Innsbruck (kobinet)
Innsbruck (kobinet)
bidok ist ein Projekt aus Österreich.
bidok hilft Menschen mit Behinderungen.
bidok informiert über Rechte.
Das gilt für Menschen mit Behinderungen.
Das gilt für ganz Österreich.
Das gilt auch für Deutschland.
Das gilt auch für die Schweiz.
bidok hat ein Archiv.
Ein Archiv ist eine Sammlung.
In der Sammlung sind Bücher und Bilder.
Das Archiv ist zur Behinderten-Bewegung.
Die Bewegung ist in Österreich.
Das Archiv hat einen Preis gewonnen.
bidok hat auch eine Bibliothek.
In der Bibliothek gibt es Bücher.
Die Bücher sind über Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.
Es gibt auch Bücher über Integration.
Integration bedeutet: Verschiedene Menschen werden eine Gruppe.
Alle können überall mitmachen.
Es gibt auch Bücher über Behinderten-Politik.
Das SMS Tirol hat bidok gefördert.
SMS Tirol bedeutet: Sozial-Ministerium-Service Tirol.
Förderung bedeutet: Das SMS Tirol hat Geld gegeben.
Jetzt gibt es kein Geld mehr.
Das SMS Tirol muss sparen.
Es gibt nur noch Geld für Arbeits-Plätze.
bidok bekommt Geld seit 2005.
Das Geld kam vom SMS Tirol.
Das Geld war für Mitarbeiter.
Das Geld war auch für Mitarbeiterinnen.
bidok hat über Inklusion informiert.
bidok hat zu Inklusion geforscht.
bidok hat über Arbeit informiert.
Es ging um Arbeit für Menschen mit Behinderungen.
bidok hat über Bildung informiert.
Es ging um Bildung für Menschen mit Behinderungen.
bidok sucht jetzt nach einer Lösung.
Es gibt eine Liste zum Unterschreiben.
Es gibt eine Umfrage.
Ohne Lösung muss bidok bald schließen.
Das Projekt endet am 31. Dezember 2025.
Der Verein bidok bleibt aber bestehen.
Volker Schönwiese hat bidok gegründet.
Das war im Jahr 1997.
Lisa Pfahl leitet bidok seit 2017.
bidok gehört zur Universität Innsbruck.
Die Abkürzung ist: UIBK.
bidok gehört auch zur Universitäts-Bibliothek Innsbruck.
Eine Universitäts-Bibliothek ist eine große Bücherei.
Sie gehört zu einer Hoch-Schule.
Dort können Studenten Bücher leihen.
Auch andere Menschen können sie nutzen.
bidok kann keine neuen Aufträge mehr annehmen.
Alle Mitarbeiter müssen gehen.
Alle Mitarbeiterinnen müssen gehen.
bidok kann keine Texte mehr bearbeiten.
bidok kann keine neuen Texte mehr einstellen.
bidok sortiert jetzt die Inhalte.
bidok sichert die Inhalte.
Die Bibliothek bleibt im Internet.
Die Adresse ist: https://bidok.library.uibk.ac.at/
Die Internet-Seite bleibt auch online.
Die Adresse ist: https://bidok.uibk.ac.at
Der Verein betreibt die Seiten.
Die UIBK hilft dabei.
Der Verein hofft auf neue Förder-Mittel.
Förder-Mittel bedeutet: Geld für das Projekt.
Sie können bidok unterstützen.
Unterschreiben Sie auf dieser Liste:
https://tinyurl.com/bidok-unterschrift
Beantworten Sie die Umfrage.
Die Umfrage dauert 3 Minuten.
Die Umfrage hilft bei neuen Anträgen.
Die Anträge sind für Geld.
Hier ist die Umfrage:
https://tinyurl.com/bidok-umfrage
Sie können auch eine Nachricht schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist:
bidok kann vielleicht nicht allen antworten.
Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Mehr Informationen zu bidok
bidok informiert über Rechte.
Es geht um Rechte von Menschen mit Behinderungen.
bidok hat ein Archiv zur Behinderten-Bewegung.
Behinderten-Bewegung bedeutet: Menschen mit Behinderungen setzen sich ein.
Sie kämpfen für ihre Rechte.
Das Archiv hat einen Preis gewonnen.
bidok hat eine Bibliothek über Inklusion.
bidok hat eine Bibliothek über Integration.
bidok hat eine Bibliothek über Aktivismus.
Aktivismus bedeutet: Menschen setzen sich für etwas ein.
Sie kämpfen für ihre Rechte.
bidok hat eine Bibliothek über Behinderten-Politik.
bidok hat eine Bibliothek über Behinderten-Rechte.
bidok arbeitet mit Menschen mit Behinderungen zusammen.
bidok hat Schulungen gemacht.
bidok hat eine Bibliothek aufgebaut.
Die Bibliothek ist barriere-frei.
Die Bibliothek ist digital.
Barriere-frei bedeutet: Alle können sie nutzen.
Die Bibliothek ist in deutscher Sprache.
Sie ist die erste in deutscher Sprache.
Es gibt keine andere barriere-freie Bibliothek.
bidok hat Forschung bekannt gemacht.
bidok hat Workshops gemacht.
In den Workshops ging es um Inklusion.
bidok ist ein Vorbild für Inklusion.
Das gilt für Bildung.
Das gilt für Wissenschaft.
bidok koordiniert Inklusions-Forschung seit 1997.
Koordinieren bedeutet: Zusammen planen und arbeiten.
Dinge werden aufeinander abgestimmt.
Das gilt für Österreich.
Das gilt für Deutschland.
Das gilt für die Schweiz.
Die Tagungen heißen: IFO-Tagungen.
bidok vermittelt Wissen über Inklusion.
Im Jahr 2025 hat bidok ein Netz-werk gegründet.
Ein Netz-werk ist eine Gruppe von Menschen.
Sie haben den gleichen Beruf.
Sie helfen sich gegenseitig.
Das Netz-werk heißt: European Disability Archives.
Das bedeutet auf Deutsch: Europäische Behinderten-Archive.
Das Netz-werk verbindet verschiedene Länder.
Das Netz-werk arbeitet zu Disability Studies.
Disability Studies bedeutet: Forschung über Behinderung.
Menschen erforschen das Leben mit Behinderung.
Sie untersuchen Barrieren in der Gesellschaft.
Das Ziel ist: Alle Menschen sollen gleich-berechtigt leben.
Der Verein bidok führt diese Arbeit weiter.
Der Verein macht das europäische Netz-werk weiter.
Der Verein macht den News-letter weiter.
Der Verein betreibt die Lern-Plattformen weiter.
Eine Lern-Plattform ist eine Internet-Seite.
Dort kann man lernen.
Es gibt Kurse und Übungen.
Man kann in seinem eigenen Tempo lernen.
Der Verein betreibt die E-Mail-Liste weiter.
Die E-Mail-Liste heißt: IFO-Liste
Aber: Die Arbeit ist ehren-amtlich.
Ehren-amtlich bedeutet: Die Menschen bekommen kein Geld.
Die Arbeit wird langsamer gehen.
Das bitten die Menschen von bidok zu verstehen.
Sie können den News-letter abonnieren.
Abonnieren bedeutet: Sie bekommen ihn regelmäßig.
Hier geht es zum bidok News-letter
bidok hat über 3.000 Veröffentlichungen.
Veröffentlichungen sind Texte für alle Menschen.
Das können Bücher sein.
Das können Artikel in Zeit-Schriften sein.
Die Texte werden gedruckt oder im Internet geteilt.
Die Veröffentlichungen sind über Behinderung in Bildung.
Die Veröffentlichungen sind über Behinderung in Arbeit.
bidok hat ein Archiv.
Das Archiv ist über die Behinderten-Bewegung.
Die Bewegung ist in Österreich.
Seit 2022 werden die Texte bearbeitet.
Die Texte werden technisch bearbeitet.
Die Texte werden über eine Visual Library bereit-gestellt.
Visual Library bedeutet: Bild-Bibliothek.
Das ist eine Sammlung von Bildern.
Die Bilder sind digital gespeichert.
Man kann sie am Computer ansehen.
Visual Library ist englisch.
Das bedeutet: Sicht-bare Bibliothek.
Die Bibliothek gehört zur Universitäts-Bibliothek Innsbruck.
Bis jetzt sind 350 Texte übertragen worden.
Die Internet-Seite hatte 150.000 Besuche.
Es gab 50.000 Downloads.
Download ist englisch.
Das bedeutet: Herunter-laden.
Das Archiv findet man auf der Internet-Seite
Die digitale Bibliothek ist barriere-frei.
Sie ist sehr bekannt.
Viele Menschen nutzen die Bibliothek.
Die Internet-Seite bleibt im Jahr 2026 erreichbar.
Die Bibliothek bleibt im Jahr 2026 erreichbar.
Die Universität Innsbruck stellt das sicher.
Die Druck-Serie wird eingestellt.
Eine Druck-Serie ist eine Reihe von Heften.
Die Hefte sind gedruckt.
Die Hefte gehören zusammen.
Sie haben ein gemeinsames Thema.
Die Druck-Serie heißt: bidok Lese-Zeichen.
Das bidok Lese-Zeichen war in einfacher Sprache.
Es informierte über Behinderten-Rechte.
Die alten Ausgaben kann man herunter-laden.
Hier geht es zum bidok Lese-Zeichen
Die LIGA Selbst-Vertretung unterstützt bidok.
Die ISL unterstützt bidok.
ISL bedeutet: Interessen-Vertretung Selbst-Bestimmt Leben.
Eine Interessen-Vertretung spricht für dich.
Sie sagt: Das ist wichtig für dich.
Sie kämpft für deine Wünsche.
Die ISL kommt aus Deutschland.
Viele Menschen in Deutschland nutzen bidok.
bidok ist eine wichtige Informations-Quelle.
Eine Informations-Quelle gibt dir Wissen.
Das kann ein Buch sein.
Das kann eine Internet-Seite sein.
Das kann ein Mensch sein.
bidok informiert über Inklusion.
bidok informiert über Selbst-Bestimmt Leben.
bidok informiert über Gleichstellung.
Gleichstellung bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Niemand wird benachteiligt.

Foto: bidok
Innsbruck (kobinet) Das Projekt bidok ist eine Informations- und Beratungsstelle für Behindertenrechte in Österreich und im gesamten deutschsprachigen Raum. Es vereint ein preisgekröntes Archiv zur österreichischen Behindertenbewegung mit einer Bibliothek zu Inklusion, Integration, Aktivismus, Behindertenpolitik und -rechten. Nun hat der Sozialministeriumservice (SMS) Tirol im Zuge massiver Einsparungen seine Förderung für das Projekt bidok beendet. Das SMS beschränkt seine Förderung nunmehr auf individuelle Leistungen der Arbeitsmarktintegration. Das Projekt bidok wurde seit 2005 vom Sozialministeriumservice Tirol mit Personalkosten gefördert und diente der Information und Forschung zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie der öffentlichen Sensibilisierung für Inklusion in Arbeit und Bildung. Wenn nicht noch eine Lösung gefunden wird – wofür Unterschriften gesammelt werden und eine Umfrage durchgeführt wird –, muss der Projektbetrieb in Kürze weitgehend beendet werden, wie es in einem Aufruf heißt.
Das Projekt wurde vom Verein bidok Österreich getragen. Der Verein bidok ist Teil der Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (UIBK) und der Universitäts- und Landesbibliothek Innsbruck (ULBT). Er wurde 1997 von Volker Schönwiese gegründet und wird seit 2017 von Lisa Pfahl geleitet. Der Verein soll bestehen bleiben, aber das Projekt endet am 31.12.2025.
„Das bedeutet: bidok kann ab sofort keine Aufträge mehr annehmen, weil wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren. Wir bearbeiten keine Texte mehr und spielen auch keine neuen Texte oder Materialien mehr in die Bibliothek auf. Wir versuchen in der verbleibenden Zeit, die Inhalte von bidok zu sortieren, zu archivieren und zu sichern“, heißt es vonseiten des Projekts. „Die barrierefreie digitale Bibliothek bidokbib und die Internetseite von bidok bleiben online, da sie über den Verein in Kooperation mit der UIBK und ULBT betrieben werden. Wir hoffen, in Verhandlungen mit der UIBK und dem Land Tirol eine Aufrechterhaltung des Projekts bidok in neuem Format zu erreichen und sind auf der Suche nach Fördermitteln für die Personalkosten.“
Diejenigen, die bidok unterstützen möchten und wollen, dass der Verein bidok die Projektinhalte und die Angebote an barrierefreien, öffentlich und kostenlos zugänglichen Texten, (Lehr-)Materialien und Beratungen fortsetzt, bitten die Akteurinnen und Akteure von bidok um Unterschrift auf der Unterstützerliste. Hier kann man für den Erhalt von bidok unterschreiben:
https://tinyurl.com/bidok-unterschrift
Des Weiteren wird darum gebeten, ein paar Fragen zur Nutzung von bidok (drei Minuten) zu beantworten. Dies hilft bei der Beantragung neuer Fördermittel:
https://tinyurl.com/bidok-umfrage
„Wir freuen uns über persönliche Nachrichten oder aufmunternde Worte an [email protected]. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihnen nicht individuell antworten können“, heißt es vonseiten der Projektmitarbeitenden.
Weitere Informationen zur digitalen Bibliothek und den Projektinhalten von bidok
Das Projekt bidok ist eine Informations- und Beratungsstelle für Behindertenrechte in Österreich und im gesamten deutschsprachigen Raum. Es vereint ein preisgekröntes Archiv zur österreichischen Behindertenbewegung mit einer Bibliothek zu Inklusion, Integration, Aktivismus, Behindertenpolitik und -rechten. In Interaktion und Partizipation mit Menschen mit Behinderungen wurden ein inklusiver Wissenstransfer, Schulungen und die erste und bislang einzige deutschsprachige, barrierefreie digitale Bibliothek aufgebaut. bidok stellte Materialien für den Transfer von Forschung an die Öffentlichkeit bereit, führte Workshops der inklusiven Wissensvermittlung durch (Universal Design in Text und Bild) und betrieb neben der digitalen Bibliothek auch digitale Lernplattformen, um in Kooperation mit Praxispartnern und Hochschulen zu Inklusion zu informieren und zu sensibilisieren.
bidok gilt als Vorreiter und Leuchtturmprojekt für Inklusion in Bildung und Wissenschaft. Das Projekt koordiniert seit 1997 die Inklusionsforschung (IFO-Tagungen) in Österreich, Deutschland und der Schweiz und stellt Angebote für die Wissensvermittlung bereit. 2025 wurde von bidok das Netzwerk European Disability Archives gegründet, um die internationalen Kooperationen in den Disability Studies auszubauen. Diese Aktivitäten werden vom Verein weitergeführt. Das heißt: Der Verein bidok wird das European Network of Disability Archives, den bidok Newsletter, die Lernplattformen und die E-Mail-Liste Inklusionsforschung („IFO-Liste„) ehrenamtlich fortführen. Wir bitten um Nachsicht, dass ab Januar 2026 die Pflege dieser Angebote ehrenamtlich und sicher etwas langsamer geschieht. Wenn Sie den Newsletter von bidok noch nicht abonniert haben, hier geht es zum bidok Newsletter.
bidok umfasst über 3.000 Veröffentlichungen zu den Themen Behinderung in Bildung und Arbeit und das Archiv der österreichischen Behindertenbewegung. Um Urheberrechte und EU Accessibility Standards zu gewährleisten, werden die Texte seit 2022 technisch nachbearbeitet und über eine Visual Library der Universitäts- und Landesbibliothek allgemein zur Verfügung gestellt. Bislang sind gut 350 Texte überspielt worden (mit 150.000 Besuchen der Internetseite und 50.000 Downloads).
„Das Archiv ist über die Internetseite erschlossen. Die barrierefreie digitale Bibliothek besitzt eine große Sichtbarkeit. Wir gehen davon aus, dass Internetseite und Bibliothek auch im Jahr 2026 über die Universität Innsbruck erreichbar sind. Die Druckserie bidok LeseZeichen wird bis auf Weiteres leider eingestellt. Das bidok Lesezeichen informierte in einfacher Sprache über behindertenrechtliche Belange und Aktionen sowie die Arbeit von bidok. Sie können die bisher erschienenen Ausgaben online weiterhin herunterladen: Zum bidok LeseZeichen!„, heißt es vonseiten des Vereins.
Link zur Internetseite von bidok
Die LIGA Selbstvertretung und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) solidarisieren sich mit den Aktiven von bidok für den Erhalt des Angebots. Für viele behinderte und nichtbehinderte Menschen in Deutschland sei das Angebot von bidok eine wichtige Informationsquelle in Sachen Inklusion, Selbstbestimmt Leben und Gleichstellung behinderter Menschen.

Foto: bidok
Innsbruck (kobinet) Das Projekt bidok ist eine Informations- und Beratungsstelle für Behindertenrechte in Österreich und im gesamten deutschsprachigen Raum. Es vereint ein preisgekröntes Archiv zur österreichischen Behindertenbewegung mit einer Bibliothek zu Inklusion, Integration, Aktivismus, Behindertenpolitik und -rechten. Nun hat der Sozialministeriumservice (SMS) Tirol im Zuge massiver Einsparungen seine Förderung für das Projekt bidok beendet. Das SMS beschränkt seine Förderung nunmehr auf individuelle Leistungen der Arbeitsmarktintegration. Das Projekt bidok wurde seit 2005 vom Sozialministeriumservice Tirol mit Personalkosten gefördert und diente der Information und Forschung zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie der öffentlichen Sensibilisierung für Inklusion in Arbeit und Bildung. Wenn nicht noch eine Lösung gefunden wird – wofür Unterschriften gesammelt werden und eine Umfrage durchgeführt wird –, muss der Projektbetrieb in Kürze weitgehend beendet werden, wie es in einem Aufruf heißt.
Das Projekt wurde vom Verein bidok Österreich getragen. Der Verein bidok ist Teil der Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (UIBK) und der Universitäts- und Landesbibliothek Innsbruck (ULBT). Er wurde 1997 von Volker Schönwiese gegründet und wird seit 2017 von Lisa Pfahl geleitet. Der Verein soll bestehen bleiben, aber das Projekt endet am 31.12.2025.
„Das bedeutet: bidok kann ab sofort keine Aufträge mehr annehmen, weil wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren. Wir bearbeiten keine Texte mehr und spielen auch keine neuen Texte oder Materialien mehr in die Bibliothek auf. Wir versuchen in der verbleibenden Zeit, die Inhalte von bidok zu sortieren, zu archivieren und zu sichern“, heißt es vonseiten des Projekts. „Die barrierefreie digitale Bibliothek bidokbib und die Internetseite von bidok bleiben online, da sie über den Verein in Kooperation mit der UIBK und ULBT betrieben werden. Wir hoffen, in Verhandlungen mit der UIBK und dem Land Tirol eine Aufrechterhaltung des Projekts bidok in neuem Format zu erreichen und sind auf der Suche nach Fördermitteln für die Personalkosten.“
Diejenigen, die bidok unterstützen möchten und wollen, dass der Verein bidok die Projektinhalte und die Angebote an barrierefreien, öffentlich und kostenlos zugänglichen Texten, (Lehr-)Materialien und Beratungen fortsetzt, bitten die Akteurinnen und Akteure von bidok um Unterschrift auf der Unterstützerliste. Hier kann man für den Erhalt von bidok unterschreiben:
https://tinyurl.com/bidok-unterschrift
Des Weiteren wird darum gebeten, ein paar Fragen zur Nutzung von bidok (drei Minuten) zu beantworten. Dies hilft bei der Beantragung neuer Fördermittel:
https://tinyurl.com/bidok-umfrage
„Wir freuen uns über persönliche Nachrichten oder aufmunternde Worte an [email protected]. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihnen nicht individuell antworten können“, heißt es vonseiten der Projektmitarbeitenden.
Weitere Informationen zur digitalen Bibliothek und den Projektinhalten von bidok
Das Projekt bidok ist eine Informations- und Beratungsstelle für Behindertenrechte in Österreich und im gesamten deutschsprachigen Raum. Es vereint ein preisgekröntes Archiv zur österreichischen Behindertenbewegung mit einer Bibliothek zu Inklusion, Integration, Aktivismus, Behindertenpolitik und -rechten. In Interaktion und Partizipation mit Menschen mit Behinderungen wurden ein inklusiver Wissenstransfer, Schulungen und die erste und bislang einzige deutschsprachige, barrierefreie digitale Bibliothek aufgebaut. bidok stellte Materialien für den Transfer von Forschung an die Öffentlichkeit bereit, führte Workshops der inklusiven Wissensvermittlung durch (Universal Design in Text und Bild) und betrieb neben der digitalen Bibliothek auch digitale Lernplattformen, um in Kooperation mit Praxispartnern und Hochschulen zu Inklusion zu informieren und zu sensibilisieren.
bidok gilt als Vorreiter und Leuchtturmprojekt für Inklusion in Bildung und Wissenschaft. Das Projekt koordiniert seit 1997 die Inklusionsforschung (IFO-Tagungen) in Österreich, Deutschland und der Schweiz und stellt Angebote für die Wissensvermittlung bereit. 2025 wurde von bidok das Netzwerk European Disability Archives gegründet, um die internationalen Kooperationen in den Disability Studies auszubauen. Diese Aktivitäten werden vom Verein weitergeführt. Das heißt: Der Verein bidok wird das European Network of Disability Archives, den bidok Newsletter, die Lernplattformen und die E-Mail-Liste Inklusionsforschung („IFO-Liste„) ehrenamtlich fortführen. Wir bitten um Nachsicht, dass ab Januar 2026 die Pflege dieser Angebote ehrenamtlich und sicher etwas langsamer geschieht. Wenn Sie den Newsletter von bidok noch nicht abonniert haben, hier geht es zum bidok Newsletter.
bidok umfasst über 3.000 Veröffentlichungen zu den Themen Behinderung in Bildung und Arbeit und das Archiv der österreichischen Behindertenbewegung. Um Urheberrechte und EU Accessibility Standards zu gewährleisten, werden die Texte seit 2022 technisch nachbearbeitet und über eine Visual Library der Universitäts- und Landesbibliothek allgemein zur Verfügung gestellt. Bislang sind gut 350 Texte überspielt worden (mit 150.000 Besuchen der Internetseite und 50.000 Downloads).
„Das Archiv ist über die Internetseite erschlossen. Die barrierefreie digitale Bibliothek besitzt eine große Sichtbarkeit. Wir gehen davon aus, dass Internetseite und Bibliothek auch im Jahr 2026 über die Universität Innsbruck erreichbar sind. Die Druckserie bidok LeseZeichen wird bis auf Weiteres leider eingestellt. Das bidok Lesezeichen informierte in einfacher Sprache über behindertenrechtliche Belange und Aktionen sowie die Arbeit von bidok. Sie können die bisher erschienenen Ausgaben online weiterhin herunterladen: Zum bidok LeseZeichen!„, heißt es vonseiten des Vereins.
Link zur Internetseite von bidok
Die LIGA Selbstvertretung und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) solidarisieren sich mit den Aktiven von bidok für den Erhalt des Angebots. Für viele behinderte und nichtbehinderte Menschen in Deutschland sei das Angebot von bidok eine wichtige Informationsquelle in Sachen Inklusion, Selbstbestimmt Leben und Gleichstellung behinderter Menschen.




