MAGDEBURG (kobinet)
Es gibt viele schöne Reise-Ziele in Deutschland.
Auch Menschen mit Behinderung können diese Orte besuchen.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht mehr Hilfe als andere Menschen.
Aber man sollte die Reise gut vorbereiten.
Manchmal ist es anders als in den Broschüren.
Eine Broschüre ist ein kleines Heft.
In dem Heft sind Informationen und Bilder.
In Sachsen-Anhalt gibt es besondere Orte.
Diese Orte heißen Himmels-Wege.
Dort kann man sehen:
Unsere Vor-Fahren wussten viel über die Sterne.
Vor-Fahren sind Menschen aus der Familie.
Sie haben vor langer Zeit gelebt.
Sie sind schon gestorben.
Zum Beispiel: Ur-Groß-Eltern sind Vor-Fahren.
Sie haben den Himmel beobachtet.
Sie haben die Sterne für ihr Leben genutzt.
Das Besucher-Zentrum in Wangen
In Wangen bei Nebra gibt es ein Besucher-Zentrum.
Dort wurde die Himmels-Scheibe von Nebra gefunden.
Eine Himmels-Scheibe ist eine runde Platte aus Metall.
Darauf sind Sterne und der Mond.
Die Scheibe ist sehr alt.
Sie zeigt: Unsere Vor-Fahren kannten sich mit Sternen aus.
Man kann mit dem Zug nach Wangen fahren.
Aber mit dem Auto ist es einfacher.
Am Park-Platz gibt es eine Schranke.
Ein Park-Platz ist ein Ort zum Auto abstellen.
Menschen mit Behinderten-Park-Karte dürfen hoch-fahren.
Sie können direkt beim Besucher-Zentrum parken.
Das Besucher-Zentrum hat 3 Etagen.
Etagen sind Stock-Werke in einem Haus.
Jede Etage ist eine Ebene.
Es gibt einen Aufzug.
Ein Aufzug ist ein Kasten.
Der Kasten fährt nach oben und unten.
Menschen können damit in andere Etagen fahren.
Alle können das Zentrum gut besuchen.
Auch Menschen im Roll-Stuhl.
Ein Roll-Stuhl ist ein Sessel mit Rädern.
Menschen können damit fahren.
Die Fund-Stelle der Himmels-Scheibe ist etwas weiter weg.
Eine Fund-Stelle ist ein Ort.
Dort hat man etwas Wichtiges gefunden.
Man kann mit einem kleinen Bus hin-fahren.
Der Bus kann auch Roll-Stühle mit-nehmen.
Die Fund-Stelle kann man gut befahren.
Aber der Aussichts-Turm hat nur Treppen.
Mehr Infos gibt es hier: Internet-Seite vom Besucher-Zentrum
Das Sonnen-Observatorium in Goseck
In Goseck gibt es ein altes Sonnen-Observatorium.
Ein Observatorium ist ein besonderes Gebäude.
Dort schauen Menschen in den Himmel.
Sie beobachten Sterne und Planeten.
Das Observatorium wurde neu aufgebaut.
Unsere Vor-Fahren haben dort den Himmel beobachtet.
Es gibt ein kleines Besucher-Zentrum im Ort.
Dort erfährt man viel über die Sterne.
Man erfährt auch viel über unsere Vor-Fahren.
Beide Orte sind barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hin.
Aber man sollte sich vorher informieren.
Die An-Reise kann schwierig sein.
In Goseck gibt es einen Park-Platz.
Vom Park-Platz geht es berg-ab zum Observatorium.
Das ist mit dem Roll-Stuhl schwierig.
Besser fährt man über die Heinemann-Straße.
Und dann über den Pflaumen-Weg.
Dort gibt es Park-Plätze für Menschen mit Behinderung.
Mehr Infos gibt es hier: Internet-Seite vom Sonnen-Observatorium
Das Ring-Heiligtum in Pömmelte
Die Himmels-Scheibe zeigt einen ganz bestimmten Ort.
Dieser Ort liegt südlich von Magdeburg.
In Pömmelte gibt es ein Ring-Heiligtum.
Ein Ring-Heiligtum ist ein heiliger Ort.
Der Ort hat die Form von einem Kreis.
Früher trafen sich dort Menschen.
Man sollte mit dem Auto fahren.
Das Navigations-Gerät zeigt vielleicht den Ort Pömmelte.
Ein Navigations-Gerät zeigt dir den Weg.
Es hilft dir einen Ort zu finden.
Aber die Zu-Fahrt ist in Zackmünde.
Zackmünde ist ein kleiner Ort in der Nähe.
Die Anlage kann man gut befahren.
Es gibt Texte in Blinden-Schrift.
Blinden-Schrift ist eine Schrift mit Punkten.
Blinde Menschen lesen die Schrift mit den Fingern.
So können auch blinde Menschen die Texte lesen.
Es gibt eine Toilette für Menschen mit Behinderung.
Es gibt auch einen Aussichts-Turm.
Von dort kann man alles von oben sehen.
Aber der Turm hat nur Treppen.
In Pömmelte wurden viele alte Sachen gefunden.
Diese Sachen sind im Salzland-Museum in Schönebeck.
Ein Museum ist ein Haus.
In dem Haus sind alte und wertvolle Sachen.
Man kann sich diese Sachen anschauen.
Aber das Museum hat nur Treppen.
Menschen im Roll-Stuhl können das Museum nicht besuchen.
Mehr Infos gibt es hier: Internet-Seite vom Ring-Heiligtum
Die Original Himmels-Scheibe in Halle
Die echte Himmels-Scheibe von Nebra kann man sehen.
Sie ist im Landes-Museum für Vor-Geschichte.
Das Museum ist in Halle an der Saale.
Das Museum ist barriere-frei.
Alle Menschen können die Himmels-Scheibe besuchen.
Mehr Infos gibt es hier: Internet-Seite vom Landes-Museum

Foto: H. Smikac
MAGDEBURG (kobinet) Ein interessantes Reiseziel lässt sich schnell finden, denn zu sehen und zu erleben gibt es überall etwas. Das trifft auch für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen zu. Allerdings sollte man eine solche Reise schon etwas vorbereiten und sich darauf einstellen, dass man den Rat von Broschüren doch nicht überall befolgen kann. Zu den ganz besonderen Reisezielen gehören die "Himmelswege", die Zeugnisse des astronomischen Wissens unserer ganz frühen Vorfahren, die es in Sachsen-Anhalt zu erleben und zu bestaunen gibt.
Bereits unsere Vorfahren haben Himmelsphänomene beobachtet und die Konstellation der Sterne für sich zu nutzen gewusst. Dafür gibt es in Sachsen-Anhalt mehrere Beispiele. Wir sind hingefahren und haben einmal danach geschaut, was man als Reisender mit einer Mobilitätseinschränkung tatsächlich erleben kann.
Auf diesem Weg ist Wangen bei Nebra ein ganz besonderer Ort. Bekannt ist dabei besonders das Besucherzentrum in Wangen, das unweit des Fundortes der Himmelsscheibe von Nebra liegt. Ein sehens- und erlebenswertes Besucherzentrum für alle, die mehr darüber erfahren möchten, was unsere ganz frühen Vorfahren über Sterne wussten und wie sie dieses Wissen für ihr Leben nutzten. Nach Wangen könnte man auch mit dem Zug reisen, die Fahrt mit einem Auto ist jedoch weniger kompliziert und nicht so zeitaufwendig. Am Parkplatz gibt es eine Schranke. Inhaber von Behindertenparkkarten dürfen jedoch den Berg bis zum Besucherzentrum hochfahren. Dort gibt es entsprechende Parkmöglichkeiten. Das Besucherzentrum ist für alle ebenerdig zugänglich und in seinen drei Etagen mittels Lift zu erreichen. Die eigentliche Fundstelle dieser Himmelsscheibe ist etwas weiter entfernt. Dorthin kann man jedoch mit Rollstuhl oder Kinderwagen mit einem kleinen Bus fahren. Der Bereich der Fundstelle ist insgesamt gut zu befahren, nur der Aussichtsturm an der Fundstelle der Himmelsscheibe ist nur zu „erklimmen“, wenn man selbst Treppen steigen kann.
Nicht sehr weit von diesem Ort entfernt liegt der kleine Ort Goseck. Hier befindet sich ein wieder erbautes Sonnenobservatorium, das ebenfalls zur Himmelsbeobachtung genutzt wurde. In einem kleinen Besucherzentrum im Ort gibt es ebenfalls sehr viel Wissenswertes über das Wissen unserer Vorfahren über Sternbilder und Himmelsphänomene zu erfahren. Beide Sehenswürdigkeiten wurden insgesamt barrierefrei gestaltet. Nur für die Anreise sollte man sich zuvor über die Bedingungen zur Anreise und über eventuelle Erleichterungen für mobilitätseingeschränkte Besucher informieren. So gibt es in Goseck zwar einen Parkplatz, von dem aus jedoch nur ein Weg über eine Gefällestrecke zum Observatorium führt. Besser wäre es, den Weg über die Heinemann-Straße und den Pflaumenweg zu wählen, so käme man dann auf den Parkplatz für Inhaber von Behindertenparkkarten.
Wer im Besucherzentrum Wangen gut aufgepasst hat, weiß, dass sich der astronomische Standort der Himmelsscheibe auf den Raum südlich der jetzigen Stadt Magdeburg bezieht. Man könnte also dort nachschauen – und wird fündig. Mit dem Ringheiligtum in Pömmelte. Auch hier wäre wieder eine Anreise mit einem Auto zu empfehlen, und bei der Suche nach der Zufahrt sollte man sich nicht verunsichern lassen: Ein Navigationsgerät wird vermutlich eine Adresse in der Ortslage Pömmelte anzeigen, die Zufahrt zum Ringheiligtum befindet sich aber bei dem kleinen Ort Zackmünde. Diese Anlage ist gut zu befahren. Texte in Brailleschrift geben auch sehbehinderten Besuchern die Möglichkeit, selbst zu lesen. Ein kleiner Servicebereich und eine behindertengerechte Toilette bieten auch hier insgesamt gute Rahmenbedingungen für einen entspannten Aufenthalt. Nur einmal von oben draufschauen, vom neu erbauten Aussichtsturm auf die ganze Anlage herabschauen, das geht wieder nur für jene, die auch Treppen steigen können. Die Fähigkeit, Treppen steigen zu können, ist ebenfalls Voraussetzung dafür, wenn man die Fundstücke einmal sehen möchte, die an diesem Ringheiligtum gefunden wurden. Die liegen nämlich im Salzlandmuseum in Schönebeck, und dessen Ausstellungsräume sind nur über Treppen zugänglich.
Dafür kann sich jeder die Himmelsscheibe von Nebra im Original anschauen. Diese befindet sich nämlich im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle/Saale, und das ist barrierefrei zugänglich.

Foto: H. Smikac
MAGDEBURG (kobinet) Ein interessantes Reiseziel lässt sich schnell finden, denn zu sehen und zu erleben gibt es überall etwas. Das trifft auch für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen zu. Allerdings sollte man eine solche Reise schon etwas vorbereiten und sich darauf einstellen, dass man den Rat von Broschüren doch nicht überall befolgen kann. Zu den ganz besonderen Reisezielen gehören die "Himmelswege", die Zeugnisse des astronomischen Wissens unserer ganz frühen Vorfahren, die es in Sachsen-Anhalt zu erleben und zu bestaunen gibt.
Bereits unsere Vorfahren haben Himmelsphänomene beobachtet und die Konstellation der Sterne für sich zu nutzen gewusst. Dafür gibt es in Sachsen-Anhalt mehrere Beispiele. Wir sind hingefahren und haben einmal danach geschaut, was man als Reisender mit einer Mobilitätseinschränkung tatsächlich erleben kann.
Auf diesem Weg ist Wangen bei Nebra ein ganz besonderer Ort. Bekannt ist dabei besonders das Besucherzentrum in Wangen, das unweit des Fundortes der Himmelsscheibe von Nebra liegt. Ein sehens- und erlebenswertes Besucherzentrum für alle, die mehr darüber erfahren möchten, was unsere ganz frühen Vorfahren über Sterne wussten und wie sie dieses Wissen für ihr Leben nutzten. Nach Wangen könnte man auch mit dem Zug reisen, die Fahrt mit einem Auto ist jedoch weniger kompliziert und nicht so zeitaufwendig. Am Parkplatz gibt es eine Schranke. Inhaber von Behindertenparkkarten dürfen jedoch den Berg bis zum Besucherzentrum hochfahren. Dort gibt es entsprechende Parkmöglichkeiten. Das Besucherzentrum ist für alle ebenerdig zugänglich und in seinen drei Etagen mittels Lift zu erreichen. Die eigentliche Fundstelle dieser Himmelsscheibe ist etwas weiter entfernt. Dorthin kann man jedoch mit Rollstuhl oder Kinderwagen mit einem kleinen Bus fahren. Der Bereich der Fundstelle ist insgesamt gut zu befahren, nur der Aussichtsturm an der Fundstelle der Himmelsscheibe ist nur zu „erklimmen“, wenn man selbst Treppen steigen kann.
Nicht sehr weit von diesem Ort entfernt liegt der kleine Ort Goseck. Hier befindet sich ein wieder erbautes Sonnenobservatorium, das ebenfalls zur Himmelsbeobachtung genutzt wurde. In einem kleinen Besucherzentrum im Ort gibt es ebenfalls sehr viel Wissenswertes über das Wissen unserer Vorfahren über Sternbilder und Himmelsphänomene zu erfahren. Beide Sehenswürdigkeiten wurden insgesamt barrierefrei gestaltet. Nur für die Anreise sollte man sich zuvor über die Bedingungen zur Anreise und über eventuelle Erleichterungen für mobilitätseingeschränkte Besucher informieren. So gibt es in Goseck zwar einen Parkplatz, von dem aus jedoch nur ein Weg über eine Gefällestrecke zum Observatorium führt. Besser wäre es, den Weg über die Heinemann-Straße und den Pflaumenweg zu wählen, so käme man dann auf den Parkplatz für Inhaber von Behindertenparkkarten.
Wer im Besucherzentrum Wangen gut aufgepasst hat, weiß, dass sich der astronomische Standort der Himmelsscheibe auf den Raum südlich der jetzigen Stadt Magdeburg bezieht. Man könnte also dort nachschauen – und wird fündig. Mit dem Ringheiligtum in Pömmelte. Auch hier wäre wieder eine Anreise mit einem Auto zu empfehlen, und bei der Suche nach der Zufahrt sollte man sich nicht verunsichern lassen: Ein Navigationsgerät wird vermutlich eine Adresse in der Ortslage Pömmelte anzeigen, die Zufahrt zum Ringheiligtum befindet sich aber bei dem kleinen Ort Zackmünde. Diese Anlage ist gut zu befahren. Texte in Brailleschrift geben auch sehbehinderten Besuchern die Möglichkeit, selbst zu lesen. Ein kleiner Servicebereich und eine behindertengerechte Toilette bieten auch hier insgesamt gute Rahmenbedingungen für einen entspannten Aufenthalt. Nur einmal von oben draufschauen, vom neu erbauten Aussichtsturm auf die ganze Anlage herabschauen, das geht wieder nur für jene, die auch Treppen steigen können. Die Fähigkeit, Treppen steigen zu können, ist ebenfalls Voraussetzung dafür, wenn man die Fundstücke einmal sehen möchte, die an diesem Ringheiligtum gefunden wurden. Die liegen nämlich im Salzlandmuseum in Schönebeck, und dessen Ausstellungsräume sind nur über Treppen zugänglich.
Dafür kann sich jeder die Himmelsscheibe von Nebra im Original anschauen. Diese befindet sich nämlich im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle/Saale, und das ist barrierefrei zugänglich.




