Marburg (kobinet)
Am Montag am 10. November 2025 gibt es eine Ausstellungs-Eröffnung.
Ausstellung bedeutet: Man zeigt Bilder oder Kunst-Werke.
Eröffnung bedeutet: Der erste Tag.
An diesem Tag können Menschen die Ausstellung zum ersten Mal sehen.
Die Ausstellung heißt: Menschen-Bild Behinderter gestern und heute.
Menschen-Bild bedeutet: Eine Vorstellung über Menschen.
Es zeigt: Wie sind Menschen?
Was ist wichtig für Menschen?
Die Eröffnung ist um 17 Uhr.
Die Ausstellung ist im Kreis-Haus.
Die Adresse ist: Im Lichten-Holz 60 in Marburg-Cappel.
Die Ausstellung kann man bis 16. Dezember 2025 sehen.
Der Land-Rat Jens Womelsdorf begrüßt die Gäste.
Land-Rat bedeutet: Ein wichtiges Amt im Land-Kreis.
Der Land-Rat leitet den Land-Kreis.
Bernd Gökeler erklärt die Ausstellung.
Bernd Gökeler ist von der AG Menschen-Bild Behinderter.
AG bedeutet: Arbeits-Gruppe.
Eine Gruppe von Menschen arbeitet zusammen und hilft sich.
Die Ausstellung zeigt wichtige Geschichte.
Es geht um Menschen mit Behinderung.
Behinderung bedeutet: Manche Sachen sind schwierig.
Man braucht manchmal Hilfe im Alltag.
Und es geht um die Nazi-Zeit.
Nazi-Zeit bedeutet: Die Zeit von 1933 bis 1945 in Deutschland.
Die Nazis haben viele schlimme Dinge getan.
Die Nazis haben viele Menschen getötet.
Damals war Adolf Hitler an der Macht.
In der Nazi-Zeit wurden viele Menschen getötet.
Auch Menschen mit Behinderung.
Das passierte auch in Marburg-Biedenkopf.
Die Ausstellung zeigt diese Geschichte.
Die Ausstellung hat 332 Gedenk-Steine.
Gedenk-Steine bedeutet: Besondere Steine im Boden.
Sie erinnern an tote Menschen.
Auf den Steinen stehen Namen von den Menschen.
Jeder Stein ist für einen ermordeten Menschen.
Ermordet bedeutet: Menschen wurden getötet.
Das war mit Absicht.
Mord ist sehr schlimm und verboten.
Diese Menschen kamen aus Marburg.
Die Ausstellung ehrt diese Menschen.
Das ist das erste Mal nach über 80 Jahren.
Erst im Januar 2025 hat der Bundes-Tag etwas beschlossen.
Bundes-Tag bedeutet: Eine Gruppe von Abgeordneten.
Die Abgeordneten vertreten die Menschen in Deutschland.
Der Bundes-Tag ist das deutsche Parlament.
Parlament bedeutet: Eine Versammlung.
Dort treffen sich Volks-Vertreter.
Sie machen Gesetze.
Der Beschluss sagt: Menschen mit Behinderung waren Opfer der Nazis.
Sie werden jetzt voll anerkannt.
Anerkannt bedeutet: Etwas wird offiziell bestätigt.
Die Menschen bekommen Respekt.
Das hat sehr lange gedauert.
Die Ausstellung ist im Eingangs-Bereich vom Kreis-Haus.
Man kann sie zu diesen Zeiten sehen:
Montag bis Donnerstag: 7 Uhr bis 16 Uhr.
Freitag: 7 Uhr bis 14 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Foto: privat
Marburg (kobinet) Am Montag, den 10. November 2025, findet um 17.00 Uhr die Vernissage zur Ausstellung "Menschenbild Behinderter gestern und heute" statt. Sie ist bis zum 16. Dezember 2025 im Kreishaus im Lichtenholz 60 in Marburg-Cappel während der regulären Öffnungszeiten zu sehen. Zur Eröffnung begrüßt Landrat Jens Womelsdorf die Gäste. In die Ausstellung der "AG Menschenbild Behinderter gestern und heute" führt Bernd Gökeler ein.
„Ziel der Ausstellung ist es, auf die Geschichte der Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus im heutigen Marburg-Biedenkopf aufmerksam zu machen. Geschichte passierte nicht irgendwo durch irgendwen, sondern die Verbrechen im Rahmen der Eugenik zwischen 1934 und 1945 wurden in den Landkreisen Marburg und Biedenkopf
von Menschen aus diesen Kreisen auch an Menschen mit Behinderung aus diesen Landkreisen begangen. Davon wird in der Ausstellung berichtet, auch mit einem Zeitstahl darüber, dass es bis Ende Januar 2025 gedauert hat, dass die Opfer unter den Menschen mit Behinderung durch Bundestagsbeschluss voll als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt wurden. Die 332 Steine des Gedenkens in der Ausstellung erinnern an die Ermordeten, mit Bezug zu Marburg. Schicksale, die nach über 80 Jahren erstmalig vor Ort eine öffentliche Würdigung erfahren“, heißt es in der Ankündigung der Ausstellung.
Öffnungszeiten im Foyer der Kreisverwaltung:
Montags bis donnerstags 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags 7:00 bis 14:00 Uhr
Foto: privat
Marburg (kobinet) Am Montag, den 10. November 2025, findet um 17.00 Uhr die Vernissage zur Ausstellung "Menschenbild Behinderter gestern und heute" statt. Sie ist bis zum 16. Dezember 2025 im Kreishaus im Lichtenholz 60 in Marburg-Cappel während der regulären Öffnungszeiten zu sehen. Zur Eröffnung begrüßt Landrat Jens Womelsdorf die Gäste. In die Ausstellung der "AG Menschenbild Behinderter gestern und heute" führt Bernd Gökeler ein.
„Ziel der Ausstellung ist es, auf die Geschichte der Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus im heutigen Marburg-Biedenkopf aufmerksam zu machen. Geschichte passierte nicht irgendwo durch irgendwen, sondern die Verbrechen im Rahmen der Eugenik zwischen 1934 und 1945 wurden in den Landkreisen Marburg und Biedenkopf
von Menschen aus diesen Kreisen auch an Menschen mit Behinderung aus diesen Landkreisen begangen. Davon wird in der Ausstellung berichtet, auch mit einem Zeitstahl darüber, dass es bis Ende Januar 2025 gedauert hat, dass die Opfer unter den Menschen mit Behinderung durch Bundestagsbeschluss voll als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt wurden. Die 332 Steine des Gedenkens in der Ausstellung erinnern an die Ermordeten, mit Bezug zu Marburg. Schicksale, die nach über 80 Jahren erstmalig vor Ort eine öffentliche Würdigung erfahren“, heißt es in der Ankündigung der Ausstellung.
Öffnungszeiten im Foyer der Kreisverwaltung:
Montags bis donnerstags 7:00 bis 16:00 Uhr und freitags 7:00 bis 14:00 Uhr




