Siegen(kobinet)
Die Universität Siegen macht einen Kongress.
Das ist ein großes Treffen.
Viele Menschen kommen zusammen.
Sie sprechen über ein Thema.
Der Kongress ist am 10. September 2026.
Und am 11. September 2026.
Das Thema ist: Teilhabe.
Du machst bei etwas mit.
Du kannst mit-bestimmen.
Es geht um Menschen mit Behinderungen.
Was ist das Thema?
Vor 20 Jahren gab es ein Gesetz.
Das Gesetz heißt: UN-Behinderten-rechts-konvention.
Das ist ein Vertrag.
In dem Vertrag stehen Rechte für behinderte Menschen.
Die Abkürzung ist: UN-BRK.
Die UN-BRK sagt: Menschen mit Behinderungen haben Rechte.
Sie haben die gleichen Rechte wie alle.
Sie sollen überall mit-machen können.
Das nennt man: Teilhabe.
Worum geht es beim Kongress?
Teilhabe funktioniert noch nicht überall.
Besonders wichtig sind Städte.
Und Gemeinden.
Das ist ein Ort, wo Menschen wohnen.
Die Gemeinde kümmert sich um die Menschen.
Dort leben die Menschen mit Behinderungen.
Beim Kongress reden Fach-Leute darüber.
Das sind Menschen, die viel wissen.
Sie kennen sich gut aus mit einem Thema.
Sie reden über diese Fragen:
Wie können Städte besser werden?
Wie können Gemeinden besser werden?
Wie kann Teilhabe besser werden?
Welche Themen gibt es?
Diese Themen sind wichtig:
Menschen mit Behinderungen sollen selbst-bestimmt leben.
Du entscheidest für dich selbst.
Niemand anderes entscheidest für dich.
Es soll weniger Sonder-Einrichtungen geben.
Das sind besondere Orte nur für Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel: Besondere Wohn-Heime.
Oder besondere Werk-Stätten.
Alle sollen zusammen leben können.
Städte sollen barriere-frei sein.
Alle Menschen können alles benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Menschen mit Behinderungen brauchen gute Busse.
Und gute Bahnen.
Das Internet soll für alle sein.
Länder sollen zusammen-arbeiten.
Aber auch andere Themen sind willkommen.
Zum Beispiel:
Arbeit
Wohnen
Bildung
Freizeit
Politik
Wer kann mit-machen?
Forscher können Vorträge halten.
Und Forscherinnen können Vorträge halten.
Sehr wichtig ist: Menschen mit Behinderungen sollen mit-forschen.
Sie sind die Experten.
Und die Expertinnen.
Sie wissen am besten: Was ist wichtig?
Man kann verschiedene Sachen machen:
Einen Vortrag halten
In einer Forschungs-werkstatt mit-machen
Ein Poster zeigen
Wie kann man mit-machen?
Man muss einen Text schicken.
Bis zum 15. Januar 2026.
Der Text heißt: Abstract.
Das ist eine kurze Zusammen-Fassung.
Du schreibst kurz: Was willst du zeigen?
Man schreibt: Das will ich beim Kongress zeigen.
Man schickt den Abstract an diese E-Mail:
Mehr Infos gibt es hier:
Für wen ist der Kongress?
Der Kongress ist für alle interessant.
Zum Beispiel:
Forscher und Forscherinnen
Fach-Leute
Selbst-vertretungs-gruppen von Menschen mit Behinderungen
Alle Menschen, die sich für Inklusion einsetzen
Alle Menschen sind dabei.
Alle Menschen gehören dazu.

Foto: privat
Siegen(kobinet) Siegen(kobinet) Zum 20-jährigen Jubiläum der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) lädt die Universität Siegen gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Teilhabeforschung e. V. zum Vierten Kongress der Teilhabeforschung ein. Der Kongress findet am 10. und 11. September 2026 an der Universität Siegen statt und steht unter dem Titel: "20 Jahre UN-BRK – Herausforderungen für eine gleichberechtigte Teilhabe auf lokaler Ebene weltweit".
Auch zwei Jahrzehnte nach der Verabschiedung der UN-BRK bleibt die Frage aktuell, wie gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen tatsächlich umgesetzt werden kann – insbesondere dort, wo sie leben: in den Kommunen. Der Kongress nimmt die lokale Ebene als entscheidenden Ort der Teilhabe in den Blick und will zugleich globale Perspektiven und internationale Kooperationen beleuchten.
Besonders erwünscht sind partizipative und emanzipatorische Forschungsansätze, die Menschen mit Behinderungen als Co-Forscher*innen einbeziehen. Eingereicht werden können Einzelbeiträge, Forschungswerkstätten oder Posterpräsentationen. Alle Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren.
Schwerpunkte sind unter anderem:
- selbstbestimmte Lebensführung und der Abbau von Sondereinrichtungen zugunsten inklusiver Alternativen,
- die Rolle der Kommunen bei der Umsetzung der UN-BRK mit Blick auf Mobilität, Barrierefreiheit und Digitalisierung,
- sowie internationale Zusammenarbeit nach Artikel 32 der UN-BRK und Bezüge zur UN-Agenda 2030, dem Sendai Framework und der New Urban Agenda.
Darüber hinaus sind Einreichungen aus der gesamten Breite der Teilhabeforschung willkommen – von Arbeit und Wohnen über digitale Teilhabe bis hin zu Bildung, Freizeit und politischer Beteiligung.
Einreichungsfrist ist der 15. Januar 2026.
Abstracts können per E-Mail an [email protected] gesendet werden.
Weitere Informationen gibt es unter: www.zpe.uni-siegen.de/teilhabekongress2026
Der Kongress richtet sich an Forschende, Fachkräfte, Selbstvertretungsorganisationen und alle, die sich für inklusive Gemeinwesen und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen.

Foto: privat
Siegen(kobinet) Siegen(kobinet) Zum 20-jährigen Jubiläum der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) lädt die Universität Siegen gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Teilhabeforschung e. V. zum Vierten Kongress der Teilhabeforschung ein. Der Kongress findet am 10. und 11. September 2026 an der Universität Siegen statt und steht unter dem Titel: "20 Jahre UN-BRK – Herausforderungen für eine gleichberechtigte Teilhabe auf lokaler Ebene weltweit".
Auch zwei Jahrzehnte nach der Verabschiedung der UN-BRK bleibt die Frage aktuell, wie gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen tatsächlich umgesetzt werden kann – insbesondere dort, wo sie leben: in den Kommunen. Der Kongress nimmt die lokale Ebene als entscheidenden Ort der Teilhabe in den Blick und will zugleich globale Perspektiven und internationale Kooperationen beleuchten.
Besonders erwünscht sind partizipative und emanzipatorische Forschungsansätze, die Menschen mit Behinderungen als Co-Forscher*innen einbeziehen. Eingereicht werden können Einzelbeiträge, Forschungswerkstätten oder Posterpräsentationen. Alle Beiträge durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren.
Schwerpunkte sind unter anderem:
- selbstbestimmte Lebensführung und der Abbau von Sondereinrichtungen zugunsten inklusiver Alternativen,
- die Rolle der Kommunen bei der Umsetzung der UN-BRK mit Blick auf Mobilität, Barrierefreiheit und Digitalisierung,
- sowie internationale Zusammenarbeit nach Artikel 32 der UN-BRK und Bezüge zur UN-Agenda 2030, dem Sendai Framework und der New Urban Agenda.
Darüber hinaus sind Einreichungen aus der gesamten Breite der Teilhabeforschung willkommen – von Arbeit und Wohnen über digitale Teilhabe bis hin zu Bildung, Freizeit und politischer Beteiligung.
Einreichungsfrist ist der 15. Januar 2026.
Abstracts können per E-Mail an [email protected] gesendet werden.
Weitere Informationen gibt es unter: www.zpe.uni-siegen.de/teilhabekongress2026
Der Kongress richtet sich an Forschende, Fachkräfte, Selbstvertretungsorganisationen und alle, die sich für inklusive Gemeinwesen und gleichberechtigte Teilhabe einsetzen.




