Nürnberg (kobinet)
Im Oktober 2025 gab es schlechte Nachrichten.
Viele Menschen mit Behinderung haben keine Arbeit.
Behinderung bedeutet: Manche Sachen sind schwierig.
Manche Dinge gehen nicht so leicht.
Ein Amt hat das gezählt.
Das Amt heißt: Bundes-Agentur für Arbeit.
Die Bundes-Agentur für Arbeit hilft Menschen bei der Arbeit-Suche.
Sie gibt auch Geld an Menschen ohne Arbeit.
Man sagt auch: Arbeits-Amt.
Im Oktober 2025 waren 185.413 Menschen ohne Arbeit.
Diese Menschen haben eine schwere Behinderung.
Schwere Behinderung bedeutet: Ein Mensch hat große Probleme.
Die Probleme können beim Sehen sein.
Oder beim Hören sein.
Oder beim Laufen sein.
Der Mensch braucht oft viel Hilfe.
Im September 2025 waren es 185.269 Menschen.
Im Oktober 2024 waren es 177.275 Menschen.
Das sind viel weniger als heute.
Die Zahl ist stark gestiegen.
Das ist ein großes Problem.
Im Oktober 2019 waren 153.590 Menschen ohne Arbeit.
Das war vor der Corona-Zeit.
Heute sind es über 30.000 Menschen mehr.
Die Lage hat sich verschlechtert.
Es gibt noch mehr schlechte Nachrichten.
Etwa 300.000 Menschen mit Behinderung arbeiten in Werkstätten.
Werkstätten sind besondere Arbeits-Orte.
Dort arbeiten Menschen mit Behinderung.
Die Menschen bekommen dort Hilfe.
Sie können dort verschiedene Dinge herstellen.
Sie bekommen sehr wenig Geld.
Sie bekommen weniger als den Mindest-Lohn.
Mindest-Lohn ist Geld für Arbeit.
Jeder bekommt mindestens diesen Lohn.
Die Menschen haben oft keine andere Wahl.
Das muss sich ändern.

Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Auch im Oktober 2025 gab es im Hinblick auf die Zahlen arbeitslos gemeldete behinderte Menschen keinen Lichtblick in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit, denn die Arbeitslosigkeit dieses Personenkreises bleibt anhaltend hoch. Im Oktober 2025 waren in Deutschland 185.413 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 144 mehr als im September 2025 als 185.269 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet waren. Blickt man auf die Arbeitslosigkeit im Oktober 2024 zurück, als 177.275 schwerbehinderte Arbeitslose gemeldet wurden, wird der massive Anstieg im letzten Jahr besonders deutlich.
Auch ein Blick auf die Zeit vor der Corona-Pandemie, also in den Oktober 2019 zeigt, wie sich die Situation in den letzten Jahren bei der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen verschlechtert hat. Damals waren 153.590 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind über 30.000 weniger als im Oktober 2025. Berücksichtigt man noch die Zahl der ca. 300.000 behinderten Menschen, die meist ohne Alternative weit unter dem Mindestlohn in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, wird der Handlungsbedarf in Sachen Beschäftigung behinderter Menschen besonders deutlich.

Foto: BA
Nürnberg (kobinet) Auch im Oktober 2025 gab es im Hinblick auf die Zahlen arbeitslos gemeldete behinderte Menschen keinen Lichtblick in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit, denn die Arbeitslosigkeit dieses Personenkreises bleibt anhaltend hoch. Im Oktober 2025 waren in Deutschland 185.413 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 144 mehr als im September 2025 als 185.269 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet waren. Blickt man auf die Arbeitslosigkeit im Oktober 2024 zurück, als 177.275 schwerbehinderte Arbeitslose gemeldet wurden, wird der massive Anstieg im letzten Jahr besonders deutlich.
Auch ein Blick auf die Zeit vor der Corona-Pandemie, also in den Oktober 2019 zeigt, wie sich die Situation in den letzten Jahren bei der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen verschlechtert hat. Damals waren 153.590 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind über 30.000 weniger als im Oktober 2025. Berücksichtigt man noch die Zahl der ca. 300.000 behinderten Menschen, die meist ohne Alternative weit unter dem Mindestlohn in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, wird der Handlungsbedarf in Sachen Beschäftigung behinderter Menschen besonders deutlich.




