Bonn (kobinet)
Bei Youth Vision kamen junge Menschen zusammen.
Sie alle haben eine Augen-Krankheit.
Die Netz-Haut in ihren Augen ist krank.
Die Netz-Haut ist hinten in deinem Auge.
Auf der Netz-Haut entstehen Bilder.
Dann kannst du die Bilder sehen.
Das Treffen war am 25. Oktober 2024.
Das Treffen war in Bonn.
Bei dem Treffen gab es viele Angebote.
Die jungen Menschen haben viel gelernt.
Sie haben sich ausgetauscht.
Es ging um diese Fragen:
Wie kann ich gut leben?
Wie kann ich selbst bestimmen?
Das Treffen hat die Junge Retina gemacht.
Die Junge Retina gehört zu PRO RETINA Deutschland.
PRO RETINA hilft Menschen mit Augen-Krankheiten.
Sport-lerinnen haben von ihren Erlebnissen erzählt.
Sie machen Para-Sport.
Para-Sport ist Sport für Menschen mit Behinderung.
Der Sport macht sie glücklich.
Sie fühlen sich frei beim Sport.
Es gab viele Vorträge und Work-shops.
Work-shop bedeutet: Eine Gruppe macht etwas zusammen.
Dabei lernt die Gruppe etwas Neues.
Die Themen waren:
Warum engagieren sich die jungen Menschen?
Friederike Zurhake leitet die Junge Retina.
Sie sagt:
Wir wollen etwas bewegen.
Wir wollen etwas gestalten.
Nadine Rokstein arbeitet auch bei der Jungen Retina.
Sie kümmert sich um die Öffentlichkeits-Arbeit.
Öffentlichkeits-Arbeit bedeutet: Man informiert andere Menschen.
Zum Beispiel über eine Firma.
Oder über ein Projekt.
Nadine sagt:
Ich wollte andere Menschen kennen-lernen.
Ich wollte mich austauschen.
Das hat bei der Jungen Retina geklappt.
Alper Senlik ist stell-vertretender Leiter.
Stell-vertretender Leiter bedeutet: Er hilft der Leiterin.
Er ist der zweite Chef.
Er sagt:
Die Arbeit macht mir Freude.
Deshalb helfe ich auch in anderen Bereichen.
Florian Grebe kümmert sich um Team Meet-ups.
Meet-up bedeutet: Treffen von Menschen.
Florian sagt:
Ich möchte etwas zurück-geben.
Die Junge Retina hat mir viel gegeben.
Ich habe tolle Menschen kennen-gelernt.
Was sagt der Geschäfts-Führer?
Dario Madani ist Geschäfts-Führer von PRO RETINA.
Geschäfts-Führer bedeutet: Er ist der Chef.
Er trifft wichtige Entscheidungen.
Er findet Youth Vision sehr gut.
Er sagt:
Die jungen Menschen sind mutig.
Sie sind offen.
Sie wollen etwas tun.
Youth Vision hat einen besonderen Raum geschaffen.
Dort können junge Menschen aktiv sein.
Sie können zeigen: Wir sind da.
Sie können gehört werden.
Das ist wichtig für PRO RETINA.
Denn niemand soll allein sein.
Alle sollen dabei sein können.
Die jungen Menschen sind mehr als ihre Behinderung
Die Mitglieder der Jungen Retina sagen:
Wir haben eine Behinderung.
Aber das ist nicht alles.
Wir sind Menschen.
Wir können viel.
Deshalb gab es verschiedene Vorträge.
Jasmin Ciplak ist angehende Juristin.
Juristin bedeutet: Sie studiert Recht.
Sie will Anwältin werden.
Jasmin nennt sich auch Mrs. Blindlife.
Sie kann nur 8 bis 10 Prozent sehen.
Trotzdem war sie in Togo.
Togo ist ein Land in Afrika.
Dort hat sie ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht.
Das bedeutet: Sie hat 1 Jahr lang geholfen.
Noemi Ristau ist Ski-Renn-Läuferin.
Sie ist blind.
Trotzdem fährt sie Ski.
Sie fährt auch Fahrrad.
Sie surft.
Sie fährt Wasser-Ski.
Noemi war bei den Paralympics.
Paralympics sind Olympische Spiele für Menschen mit Behinderung.
Noemi sagt:
Der Sport gibt mir ein gutes Gefühl.
Ich fühle mich frei.
Ich kann selbst bestimmen.
Sie hat einen Rat für andere:
Welche Hilfen gibt es?
Anja Korte arbeitet beim Guide-Netzwerk Deutschland.
Guide bedeutet: Begleiter.
Das Netzwerk begleitet Menschen mit Seh-Behinderung.
Zum Beispiel beim Laufen.
Bald auch beim:
Die Work-shops
Am Ende gab es Work-shops.
Dort konnten alle etwas ausprobieren.
Sie haben gelernt:
Bewegung ist gut für den Körper.
Bewegung ist gut für die Seele.
Juan de la Fuente Briones hat einen Work-shop gemacht.
Er arbeitet beim PRO RETINA Arbeits-Kreis Sport.
Er hat gezeigt:
So kann man sich selbst verteidigen.
Auch mit Seh-Behinderung.
Anna Lena Bach hat einen Yoga-Kurs gemacht.
Yoga sind besondere Übungen für den Körper.
Die Übungen machen entspannt.
Der Kurs war vor Ort.
Und online im Internet.
Es gab auch Infos zu Arbeits-Assistenz.
Die EUTB hat die Infos gegeben.
EUTB bedeutet: Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung.
Teilhabe bedeutet: Mit-machen können in der Gesellschaft.
Die EUTB berät Menschen mit Behinderung.
Was war besonders wichtig?
Das Beste war der Austausch.
Alle Teilnehmer waren jung.
Alle haben ähnliche Erfahrungen.
Sie konnten gut miteinander reden.
Sie haben sich verstanden.

Foto: PRO RETINA Deutschland
Bonn (kobinet) Engagement, Sport, Selbstfürsorge – beim ersten Youth Vision am 25.10.2025 in Bonn konnten sich junge Menschen mit Netzhauterkrankungen über Möglichkeiten und Wege eines selbstbestimmten Lebens austauschen. Die Teilnehmenden erhielten Impulse von den ehrenamtlich Engagierten der Jungen Retina, einem Arbeitskreis der PRO RETINA Deutschland. Parasportlerinnen berichteten von dem Gefühl von Freiheit und Glück durch den Sport. In weiteren Vorträgen und Workshops ging es um das Reisen mit Sehbehinderung, Arbeitsassistenzen, Entspannungstechniken und Selbstverteidigung. So heißt es in einem Bericht von PRO RETINA Deutschland über die Veranstaltung.
„Wir haben richtig Lust, etwas zu bewegen und zu gestalten“, brachte Friederike Zurhake, Leiterin der Jungen Retina, die Gründe für ihr Engagement auf den Punkt. Nadine Rokstein, im Leitungsteam der Jungen Retina und Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit, bestätigt das und ergänzt: „Ich wollte mich auch vernetzen, andere Menschen kennenlernen und mich austauschen. Das ist mir bei der Jungen Retina gelungen.“ Alper Senlik, stellvertretender Leiter des Arbeitskreises, betonte zudem die Freude, die er durch sein Engagement erfährt. „Deshalb engagiere ich mich innerhalb der PRO RETINA nicht nur in der Jungen Retina, sondern beispielsweise auch als PRO RETINA-Digitalexperte.“ Für Florian Grebe, der sich im Leitungsteam um das Team Meet-up kümmert, ist es wichtig, etwas zurückzugeben: „Ich wurde hier mit offenen Armen empfangen. Die Junge Retina hat mir viel gegeben. Ich habe hier tolle Menschen kennengelernt. Mit meinem Engagement möchte ich etwas zurückgeben.“
Dario Madani, Geschäftsführer von PRO RETINA, zeigte sich von dem Engagement der jungen Mitglieder begeistert: „Mit Youth Vision haben wir einen Raum geschaffen, in dem junge Erwachsene mit Netzhauterkrankungen sichtbar, hörbar und aktiv geworden sind. Ihre Offenheit, ihr Mut und ihr Tatendrang waren ansteckend. Sie haben uns daran erinnert, warum PRO RETINA existiert – damit niemand allein bleibt, damit Teilhabe gelebte Wirklichkeit wird.“
Den Mitgliedern der Jungen Retina ist es wichtig, dass sie nicht darauf reduziert werden, eine Behinderung zu haben. Sie möchten als Menschen gesehen werden. Diesem Wunsch entsprechend hatten sie auch das Programm gestaltet. Die angehende Juristin Jasmin Ciplak, auch bekannt als Mrs. Blindlife, berichtete, wie sie mit einem Sehrest von acht bis zehn Prozent ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Togo gestaltet hat. Die deutsche Skirennläuferin Noemi Ristau verriet, wie es ihr gelingt, blind Ski zu fahren, zu surfen, zu skaten, Wasserski oder Fahrrad zu fahren. Der Sport, so die junge Parathletin, gebe ihr das Gefühl von Freiheit und Eigensteuerung. Ihre Botschaft an die Teilnehmenden lautet: „Nehmt Hilfen an, setzt euch immer neue Ziele, geht offen mit eurer Behinderung um und habt Geduld – auch mit Hilfsmitteln.“ Wie Hilfen aussehen können, beschrieb Anja Korte vom Guide-Netzwerk Deutschland. Aktuell begleitet das Netzwerk Menschen mit Sehbehinderung beim Laufen, demnächst auch beim Radfahren, Wandern und Schwimmen.
In den abschließenden Workshops konnten die Teilnehmenden direkt ausprobieren, welche Auswirkungen Bewegung auf Körper und Psyche hat: Vor Ort gab Juan de la Fuente Briones vom PRO RETINA-Arbeitskreis Sport Einblicke in die Selbstverteidigung mit Sehbehinderung. Sowohl in Präsenz vor Ort als auch online brachte Anna Lena Bach den Teilnehmenden die positiven Wirkungen von Yoga nahe. Neben den Impulsen und der Wissensvermittlung beispielsweise zu den verschiedenen Formen von Arbeitsassistenzen durch die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) machte der Austausch mit Gleichaltrigen mit ähnlichen Erfahrungen den besonderen Wert der Veranstaltung aus, wie es im Bericht von PRO RETINA Deutschland heißt.

Foto: PRO RETINA Deutschland
Bonn (kobinet) Engagement, Sport, Selbstfürsorge – beim ersten Youth Vision am 25.10.2025 in Bonn konnten sich junge Menschen mit Netzhauterkrankungen über Möglichkeiten und Wege eines selbstbestimmten Lebens austauschen. Die Teilnehmenden erhielten Impulse von den ehrenamtlich Engagierten der Jungen Retina, einem Arbeitskreis der PRO RETINA Deutschland. Parasportlerinnen berichteten von dem Gefühl von Freiheit und Glück durch den Sport. In weiteren Vorträgen und Workshops ging es um das Reisen mit Sehbehinderung, Arbeitsassistenzen, Entspannungstechniken und Selbstverteidigung. So heißt es in einem Bericht von PRO RETINA Deutschland über die Veranstaltung.
„Wir haben richtig Lust, etwas zu bewegen und zu gestalten“, brachte Friederike Zurhake, Leiterin der Jungen Retina, die Gründe für ihr Engagement auf den Punkt. Nadine Rokstein, im Leitungsteam der Jungen Retina und Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit, bestätigt das und ergänzt: „Ich wollte mich auch vernetzen, andere Menschen kennenlernen und mich austauschen. Das ist mir bei der Jungen Retina gelungen.“ Alper Senlik, stellvertretender Leiter des Arbeitskreises, betonte zudem die Freude, die er durch sein Engagement erfährt. „Deshalb engagiere ich mich innerhalb der PRO RETINA nicht nur in der Jungen Retina, sondern beispielsweise auch als PRO RETINA-Digitalexperte.“ Für Florian Grebe, der sich im Leitungsteam um das Team Meet-up kümmert, ist es wichtig, etwas zurückzugeben: „Ich wurde hier mit offenen Armen empfangen. Die Junge Retina hat mir viel gegeben. Ich habe hier tolle Menschen kennengelernt. Mit meinem Engagement möchte ich etwas zurückgeben.“
Dario Madani, Geschäftsführer von PRO RETINA, zeigte sich von dem Engagement der jungen Mitglieder begeistert: „Mit Youth Vision haben wir einen Raum geschaffen, in dem junge Erwachsene mit Netzhauterkrankungen sichtbar, hörbar und aktiv geworden sind. Ihre Offenheit, ihr Mut und ihr Tatendrang waren ansteckend. Sie haben uns daran erinnert, warum PRO RETINA existiert – damit niemand allein bleibt, damit Teilhabe gelebte Wirklichkeit wird.“
Den Mitgliedern der Jungen Retina ist es wichtig, dass sie nicht darauf reduziert werden, eine Behinderung zu haben. Sie möchten als Menschen gesehen werden. Diesem Wunsch entsprechend hatten sie auch das Programm gestaltet. Die angehende Juristin Jasmin Ciplak, auch bekannt als Mrs. Blindlife, berichtete, wie sie mit einem Sehrest von acht bis zehn Prozent ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Togo gestaltet hat. Die deutsche Skirennläuferin Noemi Ristau verriet, wie es ihr gelingt, blind Ski zu fahren, zu surfen, zu skaten, Wasserski oder Fahrrad zu fahren. Der Sport, so die junge Parathletin, gebe ihr das Gefühl von Freiheit und Eigensteuerung. Ihre Botschaft an die Teilnehmenden lautet: „Nehmt Hilfen an, setzt euch immer neue Ziele, geht offen mit eurer Behinderung um und habt Geduld – auch mit Hilfsmitteln.“ Wie Hilfen aussehen können, beschrieb Anja Korte vom Guide-Netzwerk Deutschland. Aktuell begleitet das Netzwerk Menschen mit Sehbehinderung beim Laufen, demnächst auch beim Radfahren, Wandern und Schwimmen.
In den abschließenden Workshops konnten die Teilnehmenden direkt ausprobieren, welche Auswirkungen Bewegung auf Körper und Psyche hat: Vor Ort gab Juan de la Fuente Briones vom PRO RETINA-Arbeitskreis Sport Einblicke in die Selbstverteidigung mit Sehbehinderung. Sowohl in Präsenz vor Ort als auch online brachte Anna Lena Bach den Teilnehmenden die positiven Wirkungen von Yoga nahe. Neben den Impulsen und der Wissensvermittlung beispielsweise zu den verschiedenen Formen von Arbeitsassistenzen durch die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) machte der Austausch mit Gleichaltrigen mit ähnlichen Erfahrungen den besonderen Wert der Veranstaltung aus, wie es im Bericht von PRO RETINA Deutschland heißt.




