Berlin (kobinet)
Die DAK hat einen Bericht gemacht.
Der Bericht ist über Pflege.
DAK ist eine Kranken-Kasse.
Der Bericht heißt: Pflege-Report 2025/2026.
Ein Pflege-Report ist ein Bericht.
In dem Bericht steht: So ist die Pflege in Deutschland.
Der Bericht zeigt Zahlen und Fakten.
Fach-Leute schreiben den Bericht jedes Jahr.
Simone Fischer hat dazu etwas gesagt.
Sie arbeitet für die Grünen.
Sie arbeitet im Bundes-Tag.
Der Bundes-tag ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen entscheiden über Gesetze.
Die Gesetze gelten in ganz Deutschland.
Sie ist Sprecherin für Pflege-Politik.
Pflege-Politik bedeutet: Politiker machen Regeln für Pflege.
Die Regeln sagen: So soll Pflege sein.
Die Regeln helfen kranken Menschen.
Die Regeln helfen alten Menschen.
Pflege-Politik gibt auch Geld für Pflege.
Simone Fischer sagt:
Die Menschen vertrauen nicht mehr.
Sie vertrauen der Pflege-Politik nicht.
Sie sind nicht zufrieden.
Sie sind nicht zufrieden mit der Pflege.
Das ist richtig so.
Fast 2 von 3 Menschen sagen:
Die Pflege ist nicht gut genug.
3 von 4 Menschen sagen:
Die Finanzierung ist nicht sicher.
Finanzierung bedeutet: Geld bezahlen für etwas.
Zum Beispiel: Sie kaufen ein Auto.
Sie brauchen Geld dafür.
Das Geld-Geben heißt Finanzierung.
9 von 10 Menschen wollen:
Pflege muss bezahlbar sein.
Pflege muss bezahlbar sein für alle.
Der Bericht zeigt:
Die Pflege-Versicherung braucht Änderungen.
Die Änderungen müssen groß sein.
Die Pflege-Versicherung ist eine Versicherung.
Sie hilft bei Pflege.
Sie zahlen jeden Monat Geld ein.
Werden Sie krank, bekommen Sie Hilfe.
Die Versicherung zahlt für Pflege.
Nur so wird die Versorgung besser.
Nur so wird alles klar.
Nur so wird alles durchsichtig.
Simone Fischer sagt:
Die Ergebnisse sind ein Weck-Ruf.
Die Regierung muss aufwachen.
Die Regierung besteht aus CDU/CSU.
Die Regierung besteht auch aus SPD.
Die Regierung gibt Geld aus.
Sie gibt Geld aus für:
Diesel für Bauern
Pendler-Pauschale
Die Pendler-Pauschale ist Geld vom Staat.
Sie fahren jeden Tag zur Arbeit.
Das kostet Geld für Benzin.
Das kostet auch Geld für Zug.
Der Staat gibt Ihnen Geld zurück.
Vergünstigungen für Gast-Stätten.
Vergünstigungen bedeutet: Etwas wird billiger.
Etwas kostet weniger Geld.
Der Staat hilft dabei.
Aber für Pflege gibt es kein Geld.
Es wird eine Kommission eingesetzt.
Eine Kommission ist eine Gruppe.
Die Gruppe besteht aus Menschen.
Diese Menschen arbeiten zusammen.
Sie haben eine Aufgabe.
Zum Beispiel: Sie beraten die Regierung.
Das ist eine Arbeits-Gruppe.
Die Zeit wird überbrückt.
Sie wird mit Darlehen überbrückt.
Ein Darlehen ist geliehenes Geld.
Simone Fischer sagt:
So schafft man kein Vertrauen.
5,7 Millionen Menschen brauchen Pflege.
Ihre Familien brauchen auch Hilfe.
Die Pflege-Versicherung ist wichtig.
Sie ist sehr wichtig für sie.
Im Juni war das.
Die Grünen-Fraktion hat einen Antrag gestellt.
Die Grünen-Fraktion ist eine Gruppe.
Sie ist im Bundestag.
Alle Mitglieder gehören zur Partei Die Grünen.
Sie arbeiten zusammen.
Sie vertreten gemeinsame Ziele.
Der Antrag heißt: Sofort-Maßnahmen für Pflege.
Sofort-Maßnahmen sind schnelle Hilfen.
Man macht diese Hilfen direkt.
Man wartet nicht lange.
Die Hilfen sollen schnell helfen.
Der Antrag hat Vorschläge.
Die Vorschläge sind konkret.
Die Vorschläge sind:
Die Pflege-Versicherung braucht Geld.
Sie braucht sofort Geld.
Corona hat viel Geld gekostet.
Das Geld muss zurück-gezahlt werden.
Pflegende Angehörige zahlen Beiträge.
Der Staat soll die Beiträge bezahlen.
Die Grünen fordern auch:
Pflegende Angehörige brauchen Lohn-Ersatz.
Das ist Geld für die Pflege-Zeit.
Die Pflege-Kosten müssen begrenzt werden.
Die Menschen müssen planen können.
Sie müssen die Kosten planen können.
Das braucht eine gute Finanzierung.
Die Kommission hat nicht gesprochen.
Sie hat noch nicht über Einnahmen gesprochen.
Das ist eine große Lücke.
Pflege muss solidarisch finanziert werden.
Solidarität bedeutet: Menschen helfen einander.
Der Staat hilft den Menschen.
Die Finanzierung muss nachhaltig sein.
Nachhaltigkeit bedeutet: Sorgfältig mit der Natur umgehen.
Dann geht es Menschen lange gut.
Dann geht es der Natur lange gut.
Es gab eine Diskussion.
Die Diskussion war über Pflege-Grade.
Pflege-Grade zeigen: Wie viel Hilfe braucht ein Mensch?
Es gibt 5 Pflege-Grade.
Pflege-Grad 1 bedeutet: wenig Hilfe nötig.
Pflege-Grad 5 bedeutet: viel Hilfe nötig.
Manche wollten etwas.
Sie wollten Pflege-Grad 1 abschaffen.
Das hat die Menschen verunsichert.
Die Kommission sagt jetzt:
Die Pflege-Grade bleiben.
Aber Pflege-Grad 1 soll anders werden.
Er soll mehr auf Vorsorge setzen.
Vorsorge heißt: Früh etwas tun.
Man tut etwas gegen Krankheit.
Das ist gut.
Das kann die Pflege besser machen.
Aber es gibt auch Pläne:
Die Schwellen-Werte sollen höher werden.
Ein Schwellen-Wert ist eine Grenze.
Sie müssen die Grenze erreichen.
Nur dann bekommen Sie etwas.
Zum Beispiel: Nur dann bekommen Sie Pflege.
Das heißt: Pflege wird schwerer zu bekommen.
Die Karenz-Zeiten sollen länger werden.
Eine Karenz-zeit ist eine Warte-zeit.
Man muss warten.
Simone Fischer warnt:
Das sind Hürden.
Das sind Hürden durch die Hinter-Tür.
Das sind versteckte Kürzungen.
Das sind Kürzungen von Leistungen.
Das schadet den Menschen.
Die Versorgung wird noch schwerer.
Simone Fischer sagt zum Schluss:
Die Regierung muss jetzt handeln.
Die Regierung muss schnell handeln.
Die Pflege-Versicherung muss stabil werden.
Die Pflege-Versorgung braucht Reformen.
Die Reformen müssen nachhaltig sein.
Reform heißt: Veränderung zum Besseren.
Man macht etwas anders.
Man macht etwas besser als vorher.
Nur so können die Menschen vertrauen.
Nur so können die Menschen wieder vertrauen.
Gute Reformen machen die Pflege sicher.
Gute Reformen machen die Pflege zukunfts-sicher.
Leistungs-Kürzungen sind keine Lösung.

Foto: Axel Dressel
Berlin (kobinet) Zum DAK Pflegereport 2025/2026 erklärte Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: "Der aktuelle DAK-Pflegereport zeigt: Das Vertrauen der Menschen in die Pflegepolitik geht erheblich verloren. Sie sind nicht zufrieden mit der pflegerischen Versorgung in Deutschland – und das zu Recht. Fast zwei Drittel der Menschen bewerten die Versorgung als unzureichend, drei Viertel halten die Finanzierung für nicht gesichert, und neun von zehn fordern eine bezahlbare Pflege für alle. Der Bericht zeigt den akuten Bedarf an tiefgreifenden Strukturreformen der Pflegeversicherung, um Versorgungssicherheit und Transparenz wiederherzustellen."
Diese Ergebnisse sollten nach Ansicht der Grünen-Politikerin ein Weckruf für die schwarz-rote Bundesregierung sein. Für Agrardiesel, Pendlerpauschale und Gastro-Vergünstigungen stelle diese Mittel bereit – für die Pflege nicht. „Darum muss sich erst einmal eine Kommission kümmern, und die Zeit wird mit unzureichenden Darlehen überbrückt. So schafft man kein Vertrauen“, stellte Simone Fischer klar. Für 5,7 Millionen pflegebedürftige Menschen und ihre An- und Zugehörigen sei die Pflegeversicherung von existenzieller Bedeutung. Bereits im Juni dieses Jahres hätte die grüne Bundestagsfraktion mit Ihrem Antrag „Sofortmaßnahmen für die Pflege“ konkrete Vorschläge vorgelegt, um die Pflege kurzfristig zu stabilisieren. Dazu gehören die sofortige finanzielle Stabilisierung der Pflegeversicherung, die Rückerstattung der Corona-Mehrausgaben sowie der Beitrags- und Rentenbeiträge für pflegende An- und Zugehörige aus Steuermitteln.
„Wir fordern zudem die Einführung einer Lohnersatzleistung für pflegende An- und Zugehörige. Außerdem müssen die Pflegekosten für die Menschen begrenzt und planbar werden. Das wird nicht ohne eine solide Finanzierung der Pflege gehen. Auf die Einnahmenseite hat die Bund-Länder-Kommission der Regierung bisher aber noch gar nicht geschaut – das ist eine klaffende Leerstelle. Pflege muss solidarisch und nachhaltig finanziert werden“, so Simone Fischer.
Die Diskussion um die Abschaffung des Pflegegrades 1 habe die Verunsicherung in der Bevölkerung weiter verschärft. Die Bund-Länder-Kommission habe sich bereits für den Erhalt der Pflegegrade ausgesprochen, allerdings mit einer Umgestaltung des Pflegegrades 1, die stärker auf präventive Maßnahmen setzen soll. „Das ist grundsätzlich positiv, weil es die Vorsorge in der Pflege stärken kann. Wenn aber gleichzeitig darüber diskutiert wird, die Schwellenwerte für Pflegegrade anzuheben oder längere Karenzzeiten einzuführen, drohen zusätzliche Hürden und Leistungskürzungen durch die Hintertür – sie würden vor allem den Versicherten und pflegebedürftigen Menschen schaden und die Versorgung weiter erschweren. Angesichts dieser Situation ist es von größter Dringlichkeit, dass die Bundesregierung jetzt schnell handelt. Es ist notwendig, die Pflegeversicherung zu stabilisieren und die Pflegeversorgung nachhaltig zu reformieren, um das Vertrauen der Menschen in die Politik wieder aufzubauen. Kluge, konsequente Reformen sind der einzige Weg, um die Pflege zukunftssicher zu machen – Leistungskürzungen sind keine Lösung“, teilte Simone Fischer mit.

Foto: Axel Dressel
Berlin (kobinet) Zum DAK Pflegereport 2025/2026 erklärte Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: "Der aktuelle DAK-Pflegereport zeigt: Das Vertrauen der Menschen in die Pflegepolitik geht erheblich verloren. Sie sind nicht zufrieden mit der pflegerischen Versorgung in Deutschland – und das zu Recht. Fast zwei Drittel der Menschen bewerten die Versorgung als unzureichend, drei Viertel halten die Finanzierung für nicht gesichert, und neun von zehn fordern eine bezahlbare Pflege für alle. Der Bericht zeigt den akuten Bedarf an tiefgreifenden Strukturreformen der Pflegeversicherung, um Versorgungssicherheit und Transparenz wiederherzustellen."
Diese Ergebnisse sollten nach Ansicht der Grünen-Politikerin ein Weckruf für die schwarz-rote Bundesregierung sein. Für Agrardiesel, Pendlerpauschale und Gastro-Vergünstigungen stelle diese Mittel bereit – für die Pflege nicht. „Darum muss sich erst einmal eine Kommission kümmern, und die Zeit wird mit unzureichenden Darlehen überbrückt. So schafft man kein Vertrauen“, stellte Simone Fischer klar. Für 5,7 Millionen pflegebedürftige Menschen und ihre An- und Zugehörigen sei die Pflegeversicherung von existenzieller Bedeutung. Bereits im Juni dieses Jahres hätte die grüne Bundestagsfraktion mit Ihrem Antrag „Sofortmaßnahmen für die Pflege“ konkrete Vorschläge vorgelegt, um die Pflege kurzfristig zu stabilisieren. Dazu gehören die sofortige finanzielle Stabilisierung der Pflegeversicherung, die Rückerstattung der Corona-Mehrausgaben sowie der Beitrags- und Rentenbeiträge für pflegende An- und Zugehörige aus Steuermitteln.
„Wir fordern zudem die Einführung einer Lohnersatzleistung für pflegende An- und Zugehörige. Außerdem müssen die Pflegekosten für die Menschen begrenzt und planbar werden. Das wird nicht ohne eine solide Finanzierung der Pflege gehen. Auf die Einnahmenseite hat die Bund-Länder-Kommission der Regierung bisher aber noch gar nicht geschaut – das ist eine klaffende Leerstelle. Pflege muss solidarisch und nachhaltig finanziert werden“, so Simone Fischer.
Die Diskussion um die Abschaffung des Pflegegrades 1 habe die Verunsicherung in der Bevölkerung weiter verschärft. Die Bund-Länder-Kommission habe sich bereits für den Erhalt der Pflegegrade ausgesprochen, allerdings mit einer Umgestaltung des Pflegegrades 1, die stärker auf präventive Maßnahmen setzen soll. „Das ist grundsätzlich positiv, weil es die Vorsorge in der Pflege stärken kann. Wenn aber gleichzeitig darüber diskutiert wird, die Schwellenwerte für Pflegegrade anzuheben oder längere Karenzzeiten einzuführen, drohen zusätzliche Hürden und Leistungskürzungen durch die Hintertür – sie würden vor allem den Versicherten und pflegebedürftigen Menschen schaden und die Versorgung weiter erschweren. Angesichts dieser Situation ist es von größter Dringlichkeit, dass die Bundesregierung jetzt schnell handelt. Es ist notwendig, die Pflegeversicherung zu stabilisieren und die Pflegeversorgung nachhaltig zu reformieren, um das Vertrauen der Menschen in die Politik wieder aufzubauen. Kluge, konsequente Reformen sind der einzige Weg, um die Pflege zukunftssicher zu machen – Leistungskürzungen sind keine Lösung“, teilte Simone Fischer mit.




