BERLIN (kobinet)
Der Deutsche Bahnkunden-Verband heißt kurz: DBV.
Der DBV ist nicht zufrieden.
Es geht um das Deutschland-Ticket.
Das Deutschland-Ticket ist eine Fahr-Karte.
Mit der Karte kann man Bus fahren.
Und man kann Bahn fahren.
Der Bundestag hat etwas entschieden.
Das ist eine Gruppe von Abgeordneten.
Die Abgeordneten vertreten die Menschen in Deutschland.
Der Bund zahlt Geld für das Ticket.
Die Bundes-Länder zahlen auch Geld.
Die Politiker wollen nicht mehr Geld zahlen.
Das Geld bleibt gleich.
So wie im Jahr 2023.
Das bedeutet:
Die Kunden müssen mehr zahlen.
Denn: Die Kosten werden teurer.
Zum Beispiel: Strom wird teurer.
Oder: Die Löhne werden höher.
Ab dem 1. Januar zahlen die Fahr-Gäste viel Geld.
Die Fahr-Gäste zahlen mehr als 75 Prozent.
Das bedeutet: Von 100 Teilen.
Das Zeichen ist: %.
50 Prozent bedeutet: Die Hälfte.
Zum Beispiel: 50 von 100 Menschen.
Der Bund zahlt 22 Prozent.
Die Bundes-Länder zahlen auch 22 Prozent.
Der DBV sagt:
Das ist nicht gerecht.
Alle sollen gleich viel zahlen.
Also: Fahr-Gäste zahlen gleich viel.
Und: Bund und Bundes-Länder zahlen gleich viel.
Der Bund zahlt 1,5 Milliarden Euro.
Die Bundes-Länder zahlen auch 1,5 Milliarden Euro.
Das ist eine sehr große Zahl.
Die Zahl hat 9 Nullen: 1.000.000.000.
Das sind 1.000 Millionen.
Das bleibt so.
So wie im Jahr 2023.
Der DBV denkt:
Die Politiker wollen das Ticket nicht behalten.
Der DBV warnt:
Das Ticket wird zu teuer.
Dann kaufen die Menschen das Ticket nicht mehr.
Denn: Das Angebot wird nicht besser.
Der DBV sagt auch:
Der Bund zahlt nur 11 Prozent.
Das ist sehr wenig Geld.
Der Bundes-Haushalt ist viel größer.
Das ist das Geld vom Staat.
Die Regierung plant: Wie viel Geld gibt Deutschland aus.
Und: Wofür gibt Deutschland das Geld aus.
Es gibt noch andere Probleme:
Man kann das Ticket nur digital kaufen.
Das bedeutet: Etwas ist auf einem Computer.
Man speichert Informationen elektronisch.
Man braucht ein Handy.
Oder man braucht einen Computer.
Man kann das Ticket nicht am Automaten kaufen.
Die Probleme werden nicht gelöst.

Foto: DBV
BERLIN (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) kritisiert die Entscheidung der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag, die Finanzierungsanteile von Bund und Bundesländern am Deutschlandticket für die kommenden fünf Jahre auf dem Niveau von 2023 einzufrieren. Dadurch sollen alle Erhöhungen durch beispielsweise steigende Energie- und Lohnkosten ausschließlich von den Kunden getragen werden.
Ab dem 1. Januar des kommenden Jahres werden nach Angaben des Bahnkundenverbandes die Fahrgäste bereits über 75 Prozent der Kosten tragen, während Bund und Bundesländer zusammen nur 22 Prozent finanzieren. Nach Ansicht des DBV wäre eine gleichmäßige Aufteilung der Kosten auf alle Beteiligten (Fahrgäste, Bund, Bundesländer) gerecht. Das Einfrieren der Beiträge auf dem Niveau des Jahres 2023 (je 1,5 Milliarden Euro) deutet nach DBV-Auffassung auf mangelndes Interesse am Erhalt des Deutschlandtickets in der Politik hin. Ohne Angebotsausbau wird das Ticket bei zukünftigen Preiserhöhungen unattraktiv, da der Preis dann nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen stünde.
Der DBV weist darauf hin, dass der Bund mit elf Prozent der Kosten weniger als 0,3 Prozent des Bundeshaushalts finanziert. Gleichzeitig werden bekannte Probleme wie der Digitalzwang oder die fehlende Möglichkeit spontaner Käufe am Automaten nicht behoben.

Foto: DBV
BERLIN (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) kritisiert die Entscheidung der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag, die Finanzierungsanteile von Bund und Bundesländern am Deutschlandticket für die kommenden fünf Jahre auf dem Niveau von 2023 einzufrieren. Dadurch sollen alle Erhöhungen durch beispielsweise steigende Energie- und Lohnkosten ausschließlich von den Kunden getragen werden.
Ab dem 1. Januar des kommenden Jahres werden nach Angaben des Bahnkundenverbandes die Fahrgäste bereits über 75 Prozent der Kosten tragen, während Bund und Bundesländer zusammen nur 22 Prozent finanzieren. Nach Ansicht des DBV wäre eine gleichmäßige Aufteilung der Kosten auf alle Beteiligten (Fahrgäste, Bund, Bundesländer) gerecht. Das Einfrieren der Beiträge auf dem Niveau des Jahres 2023 (je 1,5 Milliarden Euro) deutet nach DBV-Auffassung auf mangelndes Interesse am Erhalt des Deutschlandtickets in der Politik hin. Ohne Angebotsausbau wird das Ticket bei zukünftigen Preiserhöhungen unattraktiv, da der Preis dann nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen stünde.
Der DBV weist darauf hin, dass der Bund mit elf Prozent der Kosten weniger als 0,3 Prozent des Bundeshaushalts finanziert. Gleichzeitig werden bekannte Probleme wie der Digitalzwang oder die fehlende Möglichkeit spontaner Käufe am Automaten nicht behoben.




