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Sozialverband fordert gefestigten Sozialstaat

Bundesadler im Plenarsall
Bundestag Adler
Foto: Irina Tischer

DÜSSELDORF (kobinet) Aktuell vergeht aus Sicht des Präsident des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen Horst Vöge kein Tag, an dem nicht drastische Leistungskürzungen beim Sozialstaat gefordert werden. "Die vielen Vorstöße gehen zu Lasten der Menschen, die ohnehin schon jeden Euro zweimal umdrehen müssen.", kritisiert Vöge und fordert für seinen Verband, die Bevölkerung nicht weiter zu verunsichern oder gar zu verängstigen. Um den Sozialstaat zukunftsfest zu gestalten, erwartet der VdK stattdessen strukturelle Reformen bei der Pflege- und Rentenversicherung.

„So sollen künftig alle in die gesetzliche Rente einzahlen – neben den Beamtinnen und Beamten auch Selbstständige sowie Politikerinnen und Politiker“, sagt Horst Vöge. Bei der Pflege führe kein Weg an einer Vollversicherung vorbei, die alle pflegerelevanten Kosten abdeckt. Auch pflegende Angehörige bräuchten aus Sicht dieses Verbandes flexiblere Arbeitszeitmodelle, Pflegezeitgesetze und finanzielle Entlastungen.