DÜSSELDORF (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK macht sich Sorgen.
Das ist eine Gruppe, die Menschen hilft und für ihre Rechte kämpft.
Der VdK ist in Nord-Rhein-West-Falen.
Das ist ein Bundes-Land.
Deutschland hat 16 Bundes-länder.
Jedes Bundes-land hat eine eigene Regierung.
Dort leben viele Menschen.
Es gibt neue Zahlen.
Die Zahlen sind zur Grund-Sicherung im Alter.
Das ist Geld vom Staat für Menschen ohne Geld.
Das Geld bekommen alte Menschen.
Diese Menschen haben zu wenig Rente.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen nicht mehr arbeiten.
Die Zahlen steigen seit 4 Jahren.
Das heißt: Mehr alte Menschen brauchen Hilfe.
Ende 2024 bekamen 5 von 100 Menschen Grund-Sicherung.
Diese Menschen sind über 66 Jahre alt.
Frauen bekommen öfter Grund-Sicherung.
Sie bekommen öfter Grund-Sicherung als Männer.
In Nord-Rhein-West-Falen ist das Problem größer.
Dort brauchen mehr Menschen Hilfe.
In Köln ist es besonders schlimm.
In Düsseldorf ist es auch besonders schlimm.
Das sind 2 große Städte.
Dort bekommt jeder 10. alte Mensch Grund-Sicherung.
Ende 2024 bekamen 195.965 Menschen Grund-Sicherung.
Bis Juni 2025 wurden es mehr.
Dann waren es 199.020 Menschen.
Horst Vöge ist der Präsident vom VdK.
Präsident bedeutet: Er ist der Chef.
Horst Vöge sagt: Diese Zahlen sind schlecht.
Viele Menschen haben ihr Leben lang gearbeitet.
Trotzdem reicht die Rente nicht.
Viele Frauen haben Kinder bekommen.
Sie mussten dann zu Hause bleiben.
Oder sie konnten nur wenig arbeiten.
Das nennt man Teil-Zeit.
Man arbeitet nur einen Teil der Zeit.
Man arbeitet weniger Stunden als andere.
Diese Frauen bekommen jetzt wenig Rente.
Horst Vöge sagt: Die Politik muss handeln.
Das System muss sich ändern.
Sonst werden mehr alte Menschen arm.
Der VdK hat 3 Wünsche:
1. Die Rente soll höher werden.
Sie soll mehr als 50 Prozent sein.
Prozent bedeutet: Teile von 100.
Das ist mehr als die Hälfte vom Lohn.
2. Alle Menschen sollen Geld einzahlen.
Sie zahlen in die Renten-Kasse ein.
Das ist eine Stelle, die Geld sammelt für später.
Wenn Menschen alt sind, bekommen sie Rente.
Also auch Beamte.
Das sind Menschen, die für den Staat arbeiten.
Sie haben eine besondere Sicherheit.
Sie können nicht leicht ihre Arbeit verlieren.
Zum Beispiel sind Lehrer oft Beamte.
Und auch Politiker.
Und Menschen die selbst-ständig arbeiten.
Selbst-ständig bedeutet: Man ist sein eigener Chef.
Man hat eine eigene Firma.
Man bestimmt über seine Arbeit.
3. Menschen mit wenig Lohn brauchen mehr Rente.
Das gilt auch für Mütter.
Und für Menschen die krank sind.
Diese Menschen können nicht voll arbeiten.

Foto: Pixabay/Chronomarchie
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen zeigt sich alarmiert über die heute von IT.NRW veröffentlichten Zahlen zur Grundsicherung im Alter – Sie sind bereits das vierte Jahr in Folge gestiegen. Ende 2024 bezogen 5,3 Prozent der über 66-Jährigen Grundsicherung im Alter, wobei Frauen häufiger Grundsicherung beziehen als Männer. Damit liegt NRW 1,2 Prozentpunkte über dem Bundesschnitt. Besonders dramatisch ist die Lage in den Großstädten Köln und Düsseldorf, wo mehr als jede zehnte ältere Person Grundsicherung bezieht. Ende 2024 lag die Zahl der Menschen in NRW die Grundsicherung im Alter erhielten bei 195.965. Bis Ende Juni 2025 stieg ihre Zahl weiter an auf insgesamt 199.020 Empfängerinnen und Empfänger.
„Diese Zahlen sind ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Immer mehr Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, können im Alter nicht von ihrer Rente leben. Hinzu kommen viele Frauen, die aufgrund von Kindererziehung und Care-Arbeit in Teilzeit arbeiten mussten und nun bestraft werden“, erklärt VdK-Präsident Horst Vöge. „Die Politik muss hier endlich handeln und die strukturellen Probleme im System angehen.“
Der VdK fordert eine grundlegende Rentenreform, die Altersarmut wirksam bekämpft. Dazu gehören eine Anhebung des Rentenniveaus auf über 50 Prozent, eine gesetzliche Rente für alle, in die auch Beamte, Selbstständige und Politiker einzahlen und eine auskömmliche Altersrente für Geringverdiener, Mütter und Bezieher von Erwerbsminderungsrenten.

Foto: Pixabay/Chronomarchie
DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen zeigt sich alarmiert über die heute von IT.NRW veröffentlichten Zahlen zur Grundsicherung im Alter – Sie sind bereits das vierte Jahr in Folge gestiegen. Ende 2024 bezogen 5,3 Prozent der über 66-Jährigen Grundsicherung im Alter, wobei Frauen häufiger Grundsicherung beziehen als Männer. Damit liegt NRW 1,2 Prozentpunkte über dem Bundesschnitt. Besonders dramatisch ist die Lage in den Großstädten Köln und Düsseldorf, wo mehr als jede zehnte ältere Person Grundsicherung bezieht. Ende 2024 lag die Zahl der Menschen in NRW die Grundsicherung im Alter erhielten bei 195.965. Bis Ende Juni 2025 stieg ihre Zahl weiter an auf insgesamt 199.020 Empfängerinnen und Empfänger.
„Diese Zahlen sind ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Immer mehr Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, können im Alter nicht von ihrer Rente leben. Hinzu kommen viele Frauen, die aufgrund von Kindererziehung und Care-Arbeit in Teilzeit arbeiten mussten und nun bestraft werden“, erklärt VdK-Präsident Horst Vöge. „Die Politik muss hier endlich handeln und die strukturellen Probleme im System angehen.“
Der VdK fordert eine grundlegende Rentenreform, die Altersarmut wirksam bekämpft. Dazu gehören eine Anhebung des Rentenniveaus auf über 50 Prozent, eine gesetzliche Rente für alle, in die auch Beamte, Selbstständige und Politiker einzahlen und eine auskömmliche Altersrente für Geringverdiener, Mütter und Bezieher von Erwerbsminderungsrenten.




