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Studienteilnehmende zur Barrierefreiheit digitaler Vor-Ort Präsentationen für Sehbehinderte gesucht

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Foto: ht

Karlsruhe (kobinet) Georg Willer schreibt derzeit seine Masterarbeit am Institut für Wirtschaftsinformatik des KIT zum Thema "Verbesserte Barrierefreiheit digitaler Vor-Ort-Präsentationen für Personen mit Sehrest". Zu diesem Zweck sucht er Freiwillige, die an einer Studie zum Thema "Gebrauchstauglichkeit von Assistenzsystemen zur verbesserten Barrierefreiheit von Vor-Ort-Präsentationen für Personen mit Sehrest" teilnehmen. Die Studie findet online über eine Videokonferenz statt.

Georg Willer schreibt:

Zur Teilnahme sind wenige Bedingungen wichtig:

• Du solltest für die Teilnahme an zwei unterschiedlichen Tagen jeweils etwa eine bis eineinhalb Stunden Zeit einplanen.

• Du musst einen geringen Sehrest haben und Folien mittels Vergrößerung von maximal 800 %, Farbumkehr und/oder anderer visueller Anpassungen lesen können.

• Du solltest Deutsch beherrschen. Das schließt ein, dass du Vorlesungen auf Deutsch folgen kannst und anschließend inhaltliche Fragen zu dem Vortrag beantworten kannst.

• Du solltest regelmäßig mit Präsentationen zu tun haben bzw. Erfahrung damit gemacht haben, sei es im beruflichen Rahmen oder beim Besuch von Vorträgen oder Vorlesungen.

Worum geht es in der Studie?

„Ich möchte im Rahmen der Studie Daten zur Gebrauchstauglichkeit zweier Systeme erheben, eventuelle Probleme bei deren Bedienung feststellen, Stärken und Schwächen beider Systeme vergleichen und euren Input zu zukünftigen Features erhalten“, schreibt Georg Willer. Und weiter: „Für die Teilnahme an der Studie wirst du mit 40 € vergütet. Darüber hinaus hast du hoffentlich ein Eigeninteresse an dem von uns entwickelten Prototyp. Die zu testenden Systeme sollen Vor-Ort-Präsentationen (z. B. PowerPoint) für Menschen mit Sehrest barrierefreier gestalten, indem sie das Erkennen von Folien unterstützen. Eines der beiden Systeme wurde von uns am KIT entwickelt und soll gegen eine bestehende Lösung verglichen werden. Im Idealfall kann das Gerät sehbehinderten Menschen die Teilnahme an Präsentationen in geschäftlichen Meetings, Tagungen, im Schulunterricht oder in Vorlesungen an der Universität erleichtern und die Einbringung in diese Präsentationen fördern. Damit kann es Diversität am Arbeitsplatz und in wissenschaftlichen Diskussionen fördern, (Weiter-)Bildungschancen erhöhen und Menschen mit Sehbehinderung helfen, Vorlesungen besser folgen zu können. Damit das System nützlich ist, bin ich allerdings auf Feedback von Menschen angewiesen, die von einem solchen Gerät profitieren würden. Also von dir!“

„Im Rahmen meiner Arbeit richte ich diese Studie in Absprache mit und mit Unterstützung durch meinen Betreuer Elias Müller aus. Eine formelle Anmeldung ist nicht nötig. Melde dich einfach bei mir ([email protected]) und wir vereinbaren einen Termin. Sollten noch Fragen offen sein, die du klären möchtest, bevor du dich zur Teilnahme entscheidest, dann schreib mir ([email protected]) einfach eine E-Mail. Ich beantworte sie gerne!“, schreibt Georg Willer.