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Debattenbeitrag: Menschenrechte statt Stigmatisierung – Unterstützung psychisch erkrankter Menschen verbessern

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Logo des Gesamtverband des Paritätischen
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Foto: Paritätischer Gesamtverband

Berlin (kobinet) "Solingen, Magdeburg, Aschaffenburg, Mannheim, Hamburg – diese Städte standen im Laufe des vergangenen Jahres teilweise synonym für schreckliche Taten, über die medial intensiv berichtet und politisch teils hitzig diskutiert wurde. Mit Blick auf die Täter konzentrierte sich die öffentliche Aufmerksamkeit schnell auf ihre psychische Erkrankung, ihre Flucht- und Migrationsgeschichte oder die Kombination aus beidem. Marta Bociek, Referentin für Flüchtlingshilfe, humanitäre Auslandshilfe und internationale Kooperation, und Carola Pohlen, Referentin für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen vom Gesamtverband des Paritätischen, haben hierzu einen Debattenbeitrag unter dem Motto "Menschenrechte statt Stigmatisierung – Unterstützung psychisch erkrankter Menschen verbessern" veröffentlicht.

„Der Fokus auf psychisch erkrankte Menschen, ob mit oder ohne Flucht- und Migrationshintergrund als Täterinnen und Täter, verstellt den Blick auf die Tatsache, dass Gewalttaten sich in den meisten Fällen nicht auf eine psychische Erkrankung zurückführen lassen. Es ist daher nicht sinnvoll, in einer Debatte um die Prävention von Gewalt allein diese Personengruppe zu adressieren. Nichtsdestotrotz gilt es, die Versorgungsstrukturen und Präventionsangebote für Menschen mit psychischer Erkrankung so aufzustellen, dass sie ihren Beitrag zur Gewaltprävention leisten können“, schreiben die Autorinnen und Autoren unter anderem in dem Beitrag.

Link zum vollständigen Debattenbeitrag