Innsbruck (kobinet)
Ein wichtiges Projekt ist in Gefahr.
Ein Projekt ist eine Aufgabe mit einem Ziel.
Das Projekt heißt bidok.
bidok bedeutet: behinderung inklusion dokumentation.
Das Projekt gibt es schon 20 Jahre.
Jetzt soll das Projekt geschlossen werden.
Denn: Das Sozial-Ministerium gibt kein Geld mehr.
Ein Sozial-Ministerium ist ein Amt vom Staat.
Das Amt kümmert sich um Menschen in Not.
Zum Beispiel: um kranke Menschen.
Oder um arme Menschen.
bidok ist in Österreich.
Genauer gesagt: In Innsbruck.
Das Projekt ist an der Universität Innsbruck.
Eine Universität ist eine Schule für Erwachsene.
Dort lernen junge Menschen einen Beruf.
Man sagt auch: Uni.
Viele Menschen kennen bidok.
Besonders im deutsch-sprachigen Raum.
Das sind: Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Was macht bidok?
bidok hat eine Online-Bibliothek.
Eine Online-Bibliothek ist eine Bücherei im Internet.
Dort kann man Bücher am Computer lesen.
Die Bibliothek ist barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können die Bibliothek nutzen.
Auch Menschen mit Behinderung.
bidok macht noch mehr:
Das Projekt macht Kampagnen.
Kampagnen sind Aktionen für ein Ziel.
Viele Menschen arbeiten zusammen.
Das Projekt bietet Work-Shops an.
Work-Shops sind Lern-Veranstaltungen.
Alle Texte kann man suchen.
Man kann die Texte herunter-laden.
Die Texte sind besonders gut gemacht.
Sie haben den höchsten Standard.
Standard bedeutet: Eine Regel für alle.
Das bedeutet: Sie sind für alle zugänglich.
Man nennt das: Universal Accessibility.
Das heißt auf Deutsch: universeller Zugang.
Das Sozial-Ministerium streicht die Förderung.
Förderung bedeutet: Das Ministerium gibt Geld.
Das Ministerium gab bisher 150.000 Euro pro Jahr.
Die Nachricht kam im September.
Die Projekt-Leiter waren sehr überrascht.
Sie sagen: Das ist ein schwerer Rück-Schlag.
Rück-Schlag bedeutet: Etwas Schlechtes passiert.
Auch in Deutschland nutzen viele bidok.
Besonders Studierende nutzen die Bibliothek.
Studierende sind Menschen an einer Uni.
Sie lernen dort einen Beruf.
Ein Roman wurde oft herunter-geladen.
Der Roman ist von Ottmar Miles-Paul.
Er heißt: Zündeln an den Strukturen.
Er wurde über 1.800 Mal herunter-geladen.
Der Roman handelt von Werk-Stätten.
Das sind Arbeits-Plätze für behinderte Menschen.
Der Roman zeigt auch: Es gibt Alternativen.
Alternative bedeutet: Du hast mehrere Möglichkeiten.
Man kann den Roman kostenlos herunter-laden.
Der ORF hat über bidok berichtet.
ORF ist der österreichische Rundfunk.
Der Bericht heißt: Vorzeige-Plattform für Inklusion vor dem Aus.
Plattform bedeutet: Ein Ort im Internet.
Dort können sich viele Menschen treffen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
Alle Menschen gehören dazu.
Es gibt Links zum Bericht.
Es gibt auch Links zur bidok-Bibliothek.
Viele Projekte für Inklusion sind bedroht.
Das passiert in vielen Ländern.
Zum Beispiel: in den USA.
Auch in Deutschland.
Und jetzt auch in Österreich.
Die Projekte bekommen weniger Geld.
Hier sind wichtige Links:

Foto: bidok
Innsbruck (kobinet) Wird das Rad der Inklusion Schritt für Schritt zurückgedreht? Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man die derzeitige Entwicklung verfolgt, bei der inklusionsfördernde Projekte und Angebote zusehends durch Kürzungen bedroht sind. Nicht nur in den USA und Deutschland - nun auch in Österreich. "Das im ganzen deutschsprachigen Raum angesehene Beratungs- und Vermittlungsprojekt 'bidok – behinderung inklusion dokumentation' steht vor dem Aus. Nach 20 Jahren streicht das Sozialministerium mit Jahresende 100 Prozent der Förderungen. Für die Projektverantwortlichen ist das ein schwerer Rückschlag." So heißt es in einem Bericht des ORF mit dem Titel "Vorzeigeplattform für Inklusion vor dem Aus".
„Die Nachricht erwischte die Verantwortlichen wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Mit Ende des Jahres fallen für bidok, das räumlich an der Universität Innsbruck angesiedelt ist, die jährlichen Förderungen von rund 150.000 Euro weg. Das teilte das zuständige Sozialministeriumsservice dem Verein Mitte September mit“, heißt es im ORF-Bericht. Zu den Aktivitäten von bidok werden in dem Beitrag die barrierefreie Onlinebibliothek, diverse Kampagnen und Workshopangebote angeführt. „Die Texte in der digitalen Bibliothek mit Volltextsuche werden als PDF/UA (Universal Accessibility, dt.: universeller Zugang) bereitgestellt. Das entspricht dem höchsten Standard für barrierefreie, inklusive Dokumente.“
Link zum vollständigen Beitrag des ORF über das drohende Projekt-Aus von bidok
Link zur bidok-Online-Bibliothek
Auch für viele Studierende in Deutschland würde mit dem Wegfall der Förderung eine große Lücke entstehen. Viele Studierende greifen gerne auf die Volltextbibliothek von bidok zurück. Der Roman von Ottmar Miles-Paul über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen dazu mit dem Titel „Zündeln an den Strukturen“ wurde beispielsweise schon über 1.800 mal kostenlos heruntergeladen.

Foto: bidok
Innsbruck (kobinet) Wird das Rad der Inklusion Schritt für Schritt zurückgedreht? Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man die derzeitige Entwicklung verfolgt, bei der inklusionsfördernde Projekte und Angebote zusehends durch Kürzungen bedroht sind. Nicht nur in den USA und Deutschland - nun auch in Österreich. "Das im ganzen deutschsprachigen Raum angesehene Beratungs- und Vermittlungsprojekt 'bidok – behinderung inklusion dokumentation' steht vor dem Aus. Nach 20 Jahren streicht das Sozialministerium mit Jahresende 100 Prozent der Förderungen. Für die Projektverantwortlichen ist das ein schwerer Rückschlag." So heißt es in einem Bericht des ORF mit dem Titel "Vorzeigeplattform für Inklusion vor dem Aus".
„Die Nachricht erwischte die Verantwortlichen wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Mit Ende des Jahres fallen für bidok, das räumlich an der Universität Innsbruck angesiedelt ist, die jährlichen Förderungen von rund 150.000 Euro weg. Das teilte das zuständige Sozialministeriumsservice dem Verein Mitte September mit“, heißt es im ORF-Bericht. Zu den Aktivitäten von bidok werden in dem Beitrag die barrierefreie Onlinebibliothek, diverse Kampagnen und Workshopangebote angeführt. „Die Texte in der digitalen Bibliothek mit Volltextsuche werden als PDF/UA (Universal Accessibility, dt.: universeller Zugang) bereitgestellt. Das entspricht dem höchsten Standard für barrierefreie, inklusive Dokumente.“
Link zum vollständigen Beitrag des ORF über das drohende Projekt-Aus von bidok
Link zur bidok-Online-Bibliothek
Auch für viele Studierende in Deutschland würde mit dem Wegfall der Förderung eine große Lücke entstehen. Viele Studierende greifen gerne auf die Volltextbibliothek von bidok zurück. Der Roman von Ottmar Miles-Paul über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen dazu mit dem Titel „Zündeln an den Strukturen“ wurde beispielsweise schon über 1.800 mal kostenlos heruntergeladen.




