppe Arbeit will bessere Arbeits-Plätze.
Menschen mit Behinderungen sollen leichter Arbeit finden.
Die Gruppe Bildung arbeitet für inklusive Bildung.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.
Alle Menschen können mit-machen.
Sie wollen Barrieren in Kitas abbauen.
Die Arbeit der Gruppen ist wichtig.
So werden Behinderungen normaler.

Foto: Berliner Behindertenparlament
BERLIN (kobinet) Das Berliner Behindertenparlament (BBP) feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen – ein Jubiläum, das zeigt, wie stark sich dieses einzigartige Beteiligungsgremium als fester Bestandteil in der Berliner Politik etabliert hat. Seit seiner Gründung trägt das BBP maßgeblich dazu bei, die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in politische Entscheidungen einzubringen und zentrale Themen sichtbar zu machen. In den letzten fünf Jahren ist besonders die kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Abgeordnetenhaus Berlin (AGH) und dem Senat gewachsen.
In den letzten fünf Jahren ist besonders die kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Abgeordnetenhaus Berlin (AGH) und dem Senat gewachsen. Hierzu sagt Cornelia Seibeld, Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses: „Das Behindertenparlament ist längst zu einer festen Größe der politischen Beteiligung in Berlin geworden. Seit fünf Jahren zeigt es, wie gelebte Teilhabe aussieht: engagiert, kompetent und mit klaren Forderungen an die Politik. Das Abgeordnetenhaus ist den Anliegen des Behindertenparlaments eng verbunden. Jede Stimme wird gehört – für ein inklusives Berlin.“
Mehrere hundert Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen haben so seit Bestehen des BBPs basisdemokratisch mitgewirkt – darunter auch viele Menschen mit unsichtbaren Behinderungen. Das Berliner Behindertenparlament bildet damit die Vielfalt unserer Gesellschaft ab und zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll es ist, voneinander zu lernen und Barrieren gemeinsam abzubauen.
Ein Beispiel dafür sind die Fokusgruppen. Die Gruppe Kultur und Medien setzt sich für barrierefreie Kulturangebote sowie für eine stärkere Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in den Medien ein. Ebenso tragen die Fokusgruppen Mobilität oder Arbeit und Beschäftigung mit ihren Impulsen zu einem umfassenden inklusiven Wandel bei: Während die Fokusgruppe Mobilität sich für eine barrierefreie Verkehrs- und Wegeinfrastruktur engagiert, arbeitet die Fokusgruppe Arbeit an verbesserten Zugängen zum allgemeinen Arbeitsmarkt und an inklusiven Beschäftigungsstrukturen. Ergänzend setzt sich die Fokusgruppe Bildung für ein inklusives Bildungssystem ein, das Barrieren in Kitas konsequent abbauen möchte. Ihre Arbeit verdeutlicht, wie die Expertise der verschiedenen Fokusgruppen zu einem selbstverständlicheren Bild von Behinderung beitragen kann.

Foto: Berliner Behindertenparlament
BERLIN (kobinet) Das Berliner Behindertenparlament (BBP) feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen – ein Jubiläum, das zeigt, wie stark sich dieses einzigartige Beteiligungsgremium als fester Bestandteil in der Berliner Politik etabliert hat. Seit seiner Gründung trägt das BBP maßgeblich dazu bei, die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in politische Entscheidungen einzubringen und zentrale Themen sichtbar zu machen. In den letzten fünf Jahren ist besonders die kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Abgeordnetenhaus Berlin (AGH) und dem Senat gewachsen.
In den letzten fünf Jahren ist besonders die kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Abgeordnetenhaus Berlin (AGH) und dem Senat gewachsen. Hierzu sagt Cornelia Seibeld, Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses: „Das Behindertenparlament ist längst zu einer festen Größe der politischen Beteiligung in Berlin geworden. Seit fünf Jahren zeigt es, wie gelebte Teilhabe aussieht: engagiert, kompetent und mit klaren Forderungen an die Politik. Das Abgeordnetenhaus ist den Anliegen des Behindertenparlaments eng verbunden. Jede Stimme wird gehört – für ein inklusives Berlin.“
Mehrere hundert Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen haben so seit Bestehen des BBPs basisdemokratisch mitgewirkt – darunter auch viele Menschen mit unsichtbaren Behinderungen. Das Berliner Behindertenparlament bildet damit die Vielfalt unserer Gesellschaft ab und zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll es ist, voneinander zu lernen und Barrieren gemeinsam abzubauen.
Ein Beispiel dafür sind die Fokusgruppen. Die Gruppe Kultur und Medien setzt sich für barrierefreie Kulturangebote sowie für eine stärkere Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in den Medien ein. Ebenso tragen die Fokusgruppen Mobilität oder Arbeit und Beschäftigung mit ihren Impulsen zu einem umfassenden inklusiven Wandel bei: Während die Fokusgruppe Mobilität sich für eine barrierefreie Verkehrs- und Wegeinfrastruktur engagiert, arbeitet die Fokusgruppe Arbeit an verbesserten Zugängen zum allgemeinen Arbeitsmarkt und an inklusiven Beschäftigungsstrukturen. Ergänzend setzt sich die Fokusgruppe Bildung für ein inklusives Bildungssystem ein, das Barrieren in Kitas konsequent abbauen möchte. Ihre Arbeit verdeutlicht, wie die Expertise der verschiedenen Fokusgruppen zu einem selbstverständlicheren Bild von Behinderung beitragen kann.




