Karlsruhe (kobinet)
Georg Willer macht eine Master-Arbeit.
Eine Master-Arbeit ist eine große Abschluss-Arbeit.
Man schreibt sie am Ende vom Studium.
Die Arbeit zeigt: Man hat viel gelernt.
Er arbeitet am Institut für Wirtschafts-Informatik.
Ein Institut ist eine Abteilung an der Uni.
Dort arbeiten Lehrer und Forscher zusammen.
Wirtschafts-Informatik bedeutet: Computer und Firmen.
Das Institut ist am KIT.
KIT ist kurz für: Karlsruher Institut für Technologie.
Technologie bedeutet: Neue Technik und Forschung.
Georg Willer forscht zu einem wichtigen Thema.
Das Thema ist: Wie können Menschen mit Seh-Rest besser teilnehmen?
Seh-Rest bedeutet: Man kann noch ein bisschen sehen.
Man ist nicht ganz blind.
Aber man sieht sehr schlecht.
Es geht um Präsentationen vor Ort.
Eine Präsentation ist ein Vortrag vor Menschen.
Jemand spricht über ein Thema das er kennt.
Dabei zeigt man oft Folien.
Für seine Arbeit braucht Georg Willer Helfer.
Die Helfer sollen an einer Studie teilnehmen.
Eine Studie ist eine Forschungs-Untersuchung.
Forscher stellen Fragen.
Oder sie testen neue Sachen.
Die Studie ist online.
Das heißt: Du machst mit über Video-Konferenz.
Bei einer Video-Konferenz redet man mit anderen Menschen.
Man sieht sich dabei auf dem Computer-Bildschirm.
Jeder ist an einem anderen Ort.
Wer kann mitmachen?
Du brauchst an 2 Tagen Zeit.
Jeder Termin dauert 1 bis 1,5 Stunden.
Du musst noch ein wenig sehen können.
Du liest Folien mit Vergrößerung.
Die Vergrößerung ist höchstens 800 Prozent.
Oder du nutzt Farb-Umkehr.
Farb-Umkehr bedeutet: Die Farben werden gedreht.
Helle Farben werden dunkel.
Dunkle Farben werden hell.
Oder andere Hilfen zum Sehen.
Du musst gut Deutsch sprechen.
Du kannst Vorträge auf Deutsch verstehen.
Du kannst Fragen zum Vortrag beantworten.
Du kennst dich mit Präsentationen aus.
Vielleicht bei der Arbeit.
Oder bei Vorträgen.
Oder in der Uni.
Was passiert in der Studie?
Georg Willer testet 2 Systeme.
Ein System ist neu.
Das andere System gibt es schon.
Er will wissen: Welches System ist besser?
Du bekommst 40 Euro für die Teilnahme.
Die Systeme sollen dir helfen.
Sie machen Präsentationen barriere-freier.
Barriere-frei heißt: Ohne Hindernisse.
Alle Menschen können mitmachen.
Die Systeme helfen beim Erkennen von Folien.
Ein System ist neu vom KIT.
Das System soll gegen ein bekanntes System getestet werden.
Die Systeme sollen Menschen mit Seh-Behinderung helfen.
Zum Beispiel bei Meetings.
Ein Meeting ist eine feste Zeit zum Treffen.
Oder bei Tagungen.
Eine Tagung ist ein großes Treffen.
Viele Menschen kommen zusammen.
Sie reden über ein Thema.
Oder in der Schule.
Oder in der Uni.
So können mehr Menschen teilnehmen.
Das ist gut für alle.
Georg Willer braucht dein Feedback.
Feedback bedeutet: Deine Meinung.
Du sagst: Das finde ich gut.
Oder: Das finde ich schlecht.
Nur so kann er das System verbessern.
Wie kannst du mitmachen?
Du brauchst keine Anmeldung.
Schreib einfach eine E-Mail.
Die E-Mail-Adresse ist: [email protected]
Georg Willer macht dann einen Termin mit dir.
Hast du noch Fragen?
Dann schreib eine E-Mail an: [email protected]
Georg Willer beantwortet deine Fragen gerne.

Foto: ht
Karlsruhe (kobinet) Georg Willer schreibt derzeit seine Masterarbeit am Institut für Wirtschaftsinformatik des KIT zum Thema "Verbesserte Barrierefreiheit digitaler Vor-Ort-Präsentationen für Personen mit Sehrest". Zu diesem Zweck sucht er Freiwillige, die an einer Studie zum Thema "Gebrauchstauglichkeit von Assistenzsystemen zur verbesserten Barrierefreiheit von Vor-Ort-Präsentationen für Personen mit Sehrest" teilnehmen. Die Studie findet online über eine Videokonferenz statt.
Georg Willer schreibt:
Zur Teilnahme sind wenige Bedingungen wichtig:
• Du solltest für die Teilnahme an zwei unterschiedlichen Tagen jeweils etwa eine bis eineinhalb Stunden Zeit einplanen.
• Du musst einen geringen Sehrest haben und Folien mittels Vergrößerung von maximal 800 %, Farbumkehr und/oder anderer visueller Anpassungen lesen können.
• Du solltest Deutsch beherrschen. Das schließt ein, dass du Vorlesungen auf Deutsch folgen kannst und anschließend inhaltliche Fragen zu dem Vortrag beantworten kannst.
• Du solltest regelmäßig mit Präsentationen zu tun haben bzw. Erfahrung damit gemacht haben, sei es im beruflichen Rahmen oder beim Besuch von Vorträgen oder Vorlesungen.
Worum geht es in der Studie?
„Ich möchte im Rahmen der Studie Daten zur Gebrauchstauglichkeit zweier Systeme erheben, eventuelle Probleme bei deren Bedienung feststellen, Stärken und Schwächen beider Systeme vergleichen und euren Input zu zukünftigen Features erhalten“, schreibt Georg Willer. Und weiter: „Für die Teilnahme an der Studie wirst du mit 40 € vergütet. Darüber hinaus hast du hoffentlich ein Eigeninteresse an dem von uns entwickelten Prototyp. Die zu testenden Systeme sollen Vor-Ort-Präsentationen (z. B. PowerPoint) für Menschen mit Sehrest barrierefreier gestalten, indem sie das Erkennen von Folien unterstützen. Eines der beiden Systeme wurde von uns am KIT entwickelt und soll gegen eine bestehende Lösung verglichen werden. Im Idealfall kann das Gerät sehbehinderten Menschen die Teilnahme an Präsentationen in geschäftlichen Meetings, Tagungen, im Schulunterricht oder in Vorlesungen an der Universität erleichtern und die Einbringung in diese Präsentationen fördern. Damit kann es Diversität am Arbeitsplatz und in wissenschaftlichen Diskussionen fördern, (Weiter-)Bildungschancen erhöhen und Menschen mit Sehbehinderung helfen, Vorlesungen besser folgen zu können. Damit das System nützlich ist, bin ich allerdings auf Feedback von Menschen angewiesen, die von einem solchen Gerät profitieren würden. Also von dir!“
„Im Rahmen meiner Arbeit richte ich diese Studie in Absprache mit und mit Unterstützung durch meinen Betreuer Elias Müller aus. Eine formelle Anmeldung ist nicht nötig. Melde dich einfach bei mir ([email protected]) und wir vereinbaren einen Termin. Sollten noch Fragen offen sein, die du klären möchtest, bevor du dich zur Teilnahme entscheidest, dann schreib mir ([email protected]) einfach eine E-Mail. Ich beantworte sie gerne!“, schreibt Georg Willer.

Foto: ht
Karlsruhe (kobinet) Georg Willer schreibt derzeit seine Masterarbeit am Institut für Wirtschaftsinformatik des KIT zum Thema "Verbesserte Barrierefreiheit digitaler Vor-Ort-Präsentationen für Personen mit Sehrest". Zu diesem Zweck sucht er Freiwillige, die an einer Studie zum Thema "Gebrauchstauglichkeit von Assistenzsystemen zur verbesserten Barrierefreiheit von Vor-Ort-Präsentationen für Personen mit Sehrest" teilnehmen. Die Studie findet online über eine Videokonferenz statt.
Georg Willer schreibt:
Zur Teilnahme sind wenige Bedingungen wichtig:
• Du solltest für die Teilnahme an zwei unterschiedlichen Tagen jeweils etwa eine bis eineinhalb Stunden Zeit einplanen.
• Du musst einen geringen Sehrest haben und Folien mittels Vergrößerung von maximal 800 %, Farbumkehr und/oder anderer visueller Anpassungen lesen können.
• Du solltest Deutsch beherrschen. Das schließt ein, dass du Vorlesungen auf Deutsch folgen kannst und anschließend inhaltliche Fragen zu dem Vortrag beantworten kannst.
• Du solltest regelmäßig mit Präsentationen zu tun haben bzw. Erfahrung damit gemacht haben, sei es im beruflichen Rahmen oder beim Besuch von Vorträgen oder Vorlesungen.
Worum geht es in der Studie?
„Ich möchte im Rahmen der Studie Daten zur Gebrauchstauglichkeit zweier Systeme erheben, eventuelle Probleme bei deren Bedienung feststellen, Stärken und Schwächen beider Systeme vergleichen und euren Input zu zukünftigen Features erhalten“, schreibt Georg Willer. Und weiter: „Für die Teilnahme an der Studie wirst du mit 40 € vergütet. Darüber hinaus hast du hoffentlich ein Eigeninteresse an dem von uns entwickelten Prototyp. Die zu testenden Systeme sollen Vor-Ort-Präsentationen (z. B. PowerPoint) für Menschen mit Sehrest barrierefreier gestalten, indem sie das Erkennen von Folien unterstützen. Eines der beiden Systeme wurde von uns am KIT entwickelt und soll gegen eine bestehende Lösung verglichen werden. Im Idealfall kann das Gerät sehbehinderten Menschen die Teilnahme an Präsentationen in geschäftlichen Meetings, Tagungen, im Schulunterricht oder in Vorlesungen an der Universität erleichtern und die Einbringung in diese Präsentationen fördern. Damit kann es Diversität am Arbeitsplatz und in wissenschaftlichen Diskussionen fördern, (Weiter-)Bildungschancen erhöhen und Menschen mit Sehbehinderung helfen, Vorlesungen besser folgen zu können. Damit das System nützlich ist, bin ich allerdings auf Feedback von Menschen angewiesen, die von einem solchen Gerät profitieren würden. Also von dir!“
„Im Rahmen meiner Arbeit richte ich diese Studie in Absprache mit und mit Unterstützung durch meinen Betreuer Elias Müller aus. Eine formelle Anmeldung ist nicht nötig. Melde dich einfach bei mir ([email protected]) und wir vereinbaren einen Termin. Sollten noch Fragen offen sein, die du klären möchtest, bevor du dich zur Teilnahme entscheidest, dann schreib mir ([email protected]) einfach eine E-Mail. Ich beantworte sie gerne!“, schreibt Georg Willer.




