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Inklusionspreis soll auch Gestalt bekommen

Angedeuteter Poakal in einem Kreis auf gelbem Grund
Preispokal
Foto: Pixabay/Mohamed_hassan

DÜSSELDORF (kobinet) Die Preisträgerinnen und Preisträger des nächsten Inklusionspreises im Jahr 2026 sollen nach dem Wunsch des Sozialministeriums Nordrhein-Westfalen neben der seit der ersten Verleihung des Preises etablierten finanziellen Unterstützung auch mit einer Preisstatue geehrt werden. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales startet heute einen Wettbewerb zur Gestaltung der Figur für die Preisstatue. Die von einer Jury ausgewählte Figur wird mit 5.000 Euro prämiert.

Kurz gesagt ()

Das Sozialministerium NRW startet einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Preisstatue für den Inklusionspreis 2026, um künftige Preisträger neben der finanziellen Unterstützung auch mit einer physischen Auszeichnung zu ehren. Alle nordrhein-westfälischen Bürger können bis zum 30. November 2025 Konzepte einreichen, wobei fünf Finalisten Prototypen anfertigen dürfen und der Siegerentwurf mit 5.000 Euro prämiert wird.

Mit dem im Jahr 2015 geschaffenen Inklusionspreis würdigt das Land Menschen, Organisationen oder Projekte, die sich in besonderer Weise für das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung einsetzen. Ziel der Auszeichnung ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von Inklusion in unserer Gesellschaft zu stärken.

„Mit dem Wettbewerb zur Gestaltung einer Figur, die für den Inklusionspreis stehen wird, unterstreichen wir die Bedeutung von gelungener und gelebter Inklusion sowie des Inklusionspreises. Dafür sind nun Ihre kreativen Ideen gefragt: Ich lade alle nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und Bürger ein, an unserem Wettbewerb teilzunehmen und einen Entwurf einzusenden“, so Sozialminister Karl-Josef Laumann.

Der Wettbewerb zur Gestaltung der Inklusionspreisstatue besteht aus zwei Phasen: Zunächst haben Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Beeinträchtigung – einzeln oder als (inklusives) Zweier-Team – die Möglichkeit, Konzepte für eine Figur einzureichen. Die Frist zur Einreichung endet am Sonntag, 30. November 2025.

Aus den Einreichungen wählt die Jury fünf Einzelpersonen oder Zweier-Teams aus, die zur Teilnahme an der zweiten Wettbewerbsphase eingeladen werden und einen Prototyp ihrer Preisfigur anfertigen. Anschließend bestimmt die Jury aus diesen Prototypen den Siegerentwurf.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen, Bewerbungsfristen und zum Ablauf des Wettbewerbs finden Interessierte auf der Internetseite des Sozialministeriums.