MÜNCHEN (kobinet)
Viele Menschen gehen jetzt zurück nach Syrien.
Das ist sehr gefährlich.
Überall liegen noch Bomben.
Diese Bomben sind nicht explodiert.
Explodieren bedeutet: Etwas platzt mit lautem Knall.
Es fliegt in viele Teile auseinander.
Man nennt diese Bomben: Blind-Gänger.
Blind-Gänger sind alte Bomben.
Sie liegen herum.
Sie können jederzeit explodieren.
Die Menschen räumen Trümmer weg.
Trümmer sind kaputte Häuser.
Die Menschen gehen in kaputte Gebäude.
Sie arbeiten auf den Feldern.
Dabei können Blind-Gänger explodieren.
Das ist lebens-gefährlich.
Die Hilfs-Organisation Handicap International warnt.
Eine Hilfs-Organisation hilft Menschen in Not.
Sie bringen Essen und Wasser.
Sie helfen kranken Menschen.
Über 14 Millionen Menschen sind in Gefahr.
Das sind sehr viele Menschen.
Besonders Kinder sind in Gefahr.
Kinder wissen oft nicht: Das ist gefährlich.
Sie spielen mit den Blind-Gängern.
Das kann tödlich sein.
Tödlich bedeutet: Man kann daran sterben.
Danila Zizi arbeitet für Handicap International.
Danila Zizi sagt:
Die Familien haben Angst.
Sie wollen zurück nach Hause.
Aber überall können Blind-Gänger sein.
Ein falscher Schritt kann töten.
In Syrien gibt es viele Blind-Gänger.
Seit dem Jahr 2011 gab es Krieg.
Über 1 Million Bomben wurden abgeworfen.
30 von 100 Bomben sind nicht explodiert.
Das sind sehr viele gefährliche Bomben.
Es gibt viele Arten von Blind-Gängern:
Raketen sind Waffen.
Sie fliegen durch die Luft.
Raketen können explodieren.
Granaten sind kleine Bomben.
Soldaten werfen sie oder schießen sie ab.
Land-Minen sind Bomben im Boden.
Man sieht sie nicht.
Wenn jemand drauf tritt, explodieren sie.
Es gibt auch selbst-gebaute Bomben.
Alle sind sehr gefährlich.
Danila Zizi erklärt:
In Syrien gab es besondere Waffen.
Zum Beispiel: Fass-Bomben.
Fass-Bomben sind große Bomben in Fässern.
Sie werden aus Flugzeugen geworfen.
Fass-Bomben explodieren oft nicht.
Deshalb liegen besonders viele herum.
Man muss erst alle Blind-Gänger weg-räumen.
Dann kann man Schulen wieder nutzen.
Dann kann man Kranken-Häuser wieder nutzen.
Dann kann man auf Feldern arbeiten.
Das dauert sehr lange.

Foto: N. Bimbashi / HI
MÜNCHEN (kobinet) Menschen, die bereits jetzt nach Syrien zurückkehren, bringen sich in Lebensgefahr, wenn sie Trümmer räumen, beschädigte Gebäude betreten oder Felder bestellen. Darauf verweist die humanitäre Hilfsorganisation sowie Co-Friedensnobelpreisträgerin Handicap International und macht auf das Ausmaß der Verseuchung durch Blindgänger in Syrien aufmerksam. Nach Schätzungen sind über 14 Millionen Syrerinnen und Syrer bedroht. Nicht explodierte Kriegsreste gefährden die Sicherheit der Zivilbevölkerung und behindern den Wiederaufbau massiv.
Besonders in Gebieten, in die Familien zurückkehren, stellen Minen und Blindgänger nach Einschätzung von Handicap International eine akute Bedrohung dar. Bevor Krankenhäuser, Schulen oder Felder genutzt werden können, müssen Blindgänger erst geräumt werden.
Vor allem Kinder sind gefährdet, da sie unwissentlich mit diesen tödlichen Gegenständen in Kontakt kommen können oder gar damit spielen. „Minen und nicht explodierte Reste von Explosivwaffen stellen eine versteckte Gefahr dar, die das tägliche Leben erheblich beeinträchtigt. Familien, die in ihre Häuser oder auf ihr Land zurückkehren möchten, haben Angst. Denn sie wissen, dass ein einziger Fehltritt zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen kann“, sagt Danila Zizi, Landesdirektorin für Syrien von Handicap International.
Syrien zählt heute zu den am stärksten mit explosiven Kriegsresten kontaminierten Ländern der Welt. Seit 2011 wurden über eine Million Explosivwaffen eingesetzt, von denen bis zu 30 Prozent nicht explodierten. Teile des Landes sind verseucht mit explosiven Resten von industriell hergestellten Raketen, Mörsergranaten, selbstgebauten Bomben, zurückgelassener Munition oder Landminen. „In Syrien wurden zudem viele unkonventionelle Waffen eingesetzt, wie beispielsweise Fassbomben, die eine hohe Ausfallrate haben“, erklärt Danila Zizi.

Foto: N. Bimbashi / HI
MÜNCHEN (kobinet) Menschen, die bereits jetzt nach Syrien zurückkehren, bringen sich in Lebensgefahr, wenn sie Trümmer räumen, beschädigte Gebäude betreten oder Felder bestellen. Darauf verweist die humanitäre Hilfsorganisation sowie Co-Friedensnobelpreisträgerin Handicap International und macht auf das Ausmaß der Verseuchung durch Blindgänger in Syrien aufmerksam. Nach Schätzungen sind über 14 Millionen Syrerinnen und Syrer bedroht. Nicht explodierte Kriegsreste gefährden die Sicherheit der Zivilbevölkerung und behindern den Wiederaufbau massiv.
Besonders in Gebieten, in die Familien zurückkehren, stellen Minen und Blindgänger nach Einschätzung von Handicap International eine akute Bedrohung dar. Bevor Krankenhäuser, Schulen oder Felder genutzt werden können, müssen Blindgänger erst geräumt werden.
Vor allem Kinder sind gefährdet, da sie unwissentlich mit diesen tödlichen Gegenständen in Kontakt kommen können oder gar damit spielen. „Minen und nicht explodierte Reste von Explosivwaffen stellen eine versteckte Gefahr dar, die das tägliche Leben erheblich beeinträchtigt. Familien, die in ihre Häuser oder auf ihr Land zurückkehren möchten, haben Angst. Denn sie wissen, dass ein einziger Fehltritt zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen kann“, sagt Danila Zizi, Landesdirektorin für Syrien von Handicap International.
Syrien zählt heute zu den am stärksten mit explosiven Kriegsresten kontaminierten Ländern der Welt. Seit 2011 wurden über eine Million Explosivwaffen eingesetzt, von denen bis zu 30 Prozent nicht explodierten. Teile des Landes sind verseucht mit explosiven Resten von industriell hergestellten Raketen, Mörsergranaten, selbstgebauten Bomben, zurückgelassener Munition oder Landminen. „In Syrien wurden zudem viele unkonventionelle Waffen eingesetzt, wie beispielsweise Fassbomben, die eine hohe Ausfallrate haben“, erklärt Danila Zizi.




