STUTTGART (kobinet)
Viele Städte in Baden-Württemberg planen ihr Geld.
Das Geld ist für das Jahr 2026.
Die Städte wollen Geld sparen.
Sie wollen bei sozialen Angeboten sparen.
Soziale Angebote bedeutet: Hilfe für Menschen.
Zum Beispiel: Beratung oder Pflege.
Diese Angebote helfen Menschen in Not.
Morgen ist ein besonderer Tag.
Es ist der Aktions-Tag Sucht-Beratung.
Ein Aktions-Tag ist ein besonderer Tag.
An diesem Tag machen viele Menschen etwas zusammen.
Sie wollen auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen.
Das Motto ist: Sucht betrifft uns alle.
Hilfe betrifft uns auch alle.
Ein Motto ist ein kurzer Satz.
Viele Menschen kennen diesen Satz.
Der Satz zeigt: Das ist uns wichtig.
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband warnt.
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband ist ein großer Verein.
Viele kleine Vereine arbeiten in diesem Verband zusammen.
Der Verband hilft Menschen in Not.
Er warnt vor Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: weniger Geld bekommen.
Zum Beispiel: Eine Beratungs-Stelle bekommt weniger Geld.
Dann muss sie sparen.
Es geht um 100 Sucht-Beratungs-Stellen.
Diese Stellen sind in Baden-Württemberg.
Der Wohlfahrts-Verband sagt:
Die Städte dürfen hier nicht sparen.
Süchtige Menschen brauchen Hilfe.
Süchtig bedeutet: Man braucht etwas sehr oft.
Man kann nicht mehr aufhören.
Zum Beispiel: Alkohol trinken oder Glücks-Spiele spielen.
Ohne Hilfe geht es diesen Menschen schlecht.
Ulf Hartmann ist Vorstand beim Wohlfahrts-Verband.
Der Vorstand leitet einen Verein.
Der Vorstand trifft wichtige Entscheidungen.
Der Vorstand ist der Chef.
Er sagt:
Bei einer Sucht-Erkrankung braucht man schnell Hilfe.
Eine Sucht-Erkrankung ist eine Krankheit.
Man braucht dann etwas ganz dringend.
Man kann nicht mehr aufhören.
Zum Beispiel: Alkohol oder Drogen.
Die Beratungs-Stellen sind sehr wichtig.
Sie helfen Menschen aus der Sucht heraus.
Sie helfen zurück in den Alltag.
Herr Hartmann sagt auch:
Die Städte müssen genug Geld geben.
Sparen bei der Sucht-Hilfe ist falsch.
1 Euro für Sucht-Hilfe spart 17 Euro.
Das sind andere Kosten.
Das zeigen Berechnungen.
Es gibt die Deutsche Haupt-Stelle für Sucht-Fragen.
Die Deutsche Haupt-Stelle für Sucht-Fragen ist eine Organisation.
Sie sammelt Informationen über Sucht.
Sie hilft Menschen mit Sucht-Problemen.
Sie hat wichtige Zahlen:
Jeder 10. Mensch in Deutschland hat ein Sucht-Problem.
In Baden-Württemberg sind das 1,1 Millionen Menschen.
Im Jahr 2024 gab es über 60.000 Beratungen.
Eine Beratung ist ein Gespräch.
Man bekommt dabei Hilfe.
Man bekommt Tipps von Fach-Leuten.
Bei 64 von 100 Menschen wurde es besser.
64 von 100 bedeutet: mehr als die Hälfte.
Man sagt auch: 64 Prozent.
Das ist ein großer Teil.
Die Beratungs-Stellen helfen also sehr gut.

Foto: bricketh In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
STUTTGART (kobinet) In vielen Kommunen in Baden-Württemberg gehen jetzt die Haushaltsplanungen für das Jahr 2026 in die letzte Runde. Sehr oft wird dabei über drastische Kürzungen bei den sogenannten Freiwilligkeitsleistungen für soziale Angebote nachgedacht oder diese sind bereits vorgesehen. Anlässlich des morgigen bundesweiten Aktionstags Suchtberatung unter dem Motto "Sucht betrifft uns alle - Hilfe auch!" warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg vor Einsparungen bei den rund 100 Suchberatungsstellen im Land. Um massive Einschnitte bei der Versorgung suchtgefährdeter Menschen zu verhindern, darf es trotz angespannter Haushaltslage vieler Kommunen nicht zu Kürzungen kommen.
„Bei einer Suchterkrankung ist es wichtig, sich früh professionelle Hilfe zu holen. Deshalb sind die Angebote der Suchtberatungsstellen unverzichtbar. Sie unterstützen Betroffene beim Weg aus der Sucht und ermöglichen die Rückkehr in einen geregelten Alltag. Deshalb müssen sie von den Kommunen weiterhin auskömmlich gefördert werden“, sagt Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Mit der Streichung kommunaler Mittel für die Suchthilfe sei am Ende des Tages nichts gespart. Denn ein Euro, der von der öffentlichen Hand in die Suchthilfe investiert werde, spare 17 Euro an gesellschaftlichen Folgekosten, so Hartmann weiter.
Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen hat jeder / jede zehnte Deutsche ein Suchtproblem. Bezogen auf die Einwohnerzahl kann demnach von rund 1,1 Millionen Betroffenen in Baden-Württemberg ausgegangen werden. Im Jahr 2024 fanden an den Beratungsstellen in Baden-Württemberg über 60.000 Betreuungsprozesse statt, in knapp 64 Prozent der Fälle konnte eine Verbesserung der Suchtsymptomatik erreicht werden.

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STUTTGART (kobinet) In vielen Kommunen in Baden-Württemberg gehen jetzt die Haushaltsplanungen für das Jahr 2026 in die letzte Runde. Sehr oft wird dabei über drastische Kürzungen bei den sogenannten Freiwilligkeitsleistungen für soziale Angebote nachgedacht oder diese sind bereits vorgesehen. Anlässlich des morgigen bundesweiten Aktionstags Suchtberatung unter dem Motto "Sucht betrifft uns alle - Hilfe auch!" warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg vor Einsparungen bei den rund 100 Suchberatungsstellen im Land. Um massive Einschnitte bei der Versorgung suchtgefährdeter Menschen zu verhindern, darf es trotz angespannter Haushaltslage vieler Kommunen nicht zu Kürzungen kommen.
„Bei einer Suchterkrankung ist es wichtig, sich früh professionelle Hilfe zu holen. Deshalb sind die Angebote der Suchtberatungsstellen unverzichtbar. Sie unterstützen Betroffene beim Weg aus der Sucht und ermöglichen die Rückkehr in einen geregelten Alltag. Deshalb müssen sie von den Kommunen weiterhin auskömmlich gefördert werden“, sagt Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Mit der Streichung kommunaler Mittel für die Suchthilfe sei am Ende des Tages nichts gespart. Denn ein Euro, der von der öffentlichen Hand in die Suchthilfe investiert werde, spare 17 Euro an gesellschaftlichen Folgekosten, so Hartmann weiter.
Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen hat jeder / jede zehnte Deutsche ein Suchtproblem. Bezogen auf die Einwohnerzahl kann demnach von rund 1,1 Millionen Betroffenen in Baden-Württemberg ausgegangen werden. Im Jahr 2024 fanden an den Beratungsstellen in Baden-Württemberg über 60.000 Betreuungsprozesse statt, in knapp 64 Prozent der Fälle konnte eine Verbesserung der Suchtsymptomatik erreicht werden.




