Berlin (kobinet)
Es gibt einen Offenen Brief.
Ein offener Brief ist ein Brief für alle Menschen.
Jeder kann den Brief lesen.
Der Brief steht in der Zeitung oder im Internet.
Den Brief hat eine Vereinigung geschrieben.
Die Vereinigung heißt: Deutschsprachige Film-Beschreiber*innen.
Eine Vereinigung ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen haben ein gemeinsames Ziel.
Sie arbeiten zusammen.
Film-Beschreiber haben einen Beruf.
Sie beschreiben Filme für blinde Menschen.
Blinde Menschen können so den Film verstehen.
Die Vereinigung gehört zum Verein Hörfilm.
Der Brief geht an wichtige Politiker in Berlin.
Zum Beispiel an Kai Wegner.
Kai Wegner ist der Regierende Bürger-Meister.
Der Regierende Bürger-Meister ist der Chef von Berlin.
Er leitet die Stadt-Regierung.
Der Brief geht auch an Mitglieder vom Abgeordneten-Haus.
Das Abgeordneten-Haus ist das Parlament von Berlin.
Dort arbeiten gewählte Politiker.
Sie entscheiden über wichtige Dinge für Berlin.
Es geht um ein Projekt
Das Projekt heißt: Berliner Spielplan Audio-Deskription.
Audio-Deskription bedeutet: Eine Stimme erklärt Bilder.
Blinde Menschen können so Filme verstehen.
Das Projekt organisiert Audio-Deskriptionen an vielen Theatern in Berlin.
Zum Beispiel in der Deutschen Oper.
Oder im Berliner Ensemble.
Oder im Deutschen Theater.
Wer bezahlt das Projekt?
Am Anfang kam das Geld von der Lotto-Stiftung.
Eine Lotto-Stiftung ist eine Organisation.
Sie bekommt Geld vom Lotto-Spielen.
Mit dem Geld hilft sie anderen Menschen.
Später kam das Geld vom Kultur-Senat.
Der Kultur-Senat ist eine Behörde in Berlin.
Eine Behörde ist ein Amt.
Dort arbeiten Menschen für den Staat.
Die Behörde kümmert sich um Kultur.
Kultur ist alles von Menschen.
Zum Beispiel: Sprache und Musik und Häuser.
Das Projekt ist in Gefahr
Berlin hat dieses Jahr weniger Geld für Kultur.
Deshalb sollte das Projekt vielleicht ganz gestrichen werden.
Jetzt soll das Projekt vielleicht weniger Geld bekommen.
Aber das ist noch nicht sicher.
Das Abgeordneten-Haus muss noch darüber abstimmen.
Abstimmung bedeutet: Beschluss.
Das ist eine Entscheidung von einer Gruppe.

Foto: snsnep In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
Berlin (kobinet) Mit einem Offenen Brief für den Erhalt des "Berliner Spielplan Audiodeskription" an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, die Fraktionsvorsitzenden sowie weitere Mitglieder des Abgeordnetenhauses hat sich die Vereinigung deutschsprachiger Filmbeschreiber*innen vom Verein Hörfilm zu den Wort gemeldet. Das Projekt "Berliner Spielplan Audiodeskription" organisiert zentral Live-Audiodeskriptionen an vielen großen Häusern in Berlin: Deutsche Oper, Berliner Ensemble, Deutsches Theater, Friedrichstadtpalast, Schaubühne, Volksbühne, Theater an der Parkaue und auch zum Berliner Theatertreffen. Zu Beginn wurde das Projekt über die Lottostiftung finanziert, später dann über den Kultursenat. Mit den diesjährigen Kürzungen stand zwischendurch eine generelle Streichung im Raum, im Moment wird nur eine Unterfinanzierung geplant, aber selbst die muss noch durch die Haushaltsabstimmung.

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Berlin (kobinet) Mit einem Offenen Brief für den Erhalt des "Berliner Spielplan Audiodeskription" an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, die Fraktionsvorsitzenden sowie weitere Mitglieder des Abgeordnetenhauses hat sich die Vereinigung deutschsprachiger Filmbeschreiber*innen vom Verein Hörfilm zu den Wort gemeldet. Das Projekt "Berliner Spielplan Audiodeskription" organisiert zentral Live-Audiodeskriptionen an vielen großen Häusern in Berlin: Deutsche Oper, Berliner Ensemble, Deutsches Theater, Friedrichstadtpalast, Schaubühne, Volksbühne, Theater an der Parkaue und auch zum Berliner Theatertreffen. Zu Beginn wurde das Projekt über die Lottostiftung finanziert, später dann über den Kultursenat. Mit den diesjährigen Kürzungen stand zwischendurch eine generelle Streichung im Raum, im Moment wird nur eine Unterfinanzierung geplant, aber selbst die muss noch durch die Haushaltsabstimmung.




