Wien (kobinet)
In Berlin gibt es ein Problem.
Persönliche Assistenz ist in Gefahr.
Persönliche Assistenz bedeutet:
Ein Mensch hilft dir im Alltag.
Die Assistenz macht das, was du nicht alleine kannst.
Du bestimmst selbst, was die Assistenz tun soll.
Warum ist das so?
Die Löhne sind zu niedrig.
Die Löhne sind niedriger als in Assistenz-Diensten.
Assistenz-Dienste sind Firmen oder Vereine.
Sie vermitteln Menschen, die anderen helfen.
Diese Helfer nennt man Assistenz.
Auch in Österreich gibt es Angst.
Menschen mit Behinderungen brauchen Assistenz.
Eine Behinderung macht Sachen schwierig.
Man kann manche Sachen nicht so einfach machen.
Vielleicht bekommen sie keine Assistenz mehr.
Es gab 20 Jahre lang keine Verbesserung.
Das ist gefährlich für Arbeits-Plätze.
Das ist gefährlich für Selbst-Bestimmung.
Selbstbestimmung bedeutet:
Man entscheidet für sich selbst.
Man bestimmt über sein eigenes Leben.
Es gibt die WAG Assistenz-Genossenschaft.
Eine Genossenschaft bedeutet:
Menschen arbeiten zusammen.
Sie helfen sich gegenseitig.
Die WAG ist in Wien.
Die WAG musste 102 Assistenten abmelden.
Sie meldete sie beim Arbeits-Markt-Service an.
Der Arbeits-Markt-Service hilft bei der Arbeit.
Er hilft Menschen, eine Arbeit zu finden.
Das heißt: Die Assistenten können gekündigt werden.
Warum ist das so?
Nieder-Österreich gibt zu wenig Geld.
Das Land zahlt 22 Euro pro Stunde.
Das ist seit dem Jahr 2003 so.
Das ist 20 Jahre her.
Die Politik hat Verbesserungen versprochen.
Der Vorstand der WAG will helfen.
Der Vorstand sind die Chefs von einer Firma.
Christoph Dirnbacher ist der geschäfts-führende Vorstand.
Er leitet die Firma.
Er trifft wichtige Entscheidungen.
Er ist der Chef.
Er sagt: Wir wollen Arbeits-Plätze erhalten.
Aber die Politik muss schnell handeln.
Ohne Hilfe gibt es Probleme:
Viele Menschen verlieren ihre Arbeit.
Viele Menschen mit Behinderungen verlieren ihre Assistenz.
Das betrifft Menschen in Nieder-Österreich.
Was ist Persönliche Assistenz?
Assistenten helfen Menschen mit Behinderungen.
Eine Assistenz ist eine Person die hilft.
Die Assistenz hilft bei Sachen im Alltag.
Sie helfen im Alltag.
Sie helfen bei der Arbeit.
Sie helfen in der Familie.
So können Menschen mit Behinderungen selbst-bestimmt leben.
Mehr Infos gibt es bei BIZEPS.
BIZEPS ist ein Nachrichten-Dienst aus Österreich.

Foto: WAG
Wien (kobinet) In Berlin wird die Persönliche Assistenz durch niedrigere Löhne als in Assistenzdiensten massiv bedroht. Aber auch in Österreich geht die Angst um, dass behinderte Menschen die nötige Assistenz verlieren können. "20 Jahre Stillstand gefährden Arbeitsplätze und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen. Die in Wien ansässige WAG Assistenzgenossenschaft musste 102 Persönliche Assistentinnen und Assistenten vorsorglich beim Arbeitsmarktservice AMS zur Kündigung anmelden. Der Grund ist die unzureichende Förderung für Persönliche Assistenz in Niederösterreich. Noch immer zahlt das Land 22 Euro pro Stunde – genauso viel wie im Jahr 2003. Die Landespolitik hat Verbesserungen angekündigt. Nun müssen Taten folgen." So heißt es in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS.
Der Vorstand der WAG versucht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Doch ohne rasche politische Entscheidung droht der Verlust vieler Arbeitsplätze – und damit auch das Ende der Persönlichen Assistenz für Dutzende Menschen mit Behinderungen in Niederösterreich. „Wir sind bestrebt, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärt Christoph Dirnbacher, geschäftsführender Vorstand der WAG Assistenzgenossenschaft. Persönliche Assistenz ermöglicht Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben – im Alltag, im Beruf und in der Familie. Sie ist die Basis für gesellschaftliche Teilhabe.

Foto: WAG
Wien (kobinet) In Berlin wird die Persönliche Assistenz durch niedrigere Löhne als in Assistenzdiensten massiv bedroht. Aber auch in Österreich geht die Angst um, dass behinderte Menschen die nötige Assistenz verlieren können. "20 Jahre Stillstand gefährden Arbeitsplätze und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen. Die in Wien ansässige WAG Assistenzgenossenschaft musste 102 Persönliche Assistentinnen und Assistenten vorsorglich beim Arbeitsmarktservice AMS zur Kündigung anmelden. Der Grund ist die unzureichende Förderung für Persönliche Assistenz in Niederösterreich. Noch immer zahlt das Land 22 Euro pro Stunde – genauso viel wie im Jahr 2003. Die Landespolitik hat Verbesserungen angekündigt. Nun müssen Taten folgen." So heißt es in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS.
Der Vorstand der WAG versucht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Doch ohne rasche politische Entscheidung droht der Verlust vieler Arbeitsplätze – und damit auch das Ende der Persönlichen Assistenz für Dutzende Menschen mit Behinderungen in Niederösterreich. „Wir sind bestrebt, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten“, erklärt Christoph Dirnbacher, geschäftsführender Vorstand der WAG Assistenzgenossenschaft. Persönliche Assistenz ermöglicht Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben – im Alltag, im Beruf und in der Familie. Sie ist die Basis für gesellschaftliche Teilhabe.




