Wien (kobinet)
Am 26. Oktober 2008 hat Österreich etwas unter-schrieben.
Das war die UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Eine Konvention ist eine Abmachung zwischen vielen Ländern.
Alle sollen sich daran halten.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein Vertrag für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Sie sollen überall mit-machen können.
UN bedeutet: Vereinte Nationen.
Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe von 193 Ländern.
Sie arbeiten zusammen.
Österreich hat damit versprochen:
Wir achten die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Dazu gehört auch das Recht auf Bildung.
Alle Kinder sollen zusammen lernen können.
Das nennt man: Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird aus-geschlossen.
Jetzt ist das 17 Jahre her.
Eine große Initiative hat gesagt:
Eine Initiative ist eine Gruppe von Menschen mit einer gemeinsamen Idee.
Sie wollen etwas verändern.
Österreich hält sein Versprechen nicht gut genug.
Besonders bei kleinen Kindern im Kinder-Garten.
Die Initiative heißt: AUFTRAG. BILDUNG.
Dazu gehören viele Gruppen:
Die Kinder-Freunde, die Caritas und andere.
Sie alle arbeiten mit Kindern.
Die Initiative sagt:
Kinder mit Behinderungen werden noch immer benachteiligt.
Benachteiligt bedeutet: Jemand wird schlechter behandelt.
Diese Person hat weniger Möglichkeiten.
Das muss sich ändern.
Jedes Kind hat ein Recht auf Förderung.
Förderung bedeutet: Jemand bekommt Hilfe zum besseren Lernen.
Von Anfang an.
Die Initiative sagt auch:
Inklusion ist wichtig für unsere Gesellschaft.
Gesellschaft bedeutet: Viele Menschen leben zusammen.
Teilhabe ist wichtig für unsere Gesellschaft.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit und kann mit-bestimmen.
Bildung ist kein Privileg.
Ein Privileg ist ein besonderer Vorteil für manche Menschen.
Bildung ist ein Recht für alle Kinder.
Das steht in einem Beitrag von BIZEPS.
BIZEPS ist ein Online-Nachrichten-Dienst aus Österreich.

Foto: BIZEPS Wien
Wien (kobinet) Am 26. Oktober 2008 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention von Österreich unterzeichnet. Österreich verpflichtete sich damit, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten, darunter auch das Recht auf Bildung im Sinne eines inklusiven Bildungssystems. Zum 17. Jahrestag wies die bundesweite Initiative "AUFTRAG.BILDUNG. Trägerinitiative Kinderbetreuung" – bestehend aus Kinderfreunden, Caritas, Bundesverband Österreichischer Elternverwalteter Kindergruppen, Diakonie, Hilfswerk und St. Nikolausstiftung – darauf hin, dass Österreich dieser Verpflichtung im Bereich der Elementarpädagogik bis heute nicht ausreichend nachkommt. Die Initiative fordert daher dringende Maßnahmen für mehr Inklusion und Teilhabe von Kindern mit Behinderungen. "Inklusion und Teilhabe sind Grundwerte unserer Gesellschaft. Jedes Kind hat das Recht, von Anfang an gefördert zu werden. Bildung darf kein Privileg sein – sie ist ein Recht für alle", wird die Initiative in einem Beitrag des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS zitiert.

Foto: BIZEPS Wien
Wien (kobinet) Am 26. Oktober 2008 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention von Österreich unterzeichnet. Österreich verpflichtete sich damit, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten, darunter auch das Recht auf Bildung im Sinne eines inklusiven Bildungssystems. Zum 17. Jahrestag wies die bundesweite Initiative "AUFTRAG.BILDUNG. Trägerinitiative Kinderbetreuung" – bestehend aus Kinderfreunden, Caritas, Bundesverband Österreichischer Elternverwalteter Kindergruppen, Diakonie, Hilfswerk und St. Nikolausstiftung – darauf hin, dass Österreich dieser Verpflichtung im Bereich der Elementarpädagogik bis heute nicht ausreichend nachkommt. Die Initiative fordert daher dringende Maßnahmen für mehr Inklusion und Teilhabe von Kindern mit Behinderungen. "Inklusion und Teilhabe sind Grundwerte unserer Gesellschaft. Jedes Kind hat das Recht, von Anfang an gefördert zu werden. Bildung darf kein Privileg sein – sie ist ein Recht für alle", wird die Initiative in einem Beitrag des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS zitiert.




