Bremen(kobinet)
Am 1. November 2025 war ein wichtiger Tag in Bremen.
Es wurde eine neue Genossenschaft gegründet.
Genossenschaft bedeutet: Menschen arbeiten zusammen.
Sie helfen sich gegenseitig.
Die neue Genossenschaft heißt: Genossenschaft für behinderte Arbeit-Geber.
Das ist kurz: GBA.
Die Gründung war ein besonderer Moment.
Viele Menschen haben lange daran gearbeitet.
Sie haben das ehren-amtlich gemacht.
Ehren-amtlich bedeutet: Sie haben kein Geld dafür bekommen.
Die Gründung war in den Räumen der Bremer Assistenz-Genossenschaft.
Assistenz bedeutet: Eine Assistenz hilft anderen Menschen.
Die Assistenz unterstützt im Alltag.
Der Genossenschafts-Verband Weser-Ems war dabei.
Die Horst Frehe Stiftung hat für Essen und Trinken gesorgt.
Jenny Bießmann hat darüber berichtet.
Was macht die neue Genossenschaft?
Die Genossenschaft hilft Menschen mit Behinderung.
Behinderung bedeutet: Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht mehr Hilfe als andere Menschen.
Diese Menschen sind Arbeit-Geber.
Arbeit-Geber bedeutet: Der Arbeit-Geber gibt Menschen Arbeit.
Der Arbeit-Geber bezahlt die Menschen für ihre Arbeit.
Sie stellen persönliche Assistenz ein.
Persönliche Assistenz bedeutet: Jemand hilft im Alltag.
Die Genossenschaft will diese Menschen stärken.
Sie will sie vernetzen.
Das heißt: Die Menschen sollen sich kennen-lernen.
Sie sollen sich gegenseitig helfen können.
Die Genossenschaft vertritt ihre Interessen.
Sie gibt Unterstützung bei der Organisation.
Wer leitet die Genossenschaft?
Es gibt einen Vorstand.
Vorstand bedeutet: Der Vorstand leitet eine Organisation.
Der Vorstand trifft wichtige Entscheidungen.
Die Mitglieder wählen den Vorstand.
Im Vorstand sind 3 Personen:
Es gibt auch einen Aufsichts-Rat.
Aufsichts-Rat bedeutet: Ein Aufsichtsrat ist eine Gruppe von Menschen.
Sie kontrollieren den Chef von einer Firma.
Im Aufsichts-Rat sind 5 Personen.
Uwe Frevert ist der Vorsitzende vom Aufsichts-Rat.
Der Aufsichts-Rat kontrolliert den Vorstand.
Alle Mitglieder vom Vorstand haben eine Behinderung.
Alle Mitglieder vom Aufsichts-Rat haben eine Behinderung.
Sie sind alle selbst Arbeit-Geber für Assistenz.
Das ist wichtig.
Denn sie wissen aus eigener Erfahrung: Was brauchen Menschen mit Behinderung als Arbeit-Geber?
Was ist die Botschaft der Genossenschaft?
Die Genossenschaft hat eine klare Botschaft.
Die Botschaft heißt: Nichts über uns ohne uns.
Das bedeutet: Menschen mit Behinderung entscheiden selbst.
Andere Menschen dürfen nicht über sie entscheiden.
Die Genossenschaft ist Selbst-Vertretung.
Selbst-Vertretung bedeutet: Menschen sprechen für sich selbst.
Sie sagen ihre Meinung selbst.
Niemand spricht für sie.
Menschen mit Behinderung vertreten sich selbst.
Sie haben die Macht zu entscheiden.
Sie wissen aus eigener Erfahrung: Was bedeutet es, Assistenz zu organisieren?
Was bedeutet es, Verantwortung zu haben?
Was bedeutet es, selbst-bestimmt zu leben?
Selbst-bestimmt bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Man bestimmt sein Leben selbst.
Was plant die Genossenschaft für die Zukunft?
Die Genossenschaft will in ganz Deutschland aktiv werden.
Sie will andere Menschen mit Behinderung unterstützen.
Sie will Beratung anbieten.
Sie will mit Politikern zusammen-arbeiten.
Ziel ist: Assistenz soll besser werden.
Jenny Bießmann sagt: Wir sind stolz auf diesen Schritt.
Wir haben heute etwas Wichtiges gegründet.
Die Genossenschaft gibt uns Stärke.
Sie gibt uns eine Stimme.
Sie gibt uns Struktur.
Im nächsten Jahr startet die Arbeit richtig.
Dann werden die Dienst-Leistungen angeboten.
Dienst-Leistung bedeutet: Eine Dienst-leistung ist eine Hilfe.
Jemand macht etwas für dich.
Die Genossenschaft muss noch eingetragen werden.
Das ist eine formale Voraussetzung.
Formale Voraussetzung bedeutet: Eine Bedingung muss erfüllt sein.
Zum Beispiel: Man muss ein Formular ausfüllen.
Danach kann es los-gehen.
In den nächsten Wochen gibt es mehr Informationen.
Dann wird bekannt-gegeben: Wie kann man die Genossenschaft erreichen?
Kontakt
Sie haben Fragen?
Dann können Sie sich melden bei:
Genossenschaft für behinderte Arbeit-Geber (in Gründung)
E-Mail: [email protected]
Internet-Seite: gba-bund.de

Foto: Genossenschaft für behinderte Arbeitgebende
Bremen(kobinet) Bremen(kobinet) Am 1. November 2025 wurde in Bremen ein bedeutender Meilenstein für die Selbstbestimmung und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung gesetzt: Die "Genossenschaft für behinderte Arbeitgebende" wurde offiziell gegründet. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase und ehrenamtlicher Zusammenarbeit konnte die Gründung nun feierlich vollzogen werden – ein Moment, den die Beteiligten treffend als "Geburt" des neuen Zusammenschlusses bezeichneten. Die Gründung fand in Anwesenheit des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems in den Räumen der Bremer Assistenzgenossenschaft statt. Für das leibliche Wohl sorgte die Horst Frehe Stiftung, wie es in einem Bericht von Jenny Bießmann heißt. Ziel der Genossenschaft ist es, Menschen mit Behinderung, die als Arbeitgeber für ihre persönliche Assistenz auftreten, zu stärken, zu vernetzen und ihnen eine gemeinsame Interessenvertretung sowie organisatorische Unterstützung zu bieten.
In den geschäftsführenden Vorstand der neuen Genossenschaft wurden gewählt:
Jenny Bießmann – 1. Vorsitzende
Catharina Wesemüller – 2. Vorsitzende
Josef Fleischmann – Vorstand
Den Aufsichtsrat bilden fünf Personen; den Vorsitz übernimmt Uwe Frevert. Alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sind selbst Menschen mit Behinderung, die Arbeitgeberfunktionen wahrnehmen. Damit verkörpert die Genossenschaft nicht nur Selbstvertretung, sondern auch eine klare politische Botschaft: „Nichts über uns – ohne uns.“
Die Entscheidungskompetenz und Gestaltungsmacht liegen bewusst in den Händen derjenigen, die aus eigener Erfahrung wissen, was es bedeutet, Assistenz zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die neue Genossenschaft will künftig bundesweit aktiv werden, andere Menschen mit Behinderung als Arbeitgebende unterstützen, Beratung anbieten und gemeinsam mit politischen Akteuren Verbesserungen in der unabhängigen Assistenzgestaltung voranbringen.
„Wir sind stolz, dass wir diesen Schritt gemeinsam gehen konnten. Heute haben wir etwas gegründet, das uns allen Stärke, Stimme und Struktur geben wird“, so die frisch gewählte Vorsitzende Jenny Bießmann. Die konkreten Dienstleistungen sollen im kommenden Jahr aufgenommen werden. Nach Erfüllung aller formalen Voraussetzungen wird nun auf die Eintragung der Genossenschaft gewartet. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.
Rückfragen können gestellt werden an: Genossenschaft für behinderte Arbeitgebende (i. G.) E-Mail: [email protected]
Website: gba-bund.de

Foto: Genossenschaft für behinderte Arbeitgebende
Bremen(kobinet) Bremen(kobinet) Am 1. November 2025 wurde in Bremen ein bedeutender Meilenstein für die Selbstbestimmung und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung gesetzt: Die "Genossenschaft für behinderte Arbeitgebende" wurde offiziell gegründet. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase und ehrenamtlicher Zusammenarbeit konnte die Gründung nun feierlich vollzogen werden – ein Moment, den die Beteiligten treffend als "Geburt" des neuen Zusammenschlusses bezeichneten. Die Gründung fand in Anwesenheit des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems in den Räumen der Bremer Assistenzgenossenschaft statt. Für das leibliche Wohl sorgte die Horst Frehe Stiftung, wie es in einem Bericht von Jenny Bießmann heißt. Ziel der Genossenschaft ist es, Menschen mit Behinderung, die als Arbeitgeber für ihre persönliche Assistenz auftreten, zu stärken, zu vernetzen und ihnen eine gemeinsame Interessenvertretung sowie organisatorische Unterstützung zu bieten.
In den geschäftsführenden Vorstand der neuen Genossenschaft wurden gewählt:
Jenny Bießmann – 1. Vorsitzende
Catharina Wesemüller – 2. Vorsitzende
Josef Fleischmann – Vorstand
Den Aufsichtsrat bilden fünf Personen; den Vorsitz übernimmt Uwe Frevert. Alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sind selbst Menschen mit Behinderung, die Arbeitgeberfunktionen wahrnehmen. Damit verkörpert die Genossenschaft nicht nur Selbstvertretung, sondern auch eine klare politische Botschaft: „Nichts über uns – ohne uns.“
Die Entscheidungskompetenz und Gestaltungsmacht liegen bewusst in den Händen derjenigen, die aus eigener Erfahrung wissen, was es bedeutet, Assistenz zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die neue Genossenschaft will künftig bundesweit aktiv werden, andere Menschen mit Behinderung als Arbeitgebende unterstützen, Beratung anbieten und gemeinsam mit politischen Akteuren Verbesserungen in der unabhängigen Assistenzgestaltung voranbringen.
„Wir sind stolz, dass wir diesen Schritt gemeinsam gehen konnten. Heute haben wir etwas gegründet, das uns allen Stärke, Stimme und Struktur geben wird“, so die frisch gewählte Vorsitzende Jenny Bießmann. Die konkreten Dienstleistungen sollen im kommenden Jahr aufgenommen werden. Nach Erfüllung aller formalen Voraussetzungen wird nun auf die Eintragung der Genossenschaft gewartet. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.
Rückfragen können gestellt werden an: Genossenschaft für behinderte Arbeitgebende (i. G.) E-Mail: [email protected]
Website: gba-bund.de




