WIEN (kobinet)
In Deutschland weiß man schon lange: Barriere-Freiheit braucht Menschen.
Diese Menschen kümmern sich darum.
Man nennt sie Kümmerer.
Die Kümmerer setzen sich für Barriere-Freiheit ein.
Sie bekommen dabei volle Unterstützung.
Österreich geht jetzt denselben Weg.
Dort gibt es ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt: Barriere-Freiheits-Gesetz.
Seit dem 1. Januar 2025 gilt das Gesetz.
Das Gesetz sagt: Große Firmen brauchen Barriere-Freiheits-Beauftragte.
Das ist eine Person in einer Firma.
Die Person kümmert sich um Barriere-Freiheit.
Sie sorgt dafür: Alle Menschen können alles nutzen.
Zum Beispiel: Gebäude, Internet-Seiten oder Veranstaltungen.
Barriere-Freiheits-Beauftragte haben wichtige Aufgaben.
Sie sorgen für Barriere-Freiheit in allen Bereichen.
Das sind zum Beispiel:
Am 30. Oktober 2024 war ein Fach-Kongress.
Der Kongress war in Wien.
Das ist eine große Veranstaltung.
Viele Fach-Leute treffen sich dort.
Sie sprechen über ein bestimmtes Thema.
Sie tauschen ihr Wissen aus.
Der Kongress war im Veranstaltungs-Zentrum Catamaran.
Das Zentrum ist barriere-frei.
Dort trafen sich viele Menschen.
Das waren zum Beispiel:
Behinderten-Vertrauens-Personen sind Mitarbeiter mit Behinderung in einer Firma.
Sie helfen anderen Mitarbeitern mit Behinderung.
Sie setzen sich für die Rechte ein.
Sie sprechen mit dem Chef über Probleme.
Inklusions-Beauftragte sind Personen in einer Firma.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Die Person sorgt dafür: Niemand wird ausgeschlossen.
Sie kümmert sich besonders um Menschen mit Behinderung.
Diversity-Beauftragte sind Personen in einer Firma.
Diversity ist ein englisches Wort.
Es bedeutet: Vielfalt.
Die Person sorgt dafür: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Beim Kongress gab es Vorträge.
Fach-Leute aus Politik sprachen.
Fach-Leute aus Wirtschaft sprachen.
Fach-Leute aus der Gesellschaft sprachen.
Sie zeigten gute Beispiele.
Sie sprachen über neue Entwicklungen.
Es gab auch eine Podiums-Diskussion.
Das ist ein Gespräch.
Mehrere Menschen sitzen auf einer Bühne.
Sie sprechen über ein bestimmtes Thema.
Andere Menschen hören zu.
In der Diskussion ging es um wichtige Fragen.
Zum Beispiel: Wie kann Barriere-Freiheit im Betrieb funktionieren?
Welche Probleme gibt es dabei?
Wie kann man die Probleme lösen?
Das neue Gesetz gilt für große Firmen.
Große Firmen haben mehr als 400 Mitarbeiter.
Diese Firmen brauchen seit 1. Januar 2025 Barriere-Freiheits-Beauftragte.
Die Beauftragten kümmern sich um alle Barrieren.
Sie arbeiten schon bei der Planung mit.
Die Barriere-Freiheits-Beauftragten haben diese Aufgaben:
Der Kongress war in den Medien.
Auch die kobinet-Nachrichten haben berichtet.
Hier ist der Link zum Bericht.
Die kobinet-Redaktion findet: Das ist ein guter Ansatz.
Das ist eine Idee.
Man hat einen Plan.
Man versucht etwas Neues.
Man will etwas erreichen.
Der Ansatz hilft bei der Umsetzung von Barriere-Freiheit.
Umsetzung bedeutet: Etwas wird gemacht.
Man hatte vorher einen Plan.
Jetzt wird der Plan in die Tat umgesetzt.
Man arbeitet den Plan ab.
Deshalb werden wir weiter darüber berichten.
Wir verfolgen die Entwicklung in Österreich.

Foto: Stefan Brenner/Fotobrennerei
WIEN (kobinet) Der Ansatz ist nicht neu. Auch in Deutschland weiß man seit vielen Jahren: Wenn man Barrierefreiheit will, dann braucht es "Kümmerer", Menschen, die sich für Barrierefreiheit engagieren und die von allen die volle Unterstützung für das Lösen der damit verbundenen Aufgaben bekommen. In Österreich will man diesen Weg nun augenscheinlich mit ganzer Kraft angehen. Mit Inkrafttreten des neuen Barrierefreiheitsgesetzes in Österreich stehen Barrierefreiheitsbeauftragte im Zentrum der Umsetzung. Sie sollen dafür sorgen, dass Barrierefreiheit in allen Bereichen mitgedacht wird – von Gebäuden über digitale Angebote bis hin zu Kommunikation und Veranstaltungen.
Um alle bereits bestellten Barrierefreiheitsbeauftragten, Behindertenvertrauenspersonen, Personalverantwortliche, Inklusions- und Diversity-Beauftragte sowie Entscheidungsträger, die sich auf die gesetzlichen Vorgaben vorbereiten möchten, zu unterstützen, fand am 30. Oktober 2024 im barrierefreien Veranstaltungszentrum Catamaran in Wien ein Fachkongress für Barrierefreiheitsbeauftragte und alle, die Barrierefreiheit aktiv gestalten wollen, statt.
Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vermittelten während des Kongresses spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und stellten Best-Practice-Beispiele sowie kommende Trends vor. Ein Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Unternehmen und Interessenvertretungen. Im Verlauf wurde darüber diskutiert, wie Barrierefreiheit erfolgreich in den Betriebsalltag integriert werden kann und welche Stolpersteine es zu überwinden gilt.
In Österreich müssen Unternehmen mit mehr als 400 Beschäftigten seit dem 1. Januar 2025 Barrierefreiheitsbeauftragte bestellen, die sich mit Fragen der umfassenden Barrierefreiheit befassen. Diese Rolle umfasst die Beseitigung baulicher, digitaler und informatorischer Barrieren und muss bereits in Planungsphasen einbezogen werden.
Zu den Aufgaben von Barrierefreiheitsbeauftragten gehört es nach diesem Gesetz:
- Missstände aufzuzeigen und Barrieren in verschiedenen Unternehmensbereichen zu identifizieren.
- Verbesserungsvorschläge und Vorschläge zur Erreichung barrierefreier Strukturen einzubringen.
- Die Zusammenarbeit mit Stakeholdern, die Kooperation mit Behindertenvertrauenspersonen, Experten von Behindertenorganisationen und Umsetzungsteams zu entwickeln.
- In relevanten Projekten bereits in der Planungsphase mitzuwirken und in Planungsprozesse eingebunden zu werden.
- Dabei für die Berücksichtigung in allen Bereichen zu sorgen und die Verantwortung für bauliche Barrieren, Informations- und Kommunikationstechnologie, EDV, leichte Sprache und weitere relevante Bereiche wahrzunehmen.
Dieser Fachkongress hat in Österreich bereits mediales Interesse gefunden und auch kobinet hat bereits darüber informiert. In der kobinet-Redaktion sind wir uns darüber einig, dass dies ein guter Ansatz ist, weil dieser vor allem auf die praktische Umsetzung von Barrierefreiheit zielt. Wir werden deshalb die Entwicklung dieser Arbeit verfolgen und bei entsprechenden Anlässen auch wieder darüber berichten.

Foto: Stefan Brenner/Fotobrennerei
WIEN (kobinet) Der Ansatz ist nicht neu. Auch in Deutschland weiß man seit vielen Jahren: Wenn man Barrierefreiheit will, dann braucht es "Kümmerer", Menschen, die sich für Barrierefreiheit engagieren und die von allen die volle Unterstützung für das Lösen der damit verbundenen Aufgaben bekommen. In Österreich will man diesen Weg nun augenscheinlich mit ganzer Kraft angehen. Mit Inkrafttreten des neuen Barrierefreiheitsgesetzes in Österreich stehen Barrierefreiheitsbeauftragte im Zentrum der Umsetzung. Sie sollen dafür sorgen, dass Barrierefreiheit in allen Bereichen mitgedacht wird – von Gebäuden über digitale Angebote bis hin zu Kommunikation und Veranstaltungen.
Um alle bereits bestellten Barrierefreiheitsbeauftragten, Behindertenvertrauenspersonen, Personalverantwortliche, Inklusions- und Diversity-Beauftragte sowie Entscheidungsträger, die sich auf die gesetzlichen Vorgaben vorbereiten möchten, zu unterstützen, fand am 30. Oktober 2024 im barrierefreien Veranstaltungszentrum Catamaran in Wien ein Fachkongress für Barrierefreiheitsbeauftragte und alle, die Barrierefreiheit aktiv gestalten wollen, statt.
Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vermittelten während des Kongresses spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und stellten Best-Practice-Beispiele sowie kommende Trends vor. Ein Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Unternehmen und Interessenvertretungen. Im Verlauf wurde darüber diskutiert, wie Barrierefreiheit erfolgreich in den Betriebsalltag integriert werden kann und welche Stolpersteine es zu überwinden gilt.
In Österreich müssen Unternehmen mit mehr als 400 Beschäftigten seit dem 1. Januar 2025 Barrierefreiheitsbeauftragte bestellen, die sich mit Fragen der umfassenden Barrierefreiheit befassen. Diese Rolle umfasst die Beseitigung baulicher, digitaler und informatorischer Barrieren und muss bereits in Planungsphasen einbezogen werden.
Zu den Aufgaben von Barrierefreiheitsbeauftragten gehört es nach diesem Gesetz:
- Missstände aufzuzeigen und Barrieren in verschiedenen Unternehmensbereichen zu identifizieren.
- Verbesserungsvorschläge und Vorschläge zur Erreichung barrierefreier Strukturen einzubringen.
- Die Zusammenarbeit mit Stakeholdern, die Kooperation mit Behindertenvertrauenspersonen, Experten von Behindertenorganisationen und Umsetzungsteams zu entwickeln.
- In relevanten Projekten bereits in der Planungsphase mitzuwirken und in Planungsprozesse eingebunden zu werden.
- Dabei für die Berücksichtigung in allen Bereichen zu sorgen und die Verantwortung für bauliche Barrieren, Informations- und Kommunikationstechnologie, EDV, leichte Sprache und weitere relevante Bereiche wahrzunehmen.
Dieser Fachkongress hat in Österreich bereits mediales Interesse gefunden und auch kobinet hat bereits darüber informiert. In der kobinet-Redaktion sind wir uns darüber einig, dass dies ein guter Ansatz ist, weil dieser vor allem auf die praktische Umsetzung von Barrierefreiheit zielt. Wir werden deshalb die Entwicklung dieser Arbeit verfolgen und bei entsprechenden Anlässen auch wieder darüber berichten.




