HAMBURG (kobinet)
Der Black Friday 2025 hat ein Problem.
Black Friday ist ein Einkaufs-Tag.
Der Tag ist immer im November.
Viele Menschen können nicht mit-machen.
20 von 100 Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten.
Diese Menschen können die Internet-Seiten nicht gut nutzen.
Für diese Menschen wird der Black Friday zum Blind Friday.
Blind Friday bedeutet: Menschen sehen die Angebote nicht.
Die Internet-Seiten funktionieren für sie nicht gut.
Eine Firma hat Menschen befragt.
Die Firma heißt AccessiWay.
2.500 Menschen haben mit-gemacht.
Die Firma wollte wissen: Was sind die größten Probleme beim Einkaufen im Internet?
Das sind die größten Probleme beim Einkaufen im Internet:
18 von 100 Menschen sagen: Werbe-Fenster sind schwer zu schließen.
Diese Fenster heißen auch Pop-ups.
Pop-ups sind kleine Fenster.
Sie erscheinen plötzlich auf dem Bild-Schirm.
Oft zeigen sie Werbung.
Man muss sie mit einem Klick schließen.
17 von 100 Menschen sagen: Die Internet-Seiten sind unübersichtlich.
5 von 100 Menschen sagen: Die Schrift ist zu klein.
5 von 100 Menschen sagen: Die Texte sind schwer zu verstehen.
Diese Probleme haben echte Folgen.
1 von 5 Menschen bricht den Einkauf ab.
Diese Menschen können die Internet-Seite nicht nutzen.
Das kostet die Firmen viel Geld.
Jan Stedul arbeitet bei AccessiWay.
Jan Stedul leitet die Firma in Deutschland.
Jan Stedul sagt: Barriere-Freiheit ist wichtig.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können alles benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Jan Stedul sagt: Firmen verlieren Kunden ohne Barriere-Freiheit.
Jan Stedul sagt auch: Barriere-Freiheit entscheidet über den Erfolg.
Junge Menschen haben auch viele Probleme.
31 von 100 Menschen zwischen 18 und 29 Jahren haben Probleme mit Pop-ups.
33 von 100 Menschen zwischen 30 und 39 Jahren haben Probleme mit Pop-ups.
23 von 100 jungen Menschen haben Probleme mit unübersichtlichen Seiten.
35 von 100 Menschen zwischen 30 und 39 haben Probleme mit unübersichtlichen Seiten.
Das ist überraschend.
Diese Menschen kennen sich gut mit dem Internet aus.
Manche Probleme kommen seltener vor.
Aber diese Probleme sind sehr wichtig.
Zum Beispiel: Zu kleine Schrift.
Oder: Zu wenig Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund.
Kontrast bedeutet: Der Unterschied zwischen hell und dunkel.
Zum Beispiel: schwarze Schrift auf weißem Papier.
Mit gutem Kontrast kann man Dinge besser sehen.
Oder: Schlechte Unterstützung für Vorlese-Programme.
Diese Programme heißen Screenreader.
Screenreader sind Programme für den Computer.
Screenreader lesen den Bild-Schirm laut vor.
Menschen mit Seh-Behinderung brauchen Screenreader.
Seh-Behinderung bedeutet: Eine Person kann nicht gut sehen.
Die Augen funktionieren nicht richtig.
Manche Menschen sehen verschwommen.
Andere Menschen sind blind und sehen gar nichts.
Menschen mit Hör-Behinderung brauchen andere Hilfen.
Hör-Behinderung bedeutet: Ein Mensch kann nicht gut hören.
Oder ein Mensch kann gar nichts hören.
Manche Menschen brauchen ein Hör-Gerät.
Ohne diese Hilfen können diese Menschen nicht ein-kaufen.

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HAMBURG (kobinet) Der Black Friday 2025 hat ein alarmierendes strukturelles Problem: Rund ein Fünftel der Deutschen (20 Prozent) stoßen beim Aktions-Shopping auf digitale Barrieren, die sie von diesem zentralen Kaufevent ausschließen. Für sie wird der Black Friday sehr schnell zum "Blind Friday". Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, für die AccessiWay mit Unterstützung des Marktforschungsunternehmens Civey 2.500 Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland befragt hat.
Die größten Stolpersteine bei der Nutzung von Online-Shopping-Angeboten an Aktionstagen wie dem Black Friday sind nach dieser Umfrage schwer schließbare Werbefenster und Pop-ups (18 Prozent) sowie unübersichtliche Webseiten-Strukturen (17 Prozent) – gefolgt von zu kleiner Schrift und schwer verständlichen Texten (beides 5 Prozent).
Was nach Designproblemen klingt, hat reale Folgen für Unternehmen: Einer von fünf Konsumenten bricht nach der Umfrage von AccessiWay Black Friday-Käufe ab, weil die Webseiten oder Apps für sie nicht zugänglich sind. „Wer an Barrierefreiheit spart, verschenkt somit nicht nur Kund:innen, sondern bares Geld“, erklärt Jan Stedul, Managing Director Germany bei AccessiWay. Der Manager unterstreicht: „Accessibility ist längst kein Nischenthema mehr. Sie ist Qualitätssicherung und entscheidet darüber, wer im Online-Handel überlebt.“
Überraschend stark betroffen sind jüngere Konsumenten. Werbefenster und Pop-ups zählen bei den 18- bis 29-Jährigen (31 Prozent) und den 30- bis 39-Jährigen (33 Prozent) zu den häufigsten digitalen Barrieren. 23 Prozent (18-29 Jahre) sowie 35 Prozent (30-39 Jahre) geben zudem an, beim Aktions-Shopping immer wieder mit unübersichtlichen Seitenstrukturen zu kämpfen – also ausgerechnet jene Gruppe, die als kaufkräftig und digital erfahren gilt.
Barrieren wie zu kleine Schrift, fehlender Kontrast oder mangelhafte Screenreader-Unterstützung werden insgesamt zwar seltener genannt, sind aber besonders gravierend für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen. Jede unzugängliche Seite bedeutet für sie den Ausschluss vom digitalen Alltag.

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HAMBURG (kobinet) Der Black Friday 2025 hat ein alarmierendes strukturelles Problem: Rund ein Fünftel der Deutschen (20 Prozent) stoßen beim Aktions-Shopping auf digitale Barrieren, die sie von diesem zentralen Kaufevent ausschließen. Für sie wird der Black Friday sehr schnell zum "Blind Friday". Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, für die AccessiWay mit Unterstützung des Marktforschungsunternehmens Civey 2.500 Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland befragt hat.
Die größten Stolpersteine bei der Nutzung von Online-Shopping-Angeboten an Aktionstagen wie dem Black Friday sind nach dieser Umfrage schwer schließbare Werbefenster und Pop-ups (18 Prozent) sowie unübersichtliche Webseiten-Strukturen (17 Prozent) – gefolgt von zu kleiner Schrift und schwer verständlichen Texten (beides 5 Prozent).
Was nach Designproblemen klingt, hat reale Folgen für Unternehmen: Einer von fünf Konsumenten bricht nach der Umfrage von AccessiWay Black Friday-Käufe ab, weil die Webseiten oder Apps für sie nicht zugänglich sind. „Wer an Barrierefreiheit spart, verschenkt somit nicht nur Kund:innen, sondern bares Geld“, erklärt Jan Stedul, Managing Director Germany bei AccessiWay. Der Manager unterstreicht: „Accessibility ist längst kein Nischenthema mehr. Sie ist Qualitätssicherung und entscheidet darüber, wer im Online-Handel überlebt.“
Überraschend stark betroffen sind jüngere Konsumenten. Werbefenster und Pop-ups zählen bei den 18- bis 29-Jährigen (31 Prozent) und den 30- bis 39-Jährigen (33 Prozent) zu den häufigsten digitalen Barrieren. 23 Prozent (18-29 Jahre) sowie 35 Prozent (30-39 Jahre) geben zudem an, beim Aktions-Shopping immer wieder mit unübersichtlichen Seitenstrukturen zu kämpfen – also ausgerechnet jene Gruppe, die als kaufkräftig und digital erfahren gilt.
Barrieren wie zu kleine Schrift, fehlender Kontrast oder mangelhafte Screenreader-Unterstützung werden insgesamt zwar seltener genannt, sind aber besonders gravierend für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen. Jede unzugängliche Seite bedeutet für sie den Ausschluss vom digitalen Alltag.




