In Hessen gibt es besondere Hilfe-Stellen.
Die Stellen heißen: Psycho-soziale Kontakt- und Beratungs-Stellen.
Psycho-sozial bedeutet: Es geht um die Seele.
Und es geht um das Zusammen-Leben mit anderen Menschen.
Die Abkürzung ist: PSKB.
Diese Stellen helfen Menschen mit seelischen Problemen.
Seelische Probleme sind zum Beispiel: Starke Angst.
Oder große Traurigkeit.
Oder schwierige Gedanken.
Im Jahr 2025 bekommen die PSKB viel Geld.
Sie bekommen 7,7 Millionen Euro.
Das Geld kommt vom Landes-Wohlfahrts-Verband Hessen.
Der Landes-Wohlfahrts-Verband ist eine Gruppe.
Die Gruppe hilft Menschen in Not.
Die Gruppe arbeitet in Hessen.
Die kurze Form ist: LWV Hessen.
Der LWV Hessen gibt das Geld freiwillig.
Das macht der LWV schon seit vielen Jahren.
Seit dem letzten Jahr zahlt nur noch der LWV.
Vorher haben auch die Land-Kreise gezahlt.
Vorher haben auch die Städte gezahlt.
Die PSKB helfen verschiedenen Menschen.
Sie helfen Menschen mit seelischen Problemen.
Sie helfen auch den Familien-Mitgliedern.
Familien-Mitglieder sind zum Beispiel: Mutter und Vater.
Oder Bruder und Schwester.
Oder Ehe-Partner.
Zum Beispiel nach einem Aufenthalt im Kranken-Haus.
Eine psychiatrische Klinik ist ein Kranken-Haus.
Dort werden Menschen mit seelischen Problemen behandelt.
Die Hilfe kann kurz sein.
Die Hilfe kann auch lang sein.
In den PSKB können die Menschen vieles machen.
Sie können ihren Tag planen.
Sie können bei Gruppen mitmachen.
In den Gruppen machen Menschen etwas zusammen.
Zum Beispiel: Sie spielen zusammen.
Oder sie basteln zusammen.
Oder sie reden zusammen.
Die Menschen können andere Menschen kennen-lernen.
Sie können mit Fach-Leuten sprechen.
Die Fach-Leute haben einen besonderen Beruf.
Sie helfen anderen Menschen bei Problemen.
Zum Beispiel bei Geld-Sorgen.
Oder bei Familien-Problemen.
Die Fach-Leute helfen auch bei anderen Angeboten.
In ganz Hessen gibt es 75 PSKB.
Es gibt 44 verschiedene Organisationen.
Eine Organisation ist zum Beispiel ein Verein.
Oder eine Firma.
Die Organisation ist verantwortlich für die PSKB.
Die PSKB arbeiten ohne viel Papier-Arbeit.
Das bedeutet: Die Menschen müssen nicht viele Formulare ausfüllen.
Sie brauchen nicht viele Nachweise.
Man kann auch ohne Namen kommen.
Das bedeutet: Niemand muss seinen Namen sagen.
Die Person bleibt unbekannt.
Niemand muss dort hin-gehen.
Alle Menschen können freiwillig kommen.
Der LWV gibt das Geld nach bestimmten Regeln.
Wichtig ist: Wie viele Menschen wohnen in der Gegend?
Die Organisationen bekommen das Geld in Teilen.
Von Januar bis September bekommen sie Teil-Zahlungen.
Das heißt: Sie bekommen jeden Monat einen Teil vom Geld.
Am Ende vom Jahr gibt es dann die letzte Zahlung.

Foto: Peggy_Marco In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
KASSEL (kobinet) Die Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen erhalten als besonders niedrigschwelliges gemeindepsychiatrisches Angebot im Jahr 2025 rund 7,7 Millionen Euro vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen. Diese finanzielle Unterstützung hat der Verwaltungsausschuss des LWV beschlossen. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Leistung, die der LWV Hessen schon seit vielen Jahren sicherstellt. Mit einer Entscheidung der Verbandsversammlung und nach vorheriger Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales hat der LWV Hessen bereits seit dem vergangenen Jahr auch die bis dahin durch die hessischen Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte erbrachten Leistungen zusätzlich übernommen und ist somit hessenweit der alleinige Finanzierungsverantwortliche.
Psychisch kranke Menschen und deren Angehörige finden bei den Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen, zum Beispiel nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, vorübergehend oder auch langfristig Hilfe. In den PSKB wird den Menschen ermöglicht, ihren Tag zu strukturieren und etwa mit wechselnden Freizeit- und Gruppenaktivitäten gemeinsam zu gestalten. Hier können sie Kontakte knüpfen und sich untereinander oder mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern austauschen. Zudem werden ihnen weiterführende Unterstützungsangebote in der Region vermittelt. Damit sind die Beratungsstellen ein wichtiges Bindeglied im Sozialraum der betroffenen Menschen.
Es gibt in ganz Hessen 75 Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen, die von 44 Trägern angeboten werden. Die PSKB arbeiten unbürokratisch und auf Wunsch anonym. Das Angebot ist offen, und es gibt keine verpflichtende Teilnahme. Die LWV-Förderung richtet sich nach der Einwohnerzahl im Versorgungsgebiet der jeweiligen PSKB. Für ihre laufende Arbeit erhalten die Träger zunächst Abschlagszahlungen auf der Basis der Finanzierung des Vorjahres für die Monate Januar bis September.

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KASSEL (kobinet) Die Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen erhalten als besonders niedrigschwelliges gemeindepsychiatrisches Angebot im Jahr 2025 rund 7,7 Millionen Euro vom Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen. Diese finanzielle Unterstützung hat der Verwaltungsausschuss des LWV beschlossen. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Leistung, die der LWV Hessen schon seit vielen Jahren sicherstellt. Mit einer Entscheidung der Verbandsversammlung und nach vorheriger Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales hat der LWV Hessen bereits seit dem vergangenen Jahr auch die bis dahin durch die hessischen Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte erbrachten Leistungen zusätzlich übernommen und ist somit hessenweit der alleinige Finanzierungsverantwortliche.
Psychisch kranke Menschen und deren Angehörige finden bei den Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen, zum Beispiel nach einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, vorübergehend oder auch langfristig Hilfe. In den PSKB wird den Menschen ermöglicht, ihren Tag zu strukturieren und etwa mit wechselnden Freizeit- und Gruppenaktivitäten gemeinsam zu gestalten. Hier können sie Kontakte knüpfen und sich untereinander oder mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern austauschen. Zudem werden ihnen weiterführende Unterstützungsangebote in der Region vermittelt. Damit sind die Beratungsstellen ein wichtiges Bindeglied im Sozialraum der betroffenen Menschen.
Es gibt in ganz Hessen 75 Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen, die von 44 Trägern angeboten werden. Die PSKB arbeiten unbürokratisch und auf Wunsch anonym. Das Angebot ist offen, und es gibt keine verpflichtende Teilnahme. Die LWV-Förderung richtet sich nach der Einwohnerzahl im Versorgungsgebiet der jeweiligen PSKB. Für ihre laufende Arbeit erhalten die Träger zunächst Abschlagszahlungen auf der Basis der Finanzierung des Vorjahres für die Monate Januar bis September.




