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Fünf Jahre Berliner Behindertenparlament

Banner: Berliner Behindertenparlament: Politik inklusiv gestalten
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Foto: Berliner Behindertenparlament

BERLIN (kobinet) Das Berliner Behindertenparlament (BBP) feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen – ein Jubiläum, das zeigt, wie stark sich dieses einzigartige Beteiligungsgremium als fester Bestandteil in der Berliner Politik etabliert hat. Seit seiner Gründung trägt das BBP maßgeblich dazu bei, die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in politische Entscheidungen einzubringen und zentrale Themen sichtbar zu machen. In den letzten fünf Jahren ist besonders die kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Abgeordnetenhaus Berlin (AGH) und dem Senat gewachsen.

In den letzten fünf Jahren ist besonders die kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Abgeordnetenhaus Berlin (AGH) und dem Senat gewachsen. Hierzu sagt Cornelia Seibeld, Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses: „Das Behindertenparlament ist längst zu einer festen Größe der politischen Beteiligung in Berlin geworden. Seit fünf Jahren zeigt es, wie gelebte Teilhabe aussieht: engagiert, kompetent und mit klaren Forderungen an die Politik. Das Abgeordnetenhaus ist den Anliegen des Behindertenparlaments eng verbunden. Jede Stimme wird gehört – für ein inklusives Berlin.“

Mehrere hundert Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen haben so seit Bestehen des BBPs basisdemokratisch mitgewirkt – darunter auch viele Menschen mit unsichtbaren Behinderungen. Das Berliner Behindertenparlament bildet damit die Vielfalt unserer Gesellschaft ab und zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll es ist, voneinander zu lernen und Barrieren gemeinsam abzubauen.

Ein Beispiel dafür sind die Fokusgruppen. Die Gruppe Kultur und Medien setzt sich für barrierefreie Kulturangebote sowie für eine stärkere Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in den Medien ein. Ebenso tragen die Fokusgruppen Mobilität oder Arbeit und Beschäftigung mit ihren Impulsen zu einem umfassenden inklusiven Wandel bei: Während die Fokusgruppe Mobilität sich für eine barrierefreie Verkehrs- und Wegeinfrastruktur engagiert, arbeitet die Fokusgruppe Arbeit an verbesserten Zugängen zum allgemeinen Arbeitsmarkt und an inklusiven Beschäftigungsstrukturen. Ergänzend setzt sich die Fokusgruppe Bildung für ein inklusives Bildungssystem ein, das Barrieren in Kitas konsequent abbauen möchte. Ihre Arbeit verdeutlicht, wie die Expertise der verschiedenen Fokusgruppen zu einem selbstverständlicheren Bild von Behinderung beitragen kann.